Zitat von Johanna15: Bernhard, ich kapiere immer noch nicht, worauf du hinaus willst.
Und gerade das oben zitierte heißt für den einen oder anderen Betrogenen vielleicht, dass Liebe bei einem solchen Vertrauensbruch nicht mehr möglich ist. Verzeihen kann man trotzdem irgendwann, auch weil es egal wird.
Paulaner fragte mich, was ich unter Aufarbeitung verstehe. Dies ist meine Antwort.
Worauf ich hinaus will: Jede Krise ist gleichzeitig eine Chance, an der man persönlich wachsen kann. Dabei ist es völlig unabhängig, ob man als Paar diese krise meistert oder nicht. Was heißt nun: Daran wachsen: Für mich heißt es, sich zu hinterfragen und sich mit Fragen und dem Leben an sich zu beschäftigen, sich weiter entwickeln. Man kann dazu lernen, Warnzeichen zu erkennen, Red Flags zu sehen beispielsweise.
Es gibt da glaube ich keine Allgemeingültigkeit, was man nun konkret so macht, sondern, dass man eben nicht zum Alltag übergeht. Natürlich gibt es die Option, auch nichts zu machen. Nur für mich ist dann die Konsequenz daraus: Dann ändert sich genau gar nichts, außer, dass man im selbven Unglück mit dem Stammpartner verharrt, oder aber denselben Typ Mensch sich als Nachfolger sucht und genau denselben Mist wieder erlebt. Neuer Partner neus Glück bedeutet eben auch Glück. Nur man kann definitiv seine Chancen verbessern.
Ich möchte auch Begriffe voneinander unterscheiden:
Verzeihen bedeutet nicht vergessen
Aufarbeiten bedeutet nicht Ehe 2.0
Verzueihen bedeutet nicht Neuanfang
Neuanfang bedeutet nicht Verzeihung
Weiterführung der PArtnerschaft bedeutet nicht Aufarbeitung