SinkingWreck
Mitglied
- Beiträge:
- 33
- Themen:
- 3
- Danke erhalten:
- 27
- Mitglied seit:
Ich wende mich an dieses Forum, weil ich ihn immer noch liebe, aber trotzdem los lassen muss.
bitte glaubt nicht, dass es mir leicht fällt, diesen Schritt der Trennung getan zu haben. Ich bin schockiert über mein eigenes Handeln und stehe wie paralysiert vor einem Abgrund.
Es ist ihm völlig egal, dass wir getrennt sind. Das Thema Trennung wurde erstmalig seit Januar 2014 schon oft von ihm angesprochen. Er hat auch zu mir gesagt, wenn Du gehst, dann lasse ich Dich auch gehen.
Er und ich kennen uns seit Mai 2011 und waren bis gestern zusammen. Wir hatten von Anfang an ein Kommunikationsproblem. Die Initiative zur Klärung unserer Probleme, so wie die Beziehungsarbeit ging leider zu einseitig aus.
Durch die Mauer komme ich nicht durch. Mein Versuch, mit ihm ein vernünftiges Gespräch zu führen, scheitert, in dem er mich auflaufen lässt und dazu noch provoziert. Meistens verlasse ich dann die Wohnung, da ich mich nicht mehr aufregen und innerlich zermürben möchte.
Zudem ertrage ich es nicht mehr, von den Mann den ich liebe, seit Jahren zurück gewiesen zu werden. Das zu dem Ganzen schon nach den ersten zwei Wochen unserer Liebesbeziehung bis einschließlich heute der ero. Austausch sehr dürftig war, ist einer mit der Gründe, weswegen ich ging. Das sind im Ganzen 4 Jahre, 4 Monate in denen ich auf ihn gewartet habe. Seit Juli/August 2014 betrog er mich etappenweise. Ich fand Damen - Reizunterwäsche in seiner Wohnung, zweimal Frühstücksgeschirr und seine blonde junge Nachbarin schien sich mit ihm blendend zu verstehen.
Mit seiner neuen Arbeitskollegin ist dieses Jahr im Sommer leider auch etwas vorgefallen. Kollegen, mit denen wir beide befreundet sind, sagten mir das. Ich war am Boden zerstört.
Ich kam zweimal ins Krankenhaus aufgrund dessen. Erstmalig November 2014 für drei Wochen und von 31.08.15 - 23.09.15 auf eine psychiatrische Station wegen Angst und Panikstörungen im Bezug auf unsere Vergangenheit.
Nach einer kurzen Beziehungspause seit meinen Krankenhausaufenthalt schien alles wieder besser zu gehen, aber das alte Beziehungsmuster ließ sich trotz großer Anstrengung nicht mehr verändern.
wie schaffe ich es stark zu bleiben? Ich liebe ihn ja noch, aber ich bin ihm völlig egal. Wir haben uns nach vielen Gesprächen und vielen Chancen noch eine letzte Chance gelassen. Die Chance ist vertan. ich muss noch seine Sachen zu ihm bringen. Und jetzt in der Herbst - und Winterzeit. Ich fühle mich wie der letzte Mensch auf Erden. Und meine verdammten Schuldgefühle und Tränen machen mich fertig. Es hat nur keinen Sinn mehr. Ich heule mir hier die Augen aus und finde keinen Weg heraus aus meiner Traurigkeit und meinen Konflikt.
, ich weiß es ist hart. ich habe mich auch vor sieben Wochen von meinem Mann mit dem ich mehr als 10 Jahre verheiratet war getrennt. Mir tut es heute noch weh, vor allem da ich weiß, dass er eine 15 Jahre jüngere Freundin hat. Was kann ich Dir raten, reden-reden-reden mit Freunden, schreiben-schreiben-schreiben hier im Forum, es tut gut sich mit anderen Leidgenossen austauschen zu können. Geh raus, triff Dich mit Freunden, mache Sport. ABER seine Sachen die kann er sich doch wohl selber holen, ODER? Seit wann trägt man dem Ex noch irgendetwas hinterher. Mein Mann hat sich in Begleitung, meiner ach so beschi...Schwiegermutter und meines Schwagers seine Sachen geholt. Ich war aber nicht zu Hause. Er hat AUCH NUR SEINE Klamotten mitgenommen, sonst nichts. Die meisten meiner Freunde meinen, das er nur eine Krise hat! Und er will eines Tages zurück. Im Moment glaube ich nicht daran, wofür Hoffnung machen um dann doch wieder Enttäuscht zu werden. Ich treffe mich unter der Woche mit Freunden zum Essen und WE zum Party machen. Ich gehe joggen und mache Yoga, dass tut mir gut. Ich mache mich schick, ziehe mich gut an und verlasse das Haus erhobenen Hauptes. Am 07.09.15 habe ich ihn bei Whatsapp blockiert, seine Nr. blockiert und daheim ist der AB immer an. Und habe seit dem nichts mehr von ihm gehört bzw. gesehen und das tut gut. Man kann sich dadurch klar werden, was man sich für seine eigene Zukunft wünscht.
