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rgeist
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Hallo an alle,
Ich bin jetzt 1 Woche mit meiner Ex(-Verlobten ) getrennt. Wir waren bald 7 Jahre ein Paar und davon 2 Jahre verlobt. Die Trennung erfolgte sehr abrupt. Wir hatten am Vortag eine kurze aber heftige Auseinandersetzung, worauf sie antwortete, dass wir erstmal auf Abstand gehen sollten, um festzustellen was wir eigentlich möchten. Tags darauf löscht sie mich aus allen Netzwerken, wie Facebook und Instagram. Über einen Post den ich noch mitbekommen hab, erfuhr ich das sie den mit #single markiert hat. Für mich ist das ein klares Statement. Es ist aus. Darüber gesprochen haben wir nicht.
Wir hatten dann 5 Tage keinen Kontakt, bin erstmal zurück zu meinen Eltern gegangen. Ich musste dann noch paar Sachen für mich holen und bemerkte wie sie in unseren Zimmern kramte. Ich ging darauf zu ihr (sie war überhaupt nicht begeistert ) nach einem hin und her (ich erinnerte sie an etwas schönes aus der Vergangenheit ), habe ich ihr einen Kuss auf die Stirn gegeben und ihr alles Gute gewünscht. Ich tat dies, weil es mir sehr wichtig war. Mit dem abrupten Kontaktabbruch und Trennung kam ich überhaupt nicht klar. Es kam mir so vor als ob die 7 Jahre nichts Wert waren. Btw hab ich nicht gebettelt mich zurückzunehmen.
Unsere Beziehung hatte ihre Höhen und Tiefen, war überwiegend harmonisch. Wir hatten unsere Differenzen , Interessen und Hobbies. Aber was uns immer Verband und das schon vor der Beziehung, war die Musik. Haben immer und überall was gesungen, mal Solo mal im Duett. Ich kann euch heute immer noch sagen bei welchen Lied wir uns das erste Mal geküsst haben. Und bei 50 anderen Liedern welche Bedeutung Sie für uns haben. Wenn wir streit hatten, war der spätestens am nächsten Morgen bei gelegt und wir lagen uns in den Armen. Das hat mir immer alles bedeutet. Diese Nähe. diese Vertrautheit. Wir hatten diesen Draht zueinander.
Wir sind jetzt so verblieben, dass ich meine Sachen nach ihrem Urlaub abholen kann. So auf die schnelle ginge das nicht da sich zuviel angesammelt hat. Ich habe mich auch nicht mehr gemeldet. Ich weiß aus Quellen das sie mich beobachtet ( whats app-Status etc )
Einerseits fühle ich eine gewisse Erleichterung, da ich mich auf meine Ziele und mich selbst konzentrieren kann. Anderseits kommen Momente wo ich fast daran kaputt gehe. und sich eine grausame Leere in mir breitmacht.
Sie war mein Ein und Alles. Eine Frau um durch dick und dünn zu gehen. Wie Bonnie und Clyde oder Pech und Schwefel.
Jeden Wunsch hab ich ihr von den Lippen abgelesen. Wurde sie nachts wach und ächzte schlafend "durst", habe ich ihr eine Wasserflasche angereicht. Hatte sie Hunger bin ich los um uns Essen zu holen. Manchmal ging es so weit das ich nichts für die Arbeit hatte, damit sie dafür was hat. Ich gab mich quasi für sie auf, indem ich verzichtete und sie alles bekam was sie gern hatte. Ich habe das auch gerne gemacht, weil ich ihr ein gutes Leben ermöglichen wollte.
Alles was ich je wollte ist, jeden Tag wieder neben Ihr aufzuwachen, sie anzusehen, an mich ranzuziehen und sie im Arm zu halten.
Was mir einfach zu schaffen macht, ist das sie das anscheinend gut wegsteckt. OK sie hat es ja auch beendet. Dabei war sie die Person mit der Verlustangst. Aber nach 7 Jahren einfach so cut? Finde ich doch was hart. Da bevor das passiert ist keine Anzeichen dafür existierten.
Das war die extremst verkürzte Version. Wie würdet ihr damit umgehen? Trotz allem was passiert ist, würde ich ihr eine Chance geben. Auf meiner Pro und Contra Liste überwiegt kurioserweise die Pro Seite. Es ist nicht so das wir beide unschuldig währen. aber ich hatte immer dran geglaubt das wir es immer schaffen. So oder so.
Liebe Grüße
Ich bin jetzt 1 Woche mit meiner Ex(-Verlobten ) getrennt. Wir waren bald 7 Jahre ein Paar und davon 2 Jahre verlobt. Die Trennung erfolgte sehr abrupt. Wir hatten am Vortag eine kurze aber heftige Auseinandersetzung, worauf sie antwortete, dass wir erstmal auf Abstand gehen sollten, um festzustellen was wir eigentlich möchten. Tags darauf löscht sie mich aus allen Netzwerken, wie Facebook und Instagram. Über einen Post den ich noch mitbekommen hab, erfuhr ich das sie den mit #single markiert hat. Für mich ist das ein klares Statement. Es ist aus. Darüber gesprochen haben wir nicht.
Wir hatten dann 5 Tage keinen Kontakt, bin erstmal zurück zu meinen Eltern gegangen. Ich musste dann noch paar Sachen für mich holen und bemerkte wie sie in unseren Zimmern kramte. Ich ging darauf zu ihr (sie war überhaupt nicht begeistert ) nach einem hin und her (ich erinnerte sie an etwas schönes aus der Vergangenheit ), habe ich ihr einen Kuss auf die Stirn gegeben und ihr alles Gute gewünscht. Ich tat dies, weil es mir sehr wichtig war. Mit dem abrupten Kontaktabbruch und Trennung kam ich überhaupt nicht klar. Es kam mir so vor als ob die 7 Jahre nichts Wert waren. Btw hab ich nicht gebettelt mich zurückzunehmen.
Unsere Beziehung hatte ihre Höhen und Tiefen, war überwiegend harmonisch. Wir hatten unsere Differenzen , Interessen und Hobbies. Aber was uns immer Verband und das schon vor der Beziehung, war die Musik. Haben immer und überall was gesungen, mal Solo mal im Duett. Ich kann euch heute immer noch sagen bei welchen Lied wir uns das erste Mal geküsst haben. Und bei 50 anderen Liedern welche Bedeutung Sie für uns haben. Wenn wir streit hatten, war der spätestens am nächsten Morgen bei gelegt und wir lagen uns in den Armen. Das hat mir immer alles bedeutet. Diese Nähe. diese Vertrautheit. Wir hatten diesen Draht zueinander.
Wir sind jetzt so verblieben, dass ich meine Sachen nach ihrem Urlaub abholen kann. So auf die schnelle ginge das nicht da sich zuviel angesammelt hat. Ich habe mich auch nicht mehr gemeldet. Ich weiß aus Quellen das sie mich beobachtet ( whats app-Status etc )
Einerseits fühle ich eine gewisse Erleichterung, da ich mich auf meine Ziele und mich selbst konzentrieren kann. Anderseits kommen Momente wo ich fast daran kaputt gehe. und sich eine grausame Leere in mir breitmacht.
Sie war mein Ein und Alles. Eine Frau um durch dick und dünn zu gehen. Wie Bonnie und Clyde oder Pech und Schwefel.
Jeden Wunsch hab ich ihr von den Lippen abgelesen. Wurde sie nachts wach und ächzte schlafend "durst", habe ich ihr eine Wasserflasche angereicht. Hatte sie Hunger bin ich los um uns Essen zu holen. Manchmal ging es so weit das ich nichts für die Arbeit hatte, damit sie dafür was hat. Ich gab mich quasi für sie auf, indem ich verzichtete und sie alles bekam was sie gern hatte. Ich habe das auch gerne gemacht, weil ich ihr ein gutes Leben ermöglichen wollte.
Alles was ich je wollte ist, jeden Tag wieder neben Ihr aufzuwachen, sie anzusehen, an mich ranzuziehen und sie im Arm zu halten.
Was mir einfach zu schaffen macht, ist das sie das anscheinend gut wegsteckt. OK sie hat es ja auch beendet. Dabei war sie die Person mit der Verlustangst. Aber nach 7 Jahren einfach so cut? Finde ich doch was hart. Da bevor das passiert ist keine Anzeichen dafür existierten.
Das war die extremst verkürzte Version. Wie würdet ihr damit umgehen? Trotz allem was passiert ist, würde ich ihr eine Chance geben. Auf meiner Pro und Contra Liste überwiegt kurioserweise die Pro Seite. Es ist nicht so das wir beide unschuldig währen. aber ich hatte immer dran geglaubt das wir es immer schaffen. So oder so.
Liebe Grüße