6rama9
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Red Flags:
Es gibt 4 Red Flags, die funktionierende Beziehung wahrscheinlich unmöglich machen:
Sucht: Wie bei Schere-Stein-Papier: Sucht schlägt immer Partnerschaft, denn die Sucht steht immer beim Süchtigen im Vordergrund. Einzige Ausnahme ist, dass der Partner sich der Sucht sehr eindeutig bewusst ist und der Leidensdruck so hoch ist, dass er die Sucht bekämpft.
Narzisstische Persönlichkeitstörung.
Biploare Persönlichkeitstörung.
Passiv-Agressive Persönlichkeitsstörung.
Männer wollen erobern, Frauen wollen zähmen.
Fand ich persönlich sehr interessant und deckt sich mit vielen Begebenheiten hier im Forum und im Real Life. Frauen, die Männer nicht erobern müssen, sondern die die Beine bereitwillig breit machen, gelten allgemeinhin als Schl@mpen und als nicht partnerschaftstauglich. Ähnliches gilt für Männer, die immer nur lieb und nett und langweilig sind und bei denen es nichts zu zähmen gilt: Die sind für Frauen als Partner uninteressant und werden von Anfang an in der Friend Zone abgelegt.
Der Knackpunkt in Partnerschaften kommt dann, wenn es beim Partner nichts mehr zu erobern oder nichts mehr zu zähmen gibt (was in langen Beziehungen unweigerlich eintritt). Manche Menschen kommend damit nicht zurecht und finden sich in einer Endlosschleife wechselnder, erkaltender Liebesbeziehungen wieder. Diese können nur in alternativen Lebensmodellen glückliche werden.
Der Verlangens-schwächere Partner bestimmt in den meisten Beziehungen das Paarleben.
Das war mir bisher eher unterbewusst bekannt. Aber tatsächlich läuft es in den meisten Partnerschaften so ab, dass der verlangensschwächere bestimmt, wann was als Paar getan wird. Sowohl beim 6, beim Körperkontakt, wie auch bei vielen alltäglichen Dingen der Partnerschaft.
Das führt bei stärkeren Differenzen im Verlangen zu einem oder mehreren Ungleichgewichten in der Partnerschaft, da meist einer der Partner ohne Gegenleistung beständig verzichten muss, während der andere nahe seinem Idealzustand an 6, Umarmungen, etc ist.
Der Grund ist, dass ein Verzicht kurzfristig weniger problematisch erscheint, als die Überwindung, etwas über das eigene Verlangen hinaus zu tun. Auf lange Sicht braucht es aber eine ausgeglichene Überwindungs- / Verzichtsbilanz in einer gesunden Partnerschaft. Finden Paare keine Möglichkeit zu Kompromissen und Mittelwegen, wird eine Beziehung scheitern, da einseitiger Verzicht (oder einseitige Überwindung) nicht funktioniert.
Verliebtheit und Liebe sind völlig unterschiedliche Dinge:
Verliebtheit und Liebe aktivieren jeweils völlig unterschiedliche Gehirn-Areale.
Verliebtheit ist eine biologische Reaktion, die es uns erlaubt einen fast fremden Mensch in unseren geschütztesten und intimsten Bereich emotional und körperlich eindringen zu lassen, ohne den natürlichen Fluchtreflex hervorzurufen. Verliebtheit flutet den Körper mit Adrenalin und anderen stimulierenden Hormonen und zehrt ungemein an dessen Kräften, daher kann der hormonelle Zustand der Verliebtheit nur kurze Zeit (max ein paar Wochen oder Monate anhalten).
Liebe dagegen ist eine langanhaltende Versorgung des Körpers mit unterschwelligen Glücks- und Zufriedenheitshormonen und ändert sich nur in langgezogenen Wellen.
Liebe kann sich im Idealfall aus Verliebtheit entwickeln. Manchmal endet die Verliebtheit aber einfach im emotionalen Nichts.
Verliebtheit ist wie Wing-Suite-Fliegen durch eine zerklüftete Berglandschaft und Liebe wie Segelfliegen über dem Schwarzwald in der Abendsonne.
Liebe und Verliebtheit können in den seltensten Fällen nebeneinander bestehen. Denn das laute und grelle Gefühl der Verliebtheit übertönt komplett die sanften und ruhigen Töne der Liebe.
Es gibt 3 Grundpfeiler einer funktionierenden Partnerschaft, die zusammen partnerschaftliche Liebe darstellen:
Von den 3 Grundpfeilern der Liebe habe ich schon häufiger gehört. Ich persönlich finde es immer sehr wichtig, sich ab und zu mal darauf zu besinnen.
Empathische, loyale Freundschaft:
Freundschaft und der Wille Leid vom Partner fernzuhalten ist ein grundlegendes Muss einer jeden Beziehung. Ist diese Bereitschaft nicht (mehr) vorhanden und wird auf die eigene Person optimiert, ist die Partnerschaft am Ende. Erstaunlicherweise haben Umfragen eindeutig gezeigt, dass die meisten Partnerschaften genau am Fehlen der empathischen Freundschaft zerbrechen und nicht etwa an fehlender 6ueller Leidenschaft oder am berühmten Auseinanderleben, also der fehlenden Gemeinsamkeit.
Leidenschaft und Lust:
Für eine Partnerschaft unabdingbar. Allerdings kann hier die Bandbreite von platonischer Liebe bis zu täglichem 6 beliebig breit sein. Entscheidend ist eine ähnlich starke Ausprägung der Lust und eine Konzentration dieser auf den Partner, also dass der Partner im Zentrum dieser Lust steht und nicht andere Personen, Gegenstände (Fet.) oder Handlungen.
Gemeinsamkeit:
Hier steht das Erleben und Genießen gemeinsamer Höhen und Erfolge, wie das gemeinsame Verarbeiten von Tiefschlägen und Misserfolgen im Vordergrund. Wichtig ist, dass beide Partner ein ähnliches Nähe- / Distanzverlangen haben und dass Gemeinsamkeiten bewusst erlebt werden. Beides ist in Fernbeziehungen ungemein schwer, daher funktionieren diese langfristig sehr selten.
Das ganze erhebt keine Anspruch auf Vollständigkeit oder Richtigkeit. Ich fand die Punkte aber sehr interessant und hab sie mir mal aufgeschrieben. Vielleicht interessieren sie die/den einen oder anderen von euch.
...hinter diesem ganzen Thesengequatsche steckt ein mehr als antiquiertes Männer-Frauen-Schema...nicht mehr und nicht weniger und ein Mann, der in mir eine Beute sieht, dem bekommt die Antwort selten gut...ich jage dann doch lieber selber als Frau...