A
amverzweifeln
Gast
Am Montag nahm mir meine Ex den letzten hoffnungsvollen Strohhalm an dem ich mich in der letzten Zeit geklammert habe.
Ich bin jetzt 28, Vater von zwei wunderschönen Töchtern, blicke voller Furcht in die Zukunft und möchte diese Worte nicht für mich behalten.
Ich lernte Sie vor 12 Jahren kennen, wobei Sie mir schon vorher bekannt war als Sie im Alter von 13 Jahren meine heimliche Verehrerin war und dann plötzlich weg war. Zwei Jahre später tauchte sie plötzlich wieder in meiner Schule auf, ich sah Sie mit anderen Augen und verguckte mich diesmal in Sie. Nach ca. einem halben Jahr der Schwärmerei kamen wir dann zusammen und begannen unsere jugendliche Beziehung mit all ihren Höhen und Tiefen die eine so unerfahrene Partnerschaft mit sich brachte und reiften an Ihr.
2004 wurde Sie dann schwanger, ich bemerkte es vor ihr und es war für eine Abtreibung zu spät, was in meine damalige Lebensvorstellung im Alter von 19 Jahren einfach nicht hineinpasste. Ich habe Sie in der Schwangerschaft verlassen und ließ Sie 3 Monate, schwanger und jung, allein. Warum ich Sie verließ war nicht meine mangelnde Liebe zu ihr, sondern die Angst vor der Zukunft und die Frage ob es das jetzt war oder ob es noch mehr zu entdecken gibt. Ich hatte in den 3 Monaten Trennung einige Bekanntschaften gehabt, aber keine konnte mir im entferntesten das geben was mir meine Freundin gab und somit ging ich zu ihr, bat sie um Verzeihung und war froh wieder mit ihr zu sein.
Die nächste Zeit versuchten wir so gut wie möglich ein einigermaßen normales Familienleben zu führen, wir lebten beide trotzdem noch in unseren Elternhäusern, da ich frisch aus der Ausbildung und Sie sich in der Elternzeit befand.
2006 wurde ich für eine längere Zeit arbeitslos und ließ mich und somit auch meine kleine Familie hängen in dem ich depressiv wurde, viel Zeit vor dem PC verbrachte und kein guter Familienvater mehr war. Als Konsequenz daraus verließ mich meine Freundin Anfang 2007 und ich stürzte in ein noch tieferes Loch aus Trennungsschmerz, Eifersucht, Existenzangst und Depression. Kein Tag verging an dem ich nicht wie ein Hund gelitten habe und ich wusste das es ihr in dieser Zeit allem Anschein nach gut ging mit der Situation. Nachdem ich mich halbwegs wieder aufraffen konnte versuchte ich den Kontakt erneut aufzubauen mit der Hoffnung das es noch etwas zwischen uns beiden gibt was stark genug ist die schlechten Ereignisse der Vergangenheit zu überwinden. Es kam wie es kam, ich versuchte alles um Sie und meine Tochter glücklich zu machen, ich löste alles auf was ich hatte um an Geld und Zeit zu kommen um den beiden das zu bieten was sie verdient haben. Nach dieser leidvollen Zeit bekam ich den Eindruck endlich zu wissen wie mein bzw. unser Leben aussehen soll, wir führten unser Leben wieder zusammen. 2008 kam dann unsere zweite Tochter zur Welt, meine Freundin zog von zu Hause aus, begann eine Ausbildung zur Erzieherin und ich dachte das muss es jetzt sein.
Leider war dem nicht so, aus finanziellen und gesundheitlichen Gründen musste ihre Mutter nun bei ihr einziehen und daher wurde ein Leben als kleine Familie leider nicht mehr möglich. Ich suchte mir eine Wohnung nur 3 Minuten entfernt um die Distanz zu ihnen auf ein Minimum zu reduzieren. Ich hoffte somit immer auf Besserung der Umstände um irgendwann mein Ziel zu erreichen und meine kleine Familie glücklich und zusammen sein kann. Wir verbrachten die meiste unserer Freizeit zusammen, sie waren bei mir, ich bei ihnen oder zusammen unterwegs. Leider war das Ganze nicht immer leicht, sie in der Ausbildung, ich nun im Studium oder auf Arbeit, ihre Mutter oft gesundheitlich angeschlagen, da ist die Zeit für Zweisamkeit sehr rar zumal unsere Kinder natürlich immer den Vorrang haben. An den seltensten Tagen im Jahr konnten wir uns mal nur mit uns beschäftigen und oftmals kamen die Ansprüche unserer Kinder dazwischen, was zwangsweise auch dazu führte das Zärtlichkeiten, Gespräche oder einfach mal zusammen entspannen eher die Ausnahme statt der Regel geworden sind.
Nun vor zwei Wochen habe ich Sie direkt darauf angesprochen wie Sie unsere derzeitige Situation sieht und ob es überhaupt noch Hoffnung für uns gibt. Wir haben uns dann eine Woche nicht wirklich gesehen, was für mich eine Qual war, wir trafen uns und redeten und sie sagte mir das sie meine Hoffnung nicht Teile, ich mir da mehr Hoffnung mache als angebracht und wir uns in nächster Zeit nicht mehr so oft sehen sollen. Auf die Frage ob es da jemand anderen gibt antwortete sie zwar mit nein, aber sie sagte ich Verlauf des Gespräches etwas von dem Fakt das ich doch der einzige Mann in ihrem Leben war (ist das denn so schlimm heutzutage? Ich erachte es als etwas besonderes). Daraufhin hat sich mein rationales Gemüt auf emotional umgestellt... ich bin ausgerastet und habe Dinge gesagt die ich bereue, aber hatte bisher auch nicht den Mut/die Kraft mich wieder bei ihr zu melden, die Kinder habe ich auch seit 5 Tagen nicht mehr gesehen. Es vergeht keine Minute in der ich nicht an die 3 denken muss, es zerreißt mir das Herz, der Gedanke das die letzten 12 Jahre einfach vorbei sind lässt Ängste in mir aufsteigen die mich lähmen.
Ich weiß nicht mehr was ich tun soll, kann keinen klaren Gedanken mehr fassen.
Ich bin jetzt 28, Vater von zwei wunderschönen Töchtern, blicke voller Furcht in die Zukunft und möchte diese Worte nicht für mich behalten.
Ich lernte Sie vor 12 Jahren kennen, wobei Sie mir schon vorher bekannt war als Sie im Alter von 13 Jahren meine heimliche Verehrerin war und dann plötzlich weg war. Zwei Jahre später tauchte sie plötzlich wieder in meiner Schule auf, ich sah Sie mit anderen Augen und verguckte mich diesmal in Sie. Nach ca. einem halben Jahr der Schwärmerei kamen wir dann zusammen und begannen unsere jugendliche Beziehung mit all ihren Höhen und Tiefen die eine so unerfahrene Partnerschaft mit sich brachte und reiften an Ihr.
2004 wurde Sie dann schwanger, ich bemerkte es vor ihr und es war für eine Abtreibung zu spät, was in meine damalige Lebensvorstellung im Alter von 19 Jahren einfach nicht hineinpasste. Ich habe Sie in der Schwangerschaft verlassen und ließ Sie 3 Monate, schwanger und jung, allein. Warum ich Sie verließ war nicht meine mangelnde Liebe zu ihr, sondern die Angst vor der Zukunft und die Frage ob es das jetzt war oder ob es noch mehr zu entdecken gibt. Ich hatte in den 3 Monaten Trennung einige Bekanntschaften gehabt, aber keine konnte mir im entferntesten das geben was mir meine Freundin gab und somit ging ich zu ihr, bat sie um Verzeihung und war froh wieder mit ihr zu sein.
Die nächste Zeit versuchten wir so gut wie möglich ein einigermaßen normales Familienleben zu führen, wir lebten beide trotzdem noch in unseren Elternhäusern, da ich frisch aus der Ausbildung und Sie sich in der Elternzeit befand.
2006 wurde ich für eine längere Zeit arbeitslos und ließ mich und somit auch meine kleine Familie hängen in dem ich depressiv wurde, viel Zeit vor dem PC verbrachte und kein guter Familienvater mehr war. Als Konsequenz daraus verließ mich meine Freundin Anfang 2007 und ich stürzte in ein noch tieferes Loch aus Trennungsschmerz, Eifersucht, Existenzangst und Depression. Kein Tag verging an dem ich nicht wie ein Hund gelitten habe und ich wusste das es ihr in dieser Zeit allem Anschein nach gut ging mit der Situation. Nachdem ich mich halbwegs wieder aufraffen konnte versuchte ich den Kontakt erneut aufzubauen mit der Hoffnung das es noch etwas zwischen uns beiden gibt was stark genug ist die schlechten Ereignisse der Vergangenheit zu überwinden. Es kam wie es kam, ich versuchte alles um Sie und meine Tochter glücklich zu machen, ich löste alles auf was ich hatte um an Geld und Zeit zu kommen um den beiden das zu bieten was sie verdient haben. Nach dieser leidvollen Zeit bekam ich den Eindruck endlich zu wissen wie mein bzw. unser Leben aussehen soll, wir führten unser Leben wieder zusammen. 2008 kam dann unsere zweite Tochter zur Welt, meine Freundin zog von zu Hause aus, begann eine Ausbildung zur Erzieherin und ich dachte das muss es jetzt sein.
Leider war dem nicht so, aus finanziellen und gesundheitlichen Gründen musste ihre Mutter nun bei ihr einziehen und daher wurde ein Leben als kleine Familie leider nicht mehr möglich. Ich suchte mir eine Wohnung nur 3 Minuten entfernt um die Distanz zu ihnen auf ein Minimum zu reduzieren. Ich hoffte somit immer auf Besserung der Umstände um irgendwann mein Ziel zu erreichen und meine kleine Familie glücklich und zusammen sein kann. Wir verbrachten die meiste unserer Freizeit zusammen, sie waren bei mir, ich bei ihnen oder zusammen unterwegs. Leider war das Ganze nicht immer leicht, sie in der Ausbildung, ich nun im Studium oder auf Arbeit, ihre Mutter oft gesundheitlich angeschlagen, da ist die Zeit für Zweisamkeit sehr rar zumal unsere Kinder natürlich immer den Vorrang haben. An den seltensten Tagen im Jahr konnten wir uns mal nur mit uns beschäftigen und oftmals kamen die Ansprüche unserer Kinder dazwischen, was zwangsweise auch dazu führte das Zärtlichkeiten, Gespräche oder einfach mal zusammen entspannen eher die Ausnahme statt der Regel geworden sind.
Nun vor zwei Wochen habe ich Sie direkt darauf angesprochen wie Sie unsere derzeitige Situation sieht und ob es überhaupt noch Hoffnung für uns gibt. Wir haben uns dann eine Woche nicht wirklich gesehen, was für mich eine Qual war, wir trafen uns und redeten und sie sagte mir das sie meine Hoffnung nicht Teile, ich mir da mehr Hoffnung mache als angebracht und wir uns in nächster Zeit nicht mehr so oft sehen sollen. Auf die Frage ob es da jemand anderen gibt antwortete sie zwar mit nein, aber sie sagte ich Verlauf des Gespräches etwas von dem Fakt das ich doch der einzige Mann in ihrem Leben war (ist das denn so schlimm heutzutage? Ich erachte es als etwas besonderes). Daraufhin hat sich mein rationales Gemüt auf emotional umgestellt... ich bin ausgerastet und habe Dinge gesagt die ich bereue, aber hatte bisher auch nicht den Mut/die Kraft mich wieder bei ihr zu melden, die Kinder habe ich auch seit 5 Tagen nicht mehr gesehen. Es vergeht keine Minute in der ich nicht an die 3 denken muss, es zerreißt mir das Herz, der Gedanke das die letzten 12 Jahre einfach vorbei sind lässt Ängste in mir aufsteigen die mich lähmen.
Ich weiß nicht mehr was ich tun soll, kann keinen klaren Gedanken mehr fassen.
