mitsubi
Gast
Man verlernt so schnell, was Liebe und Beziehung eigentlich sein sollte. Nämlich zusammen zu sein ohne Angst und in der Gewissheit, dass man sich gegenseitig vollständig schätzt und akzeptiert. In vielen toxischen Beziehungen ist das nicht gegeben und der abhängige Part lebt von der Hoffnung auf Besserung. Die tritt aber nie ein und somit ist man verdammt in Angst und Freudlosgkeit zu leben.
Wer will das denn? Warum glaubt man, nur diese eine Person könne die Heilsbringung sein? Das ist so Quatsch. Wenn der Wurm drin ist, kann die Beziehung kaum mehr so werden wie am Anfang oder wie in Liebesfilmen. Das Leben funktioniert so nicht und Menschen funktionieren so nicht. Auch Du nicht. Glaubst Du denn wirklich, dass Du Dich in der Beziehung jemals fallen lassen könntest und gegenseitige Verbundenheit spüren wirst? Hältst Du das wirklich für realistisch?
Wenn Du schon so viel Zeit hast, dann schau doch mal bei YouTube die Sendungen vom Nachtcafé des SWR. Da gibt es auch Themen zu Partnerschaften, zum Loslassen, zum Scheitern. Es sind unglaublich interessante Menschen und Geschichten dabei und man kann lernen, auch andere Ansprüche an sein Leben zu haben.
