Ich war Hard-core. Ich habe nur zuhause gesessen, hatte das Gefühl keinen Boden unter den Füßen zu haben und habe mich deshalb nicht raus getraut.
Arbeit, Einkauf, Haushalt, Kinder, Sky on demand in Dauerschleife, das wars. Viel mit Freunden geschrieben / telefoniert, geheult, aber nicht raus. Hätte ja gut tun können ^^
Alles was mir hätte gut getan habe ich boykottiert "Mir darf es ohne ihn nicht gut gehen, weil dann verleugne ich ja die Beziehung und meine Liebe". Ich sag ja, Hard-core.
Fußball war das einzige was ich gemacht habe, denn da wo wir unsere DK haben, war er nie. Hatte aber trotzdem Angst ihm da irgendwo übern Weg zu laufen... Auch in die Stammkneipe im Anschluß sind wir nicht gegangen (jetzt fällt mir erst auf wie sehr meine Freunde beschnitten waren durch mich, denn sie sind natürlich auch nicht hingegangen, weil ich nicht hin wollte - Memo an mich: Fettes Danke an die Freunde!).
Trennung war im Oktober, im März bin ich mit ner Freundin ein WE an die Ostsee, nur geflennt. Im Januar war ich in HH, meinen lieben @schmaloo besuchen, das tat mir sehr gut, aber dann bis März wieder nichts. Es scheiterte nicht an Einladungen, ich war einfach blockiert..
Ab März ging es dann immer besser mit dem rausgehen. Es fing an wieder Spaß zu machen. Es gab dann noch mal nen fetten Einbruch, aber aus dem haben mich meine Freunde rausgeholt, indem sie mich zwangen mit in eine andere Stadt zu kommen.
Es kommt alles wieder was einem mal Spaß gemacht hat und es kommen neue Dinge dazu. Großes Indianer-Ehrenwort
