reiru04
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8 Jahre jünger ist als ich. Bereits an ihren Ankunftstag in der Klinik fiel sie
mir auf. Sie flirtete schon am Weg zu ihrem Zimmer mit mir. Mir fiel dabei
auf, dass sie allgemein eine offene Art hat, auf Männer zuzugehen. Bei
Ihrer Ankunft und die Tage danach fiel mir auf, dass sie mit Männern oft lustig sprach
und sie dabei leicht berührte, ebenso wie mit mir. Durch eine kleine Fahrrad-Spritztour kam ich jedoch
mehr mit ihr ins Gespräch und später auch in der Sauna. Als ich die Sauna damals betrat, streichelte sie dabei meine Hand. Das war für mich ein deutliches Signal. Ich empfand
etwas für sie. Ihr Art war sehr offen, manchmal sogar mit deutlichen ero.
Äußerungen über ihre Vergangenheit. Dabei erzählte sie auch, daß sie zwar einen Freund habe, aber von ihm
vor 2 Jahren, mit einer anderen betrogen wurde. Auch stellte sich heraus (sie hatte letztes Jahr einen Schlaganfall), dass er sich wenig um sie bisher gekümmert hat.
Sie sagte: "er sieht aber gut aus - wir wohnen eine halbe Stunde auseinander".
Bei einem Spaziergang kamen wir uns dabei etwas näher, dabei blieb es aber während der ganzen Reha. Im Speisesaal lachten wir uns immer zu, waren uns sehr sympatisch, das merkte ich auch von ihr. Durch ihre gesundheitlich Vorgeschichte, braucht sie viel Ruhe, keinen Streß und genoss mit mir manchmal auch scheigend spazieren zu gehen.
Durch immer öftere Treffs aushalb der Reha-Anwendungen wurde die ganze Sache mit uns immer offener und sie bekannte sich auch zu ihren Gefühlen mir gegenüber, und dass sie gerne mehr wolle, wenn sie keinen Freund hätte.
So verblieben wir auch vorerst, als ich vor einer Woche aus der Reha abgereist bin. Sie
bleibt noch 3 Wochen länger als ich dort.
Wir telefonieren täglich, seit dem ich zuhause bin. Wir schreiben uns mehrmals täglich eine SMS. Ich sage ihr deutlich meine Gefühle ihr gegenüber, sie sagt auch, dass sie mich sehr gern hat und nicht weis wie es weitergehen soll. Sie kann während der Reha keine Entscheidung treffen, ob sie sich von ihrem Freund trennen soll oder nicht. Denn die Reha gibt ihr keinen Platz eine Entscheidung zu treffen. Nach der Reha wolle sie "in sich" gehen sagte sie und auch mit ihrem therpeuten sprechen.
Jetzt schlagen meine Gefühle Alarm, wieder entdecke ich Parallelen zu meinem Beitrag, welchen ich hier bei Trennungsschmerz vor etwa 2 Jahren, abgab.
Wieder fühle ich mich als "Weichei" im Vergleich zu anderen Männern.
Denn: Sie fährt auf einer Seite auf etwas ältere, grauhaarige Männer (wie ich es bin) ab, andererseits findet sie genau die Typen von Männern (Alpha-Typen) interessant (das sagte sie mir) welche sich gerade auch zur Reha befanden.
Ich bereue sehr, dass ich noch während der Reha- für sie Tränen vergoß, ihr meine Liebe ihr gegenüber zeigt, Gefühle zeigte und
habe im nachhinein das Gefühl, nicht wie ein Mann dazustehen.
Ich brachte ihr kleine Geschenke, ludt sie ein. Sie spürte mein Verlangen nach Nähe und
zweite mir gegenüber, verhaltenes Interesse, da sie ja (wie sie sagte) auch in einer Beziehung steckt.
Wie soll es nun weitergehen? Denn sie muss in den nächsten Wochen eine Entscheidung treffen. Ich vermute fast schon die Antwort. Hoffentlich nicht wieder "bleiben wir halt gute Freunde", wie ich es in meinem Leben schon öfter hörte. Das halte ich nicht mehr aus.
Ich empfinde unheimlich viel für die Frau. Auf ihrem Reha-Zimmer liegt auf ihrem Nachtkästchen meine Adresse, es steht meine Rose, welche ich ihr sandte, daneben, sowie all die kleinen Geschenke, welche ich ihr machte während meiner Reha.
Wie soll ich mich nun verhalten? Habe ich schon zuviel gemacht, indem ich Ihr meine Liebe und Zuneigung offenbarte? Wie kann ich sie trotzdem für mich gewinnen?