S
Shadow888
Gast
Eigentlich halte ich nicht so viel von solchen Seiten wie dieser.
Ich kann zwar nachvollziehen warum Menschen ihre Probleme in solchen Foren schildern und habe durchaus Verständnis dafür aber ich wollte selbst nie meine Probleme auf diese weise "veröffentlichen".
Jetzt aber empfinde ich tiefe trauer und habe das Bedürfnis darüber zu schreiben. Mit meinen Freunden kann ich nicht darüber reden die würden höchstens lachen und dumme Witze reißen. Mit meinen Eltern kann ich auch nicht sprechen sie denken/empfinden einfach nicht wie ich. Außerdem wurde ich dazu erzogen stark zu sein auch wenn ich dies von Natur aus nicht bin ( ich kann ihnen das nicht verübeln - sie kommen quasi "aus einer anderen Welt" ).
Es gibt nur eine Person mit der ich über sowas sprechen könnte aber da muss ich noch eine weile warten bis ich diese Person wieder sehe. Außerdem hat es diese Person zur Zeit auch nicht leicht und sollte deshalb erste seine eigenen Probleme lösen.
Also habe ich den ganzen heutigen Tag genutzt um darüber zu entscheiden ob ich hier meinen Text poste oder nicht und wie ich mich entschieden habe dürfte man jetzt wissen
Ich halte es ab jetzt so kurz wie möglich weil ich den Eindruck habe das ich sonst nur noch wirre Sätze schreibe da meine Konzentration im Keller ist.
Ich bin seit der 6 Klasse in ein Mädchen verliebt habe mich aber nie getraut es ihr zu sagen. Naja ich war ein Außenseiter der immer ruhig in der letzten Reihe gehockt ist und so wenig wie möglich gesagt hat, die übliche Außenseitergeschichte halt die ich nicht näher erleutern muss. Jedenfalls hat sie mir die Kraft gegeben die Schule durchzustehen. Bis sie am Ende der 8 Klasse die Schule gewechselt hat. Dies war eine besonderst schwere Zeit für mich da ich neben diesem Verlust auch andere Probleme hatte.
Ich habe mich ab dem Zeitpunkt sehr sehr stark verändert, anderst hätte ich nicht weitermachen können. Ich habe mein Leben strikten Regeln unterworfen die 2 Jahre auch funktioniert haben. Jegliche Gefühle für sie wurden von mir mit aller Kraft unterdrückt. Nachdem ich dann mit der Realschule fertig war bin ich auf eine weiterführende Schule gegangen und habe festgestellt das ich ihr manchmal begegne da sie auf dem Weg zur Schule manchmal den gleichen Zug benutzt hat wie ich. Diese Tatsache hatte mein Leben jedoch ziehmlich aus der Bahn geworfen denn als ich sie gesehen und ihre Stimme gehört habe kam alles wieder hoch und ich war machtlos dagegen. Jedes mal wenn ich sie gesehen hatte beobachtete ich sie aus der Masse heraus. Ich wusste das sie einen Freund hatte aber selbst wenn dies nicht der Fall gewesen wäre hätte ich es wohl nicht geschafft sie auch nur anzusprechen.
Mein Selbstbewusstsein war damals noch niedriger als heute und eine gute Freundin von ihr, die früher auch in meiner Klasse war, gehörte zu den "coolen" und konnte mich nicht leiden. Seit dem ich sie wieder gesehen habe war ich glücklicher. Die Phase der "vollkommenen Neutralität" war vorbei. In dieser Phase hatte ich zwar keine anfälle von starker trauer und depression, aber glücklich war ich nicht. Ich hab einfach "nichts" gefühlt. Ich hab mich an den Tagesablauf (Aufstehen-Schule-Hausaufgaben-Schlafen) gehalten und fertig.
Naja und so habe ich dieses Schuljahr auch irgendwie rumgekriegt. Jetzt habe ich so am Rande aber mitbekommen das sie nach Neu Seeland verreißt. Und so wie es aussieht für mindestens 1 Jahr, wenn nicht sogar für immer
Wenn es nur 1 jahr wäre würde ich sie trotzdem zu 99% nicht mehr sehen da ich nach dem nächsten Schuljahr mit der weiterführenden Schule fertig bin und dann nicht mehr ihren Schulweg kreuze. Und wenn sie für immer gegangen ist...
Am Ende läuft es aufs selbe hinaus:
Ich werde sie wohl nie wieder sehn.
Mir war bewusst das dieser Tag kommen wird. Und ich denke es ist auch gut so. Aber es tut so verdammt weh, diese innere Leere ist so schwer zu ertragen
Einfach unbeschreiblich
Ich fühle mich jetzt ein Stück besser nachdem ich kurz beschrieben habe wie es mir geht. Sorry wenn ich Rechtschreibfehler gemacht habe,irgendwelche Sätze keinen Sinn ergeben oder ich mir an machen Stellen wiederspreche.
Ich will den Text jetzt aber nicht nochmal durchgehen denn dann würde ich womöglich das schreiben was ich denke und nicht das was ich fühle.
Ich kann zwar nachvollziehen warum Menschen ihre Probleme in solchen Foren schildern und habe durchaus Verständnis dafür aber ich wollte selbst nie meine Probleme auf diese weise "veröffentlichen".
Jetzt aber empfinde ich tiefe trauer und habe das Bedürfnis darüber zu schreiben. Mit meinen Freunden kann ich nicht darüber reden die würden höchstens lachen und dumme Witze reißen. Mit meinen Eltern kann ich auch nicht sprechen sie denken/empfinden einfach nicht wie ich. Außerdem wurde ich dazu erzogen stark zu sein auch wenn ich dies von Natur aus nicht bin ( ich kann ihnen das nicht verübeln - sie kommen quasi "aus einer anderen Welt" ).
Es gibt nur eine Person mit der ich über sowas sprechen könnte aber da muss ich noch eine weile warten bis ich diese Person wieder sehe. Außerdem hat es diese Person zur Zeit auch nicht leicht und sollte deshalb erste seine eigenen Probleme lösen.
Also habe ich den ganzen heutigen Tag genutzt um darüber zu entscheiden ob ich hier meinen Text poste oder nicht und wie ich mich entschieden habe dürfte man jetzt wissen
Ich halte es ab jetzt so kurz wie möglich weil ich den Eindruck habe das ich sonst nur noch wirre Sätze schreibe da meine Konzentration im Keller ist.
Ich bin seit der 6 Klasse in ein Mädchen verliebt habe mich aber nie getraut es ihr zu sagen. Naja ich war ein Außenseiter der immer ruhig in der letzten Reihe gehockt ist und so wenig wie möglich gesagt hat, die übliche Außenseitergeschichte halt die ich nicht näher erleutern muss. Jedenfalls hat sie mir die Kraft gegeben die Schule durchzustehen. Bis sie am Ende der 8 Klasse die Schule gewechselt hat. Dies war eine besonderst schwere Zeit für mich da ich neben diesem Verlust auch andere Probleme hatte.
Ich habe mich ab dem Zeitpunkt sehr sehr stark verändert, anderst hätte ich nicht weitermachen können. Ich habe mein Leben strikten Regeln unterworfen die 2 Jahre auch funktioniert haben. Jegliche Gefühle für sie wurden von mir mit aller Kraft unterdrückt. Nachdem ich dann mit der Realschule fertig war bin ich auf eine weiterführende Schule gegangen und habe festgestellt das ich ihr manchmal begegne da sie auf dem Weg zur Schule manchmal den gleichen Zug benutzt hat wie ich. Diese Tatsache hatte mein Leben jedoch ziehmlich aus der Bahn geworfen denn als ich sie gesehen und ihre Stimme gehört habe kam alles wieder hoch und ich war machtlos dagegen. Jedes mal wenn ich sie gesehen hatte beobachtete ich sie aus der Masse heraus. Ich wusste das sie einen Freund hatte aber selbst wenn dies nicht der Fall gewesen wäre hätte ich es wohl nicht geschafft sie auch nur anzusprechen.
Mein Selbstbewusstsein war damals noch niedriger als heute und eine gute Freundin von ihr, die früher auch in meiner Klasse war, gehörte zu den "coolen" und konnte mich nicht leiden. Seit dem ich sie wieder gesehen habe war ich glücklicher. Die Phase der "vollkommenen Neutralität" war vorbei. In dieser Phase hatte ich zwar keine anfälle von starker trauer und depression, aber glücklich war ich nicht. Ich hab einfach "nichts" gefühlt. Ich hab mich an den Tagesablauf (Aufstehen-Schule-Hausaufgaben-Schlafen) gehalten und fertig.
Naja und so habe ich dieses Schuljahr auch irgendwie rumgekriegt. Jetzt habe ich so am Rande aber mitbekommen das sie nach Neu Seeland verreißt. Und so wie es aussieht für mindestens 1 Jahr, wenn nicht sogar für immer
Wenn es nur 1 jahr wäre würde ich sie trotzdem zu 99% nicht mehr sehen da ich nach dem nächsten Schuljahr mit der weiterführenden Schule fertig bin und dann nicht mehr ihren Schulweg kreuze. Und wenn sie für immer gegangen ist...
Am Ende läuft es aufs selbe hinaus:
Ich werde sie wohl nie wieder sehn.
Mir war bewusst das dieser Tag kommen wird. Und ich denke es ist auch gut so. Aber es tut so verdammt weh, diese innere Leere ist so schwer zu ertragen
Ich fühle mich jetzt ein Stück besser nachdem ich kurz beschrieben habe wie es mir geht. Sorry wenn ich Rechtschreibfehler gemacht habe,irgendwelche Sätze keinen Sinn ergeben oder ich mir an machen Stellen wiederspreche.
Ich will den Text jetzt aber nicht nochmal durchgehen denn dann würde ich womöglich das schreiben was ich denke und nicht das was ich fühle.