Wenn nun auch noch seine Heimat 90 Min. entfernt ist, dann sollte ein Umzug leichter fallen.
Wenn ich es richtig verstanden habe, würde ein Umzug die Entfernung zu seinen Eltern doch eher deutlich vergrößern: Aktuell sind es laut ihr etwa 90 Minuten, künftig wären es rund 280 km bzw. etwa 3 Stunden Fahrt. Oder habe ich da etwas falsch verstanden? 🤔
Ich tue mich deshalb gerade etwas schwer damit, darin zu erkennen, warum der Umzug für ihn dadurch "leichter" fallen sollte. Eher im Gegenteil - aber gut. 🤷♀
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x 1#16
Waris07 Mentorin
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@Nellamae
Du schreibst auf seiner Seite, dass sein Bruder in der Nähe der Eltern lebt und im Bedarfsfall unterstützen könnte. Wie sieht das auf deiner Seite aus? Gibt es bei deinen Eltern ebenfalls Geschwister oder andere nahe Angehörige vor Ort oder wärst du im Ernstfall tatsächlich die Einzige, die sich kümmern müsste?
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#17
A
Umzug als gemeinsame Entscheidung, trotzdem schwierig
x 3
Nellamae Mitglied
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In meinem Fall gibt es einen Bruder. Er kann auch helfen. Wir sind also in beiden Fällen "frei". Gleichzeitig habe ich 1,2 Angehörige, zu denen ich ein enges Verhältnis habe und evtl. Später bei Pflege etc Verantwortung übernehmen werde müssen.
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#18
Nellamae Mitglied
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Zitat von Waris07:
Wenn ich es richtig verstanden habe, würde ein Umzug die Entfernung zu seinen Eltern doch eher deutlich vergrößern: Aktuell sind es laut ihr etwa ...
Ich denke auch, es machen 90 gegenüber ca 180 min Fahrzeit einen Unterschied.
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x 1#19
C
Caecilia Mitglied
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Ich erinnere mich auch noch an dich und an den früheren Faden. Erst einmal: Glückwunsch zur Schwangerschaft auf der Zielgeraden!😄
Das Dilemma, in dem ihr jetzt steckt, war zu befürchten. Ich glaube nicht, dass dein Mann dich bewusst "täuschen" wollte, sondern so ein bisschen "Vogel-Strauß-Politik" betrieben hat - so nach dem Motto "Bis in ein paar Jahren ist noch lange hin, das wird sich schon irgendwie zurechtruckeln." Und, ehrlich gesagt: Oft im Leben stimmt das ja auch.
Was ich auf GAR KEINEN FALL in dieser Situation täte, wäre, ein Haus zu bauen. Das ist auch ganz ohne andere Konflikte und vor allem mit kleinem Kind ein riesengroßer Stressor. Zudem würde sich dein Mann dann "auf immer und ewig" an diesen Ort gefesselt fühlen. Das kann nicht klappen. Wie Ameise schreibt: Wenn überhaupt, dann erst einmal mieten und dann weitersehen. Im alten Thread wurde ja auch mal "Probewohnen" dort für ein paar Wochen vorgeschlagen - habt ihr das mal gemacht?
Wie weit sind denn eure anderen Pläne? Habt ihr euch jobmäßig schon versetzen lassen?
In any case: Ihr müsst einen tragfähigen Kompromiss finden, so oder so. Wenn es bei beiden vor allem um die Nähe zu ihren Familien geht, würde ich ganz pragmatisch den Mittelpunkt zwischen diesen beiden Orten ansteuern und dort im Umkreis suchen. Möglich wäre ansonsten noch Wochenendbeziehung mit einer Zweitwohnung. Wobei Letzteres in eurem Fall ja auch wenig brächte, weil dein Mann ja wahrscheinlich vor allem mit dir und eurem Kind am WE seine Familie besuchen möchte. Einen anderen Weg sehe ich nicht.
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x 3#20
Ameise_78 Mitglied
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Zitat von Caecilia:
Was ich auf GAR KEINEN FALL in dieser Situation täte, wäre, ein Haus zu bauen. Das ist auch ganz ohne andere Konflikte und vor allem mit kleinem Kind ein riesengroßer Stressor. Zudem würde sich dein Mann dann "auf immer und ewig" an diesen Ort gefesselt fühlen. Das kann nicht klappen.
Ganz genau. Das kann wirklich nur nach hinten losgehen. Wenn Umzug zu deinen Eltern, dann würde ich euch dringend raten, erstmal nicht mit einer so "fixen Installation", bei der dein Freund sich so gefesselt und für immer angehängt fühlt. Das wird etwaige Ressentiments nur vergrößern. 🫤
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x 2#21
Arnika Mitglied
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Hmm. Wenn die Großeltern Babysitten könnten, wäre es mit Kind natürlich feiner. Und eine Kindheit am Dorf ist schon was ganz anderes als in der Stadt.
Gleichzeitig kann ein Großstädter am Land natürlich auch eingehen. Das ist schon eine immense Umstellung - vor allem, dass jeder alles über jeden weiß - und mehr
Es sollte dir also bewusst sein, dass eure Beziehung auch daran zerbrechen könnte.
Einen Kompromiss wirds wohl nicht geben. Schwierige Situation.
Allerdings fallen mir grad die Worte meiner Großmutter an meine Mutter, als sie noch alleine war, ein: „Es wird mal ein Mann kommen, mit dem gehst du überall hin.“ Und Recht hatte sie
War für mich immer so das Gardemaß, obs für mich wirklich der Richtige ist…
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x 2#22
alleswirdbesser Mentorin
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Zitat von Nellamae:
Wir haben ein Grundstück in Aussicht meinerseits aus der Familie und könnten vermutlich bauen.
Was auch bedeutet, dass bei Trennung er ohne nichts dasteht. Das ist ein wichtiger Punkt.
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x 3#23
Milly85 Mitglied
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Zitat von Nellamae:
Ich versuche, auf alles möglichst einzugehen: Wir haben uns auf den Umzug geeinigt, weil letztendlich die Beziehung doch wichtiger war. Wir haben ...
Tut euch den Gefallen, und baut auf keinen Fall! Das sind immense Kosten und wenn ihr wegen so etwas wie dem Wohnort schon in Konflikte geratet, dauert es bestimmt nicht lange, bis es da Stress und Streit gibt!
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x 4#24
Milly85 Mitglied
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Zitat von Arnika:
Allerdings fallen mir grad die Worte meiner Großmutter an meine Mutter, als sie noch alleine war, ein: „Es wird mal ein Mann kommen, mit dem gehst du überall hin.“ Und Recht hatte sie
Toller Spruch! Ist echt wahr…
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#25
Blind-Meg Mitglied
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Zitat von Blindfisch:
Was ist so wichtig an der alten Haimat, das du bereit bist die Beziehung (wieder) aufs Spiel zu setzen?
ER setzt die Beziehung aufs Spiel, denn er hatte ursprünglich zugestimmt, in die Heimat der TE zu kommen. Wenn sie so locker-flockig seine Heimat zu ihrer machen kann, wie du es dir offenbar vorstellst, sollte das für ihn ja umgekehrt genauso gelten.
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#26
Blindfisch Mitglied
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Zitat von Blind-Meg:
ER setzt die Beziehung aufs Spiel, denn er hatte ursprünglich zugestimmt, in die Heimat der TE zu kommen. Wenn sie so locker-flockig seine Heimat zu ...
Wer hat dich so verletzt, das du zu vielen meiner Aussagen ein "Kampf" der Geschlechter machen möchtest? Hast du noch nicht erkannt, das es "Gleichberechtigung" in der Beziehung nicht gibt und nur zu Diskussionen und Frust führt? Einer muss die Führung übernehmen und die Richtung vorgeben und der andere folgt. Entweder der Mann oder die Frau. So ein Quark wie "ein paar Jahren wohnen wir da wo du möchtest und dann wo ich es möchte. " führt zu Sodom und Gomorrha.
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x 1#27
alleswirdbesser Mentorin
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Zitat von Blind-Meg:
Wenn sie so locker-flockig seine Heimat zu ihrer machen kann, wie du es dir offenbar vorstellst, sollte das für ihn ja umgekehrt genauso gelten.
Auch für kurze Dauer? Sie plant auf dem Grundstück ihrer Eltern zu bauen. Da hat er für immer schlechte Karten.
Ich verstehe die Abmachung nicht. Und ich kenne den vorigen Faden nicht. @Nellamae
Also: nach 5 Jahren wollt ihr umziehen, demnach bald. Erst 5 Jahre seine Heimat. Dann Umzug in Deine Heimat. Für wie lange? Auch wieder für 5 Jahre? Für immer, weil Hausbau das zementiert? Für 6 Jahre, bevor Kind zur Schule geht? Ist dann ja schließlich auch ein Argument, das Kind nicht aus der gewohnten Umgebung zu reißen. Für wie lange soll dieser Umzug gelten?
Also alle fünf Jahre ein Umzug, damit beide gleichmäßig ihr Recht erhalten?
Sorry, ich verstehe dieses Konstrukt nicht, was ihr da abgemacht habt.
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#29
Blind-Meg Mitglied
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Zitat von Blindfisch:
Wer hat dich so verletzt, das du zu vielen meiner Aussagen ein "Kampf" der Geschlechter machen möchtest?
Wo mache ich hier einen Geschlechterkampf? Indem ich die Rollen tausche und deine Aussage für beide gilt (gelten muss), mache ich so ziemlich das Gegenteil von Geschlechterkampf.
Zitat von Blindfisch:
Hast du noch nicht erkannt, das es "Gleichberechtigung" in der Beziehung nicht gibt und nur zu Diskussionen und Frust führt?
Hast du noch nicht erkannt, dass eine Beziehung ohne Gleichberechtigung immer nur einen zufrieden machen kann?