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Lonley69
Gast
Hallo zusammen, das erste mal dass ich versuche in einem Forum Rat und Mut zu finden. Kurz meine Geschichte: ich bin seit fast vier Jahren mit meinem Partner zusammen. Eine schwierige Konstellation aber für mich das erste Mal das Gefühl wirklich DEN Mann, meine große Liebe gefunden zu haben. Problem war und ist er ist nach wie vor verheiratet und immer wieder zu seiner Frau zurück auch wenn er kurze Zeit später wieder hier war. Er hat sein Leben in unserer gemeinsamen Wohnung hat in der alten Ehe nichts mehr außer Gewohnheiten. Nun hat es mich gesundheitlich das erste Mal Anfang 2017 schwer erwischt, ich lag eine Woche im Koma. Er hat mich verlassen und kein einziges Mal gefragt in dieser Zeit wie es mir geht. Er war wieder da und ich träumte weiter auch als er endlich die Scheidung zu einem Anwalt gab. Im März diesen Jahres der große Schlag bei mir wurde zum Glück frühzeitig ein lungenkarzinom entdeckt welches operativ entfernt wurde und anschließend mit bestrahlung und chemo behandelt wurde. Kurz vor der Diagnose kam mein partner einfach nicht mehr nach Hause und war wieder bei seiner Frau obwohl er schon vorher sah dass es mir gesundheitlich nicht gut ging. Hatte ständig Fieber, Husten und Probleme mit der Atmung aber wer denkt als Nichtraucher an eine solche Diagnose. Während der chemo die mich sowohl körperlich als auch schwer psychisch belastet hat war er wieder da und wollte aus Liebe wirklich nun für mich da sein. Es lief alles sehr gut nur seine Frau mit dem ständigen Terror den sie macht stand und steht immer noch wie ein damoklesschwert über uns. Er hat vor einigen Wochen wieder nachgegeben mit dem Kommentar es geht einfach nicht und hat mich wieder sitzen lassen. In dieser Zeit wurde bei einer kontrolluntersuchung festgestellt der Krebs ist zurück. Ich habe darüber mit niemandem gesprochen und wollte den Kampf erneut beginnen. Er wusste es auch nicht und stand aber dann zwei Wochen später wieder da. Ich habe ihm erst nichts gesagt dann aber einfach mit der Wahrheit raus dass eben ich wieder erneut kämpfen muss. Es ist schwierig denn er fühlt sich hier nicht wohl bittet mich ihn gehen zu lassen und ich? Ich liebe ihn sehr und morgen nun beginnt die zweite chemo vor der und deren Nebenwirkungen ich panisch Angst habe. Die erste Chemo hat mir neben Haarausfall und drastischer Gewichtsabnahme unter anderem sehr auf die Muskulatur geschlagen mir sind teilweise die Beine weggeknickt und ich lag öfter bis zu ner halben Stunde in der Wohnung, konnte nicht aufstehen und keiner war da. Zeitweise musste ich am Stock gehen um überhaupt laufen zu können. Morgen nun geht es wieder los ich habe da ich meinem Partner vertrauen wollte dass er für mich da ist keine Hilfe beantragt bei der Krankenkasse und nun weiß ich nicht mehr weiter. Liege da weine nur noch habe wirklich die Hosen voll wegen morgen und davor ob und wie es weitergeht. Soll ich meinen Partner gehen lassen in dieser Situation und wieder alleine kämpfen? In dem Wissen in ihm wahrscheinlich wieder nur kurzfristig aus schlechtem Gewissen Hilfe zu bekommen oder soll ich in dieser Situation nochmal vertrauen und hoffen er steht mir bei? Oder ist es das beste ihn gehen zu lassen? Ich habe Angst furchtbare Angst vor der chemo und drr Trennung die noch dazu kommt