Zitat von Tin_:Es ist eine ganz einfache Rechnung: belastet eine Partnerschaft mehr als sie bereichert, dann zieht man nach einiger Zeit Konsequenzen. Ich kann ihn verstehen. Wer will sich denn immer wieder und "eskalierend" streiten? So wie ich eure Streitkultur verstanden habe, ist da Stück für ...
Ich kann Tin da nur Zustimmen, ich habe mich auch trotz Liebe gerade erst genau deswegen getrennt. Wir waren 2,5 Jahre zusammen davon allerdings 6 Monate getrennt (ging von mir aus). Es gab viel Streit, aber aus unerfüllten Bedürfnissen, Respektlosigkeiten seinerseits, lügen, sogar Betrug.
Streiten war konstruktiv gar nicht möglich,weil er entweder abgehauen ist oder er verletzend wurde. Ich habe eigentlich ständig darum gebetelt mit ihm voran zu kommen, wollte Fortschritte aber es gab nur Stillstand. Er wusste was mich verletzt und hat es trotzdem aus egoismus getan.
Das Vertrauen meinerseits ist so angeschlagen, das ich lieber ohne ihn bin, anstatt immer wieder in die Situation zu kommen, etwas einfordern zu müssen, was ja eigentlich von beiden aus eigener Motivation gern gegeben werden sollte.
Ich wusste mir nicht anders zu helfen,außer ihm zu sagen es ist aus und ihn zu blockieren. Und ich leide, denn das Gefühl das ich meine Zukunft ja ursprünglich mit ihm verbringen wollte bleibt.
Aber auch wir hatten meist nur harmonie, wenn er sich Abends mal zeit genommen hat. Gemeinsame Ausflüge, zeit mit unseren Kindern gab es nicht mehr (keine gemeinsamen)
Ich glaube es ist langfristig besser für dich,auch wenn es jetzt weh tut!
Ich wünschte heute, ich hätte damals schon erkannt das es einfach keinen Sinn macht, es immer und immer wieder zu versuchen