Grace_99
Gast
Zitat von Schneckenkönigin:Guten Morgen
Grace mir geht es in vielen Dingen die du hier schreibst wie dir.
Auch ich denke das ich zu hart zu mir bin. Auch ich würde einer Freundin nie sagen reiss dich zusammen, ganz im Gegenteil, ich würde ihr sagen das es ok ist wie es grade ist, das sie Zeit braucht und sie sich diese auch nehmen soll.
Für mich scheint das nicht zu gelten. Warum bin ich so hart zu mir?
Ich kann mir im Moment auch überhaupt nicht vorstellen fremde Menschen in mein Leben zu lassen, ich habe noch nicht mal Lust mit "fremden" zu sprechen, obwohl ich sonst ein sehr offener und kommunikativer Mensch bin.
Habe heute morgen beim Aufstehen schon gemerkt das es wohl nicht mein Tag ist. Sitze auf meiner Terrasse mit einem Kaffee in der Hand und mir Laufen die Tränen. Warum? Keine Ahnung.
Wie doof ist das denn, sage mir du hast es hier so schön, sei dankbar.
Wie stellt man diese quälenden Gedanken ab?
Wie schaffe ich es das ich mich Selbst liebe ?
Die quälenden Gedanken schieb ich beiseite, als wenn ich von außen auf sie schaue, anders kann ich es nicht erklären.
Heute war ich z. B. mit einem Kumpel verabredet, erst Frühstück, dann mit dem Cabrio durch die Gegend cruisen. Es ist ein weitläufiger Kumpel, seh ihn nicht oft. Hab ich abgesagt, mir fehlt heute was-auch-immer um mich freundlich, aufmerksam zu geben. Das passiert mir recht häufig in letzter Zeit, dass ich Dinge absage, weil mir die Kraft dafür fehlt.
Ich gehe heute schwimmen, an einem waldsee. Buch, Schatten, nicht reden, nichts.
Warum das so bei mir ist kann ich nicht sagen, mir auch nicht erklären.