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Anna Mauer

Suboptimist

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Hallo, danke an euch alle. Dieses Forum hat mir sehr geholfen, das Geschehene zu verarbeiten. Ebenso meine Kurzgeschichte, die ich mir selbst binden lassen möchte um sie mir als schönes Mahnmal in den Schrank zu stellen.
Ich hoffe sie gefällt euch, ist aber recht lang.

Es begann alles im Juni diesen Jahres und dauerte insgesamt acht Wochen.
Seit September bin ich selbstständig und die Planung lief zur Zeit der Geschichte auf Hochtouren (ja, ganz schön bescheuert sich zu so einem Zeitpunkt auf jemanden ein zu lassen aber wo die Liebe hinfällt. )

Vorab sei gesagt, dass zwei meiner liebsten Sprüche, welche ich chronologisch leider nicht mehr zuordnen kann, folgende sind:

Du hast mich doch so kennengelernt.

und

Wenn man betrogen wird, kann man verzeihen, wenn man der ist, der betrügt, ist es schwieriger. ~Jede x-beliebige *beep* (und wenn man dieses Wort als lapidares Schimpfwort auffasst, lest die Geschichte und bildet euch eine Meinung nach der Definition des Wortes *beep*)

Ich saß an meinem Arbeitsplatz und starrte auf den Bildschirm, als die Tür sich öffnete und mein ehemaliger Chef (53) mit meiner neuen Arbeitskollegin (35) da stand. Innerlich klappte mir die Kinnlade runter, sie stellte sich vor und ich musste mich cool geben. Wir kamen schnell ins Gespräch, da wir scheinbar dieselbe Schule besucht hatten (was schon 18 Jahre her ist).
Sie konnte sich noch an mich erinnern aber umgekehrt war das nicht der Fall.
Um über alte Zeiten und gemeinsame Menschen zu reden, fragte ich sie zwei Tage später, ob sie am Wochenende Lust/Zeit hätte sich mit mir zu treffen.
Gesagt, getan- wir trafen uns in der Stadt und sie hatte Chef´s Tochter im Schlepptau (was mich nicht weiter verwunderte, da er bereits eine andere Kollegin gebeten hatte, sich ihrer über das Wochenende anzunehmen).
Wir setzten uns gemeinsam hin und plauschten über dieses und jenes, irgendwann kam das Thema Beziehungen auf und sie teilte mir mit, dass sie seit ca. 5 Jahren solo sei. Sie hätte hier und dort mal jemanden kennengelernt aber der Richtige war nie dabei. Sie wünsche sich einen Partner und sei von der Männerwelt enttäuscht, da sie keine flüchtigen Abenteuer suche, sondern eine solide Beziehung mit allem was dazu gehöre. Stabilität war das Stichwort. Ich sah meine Hoffnungen, die Sehnsucht aber auch Ängste in ihr wieder. Sie offenbarte mir, dass sie fünf Jahre zuvor einen Schlaganfall erlitten hatte. Zum Glück waren keine sichtbaren Folgen übrig geblieben. Und sie sei zwei Jahre zuvor mit erschreckend niedrigem Gewicht ins Krankenhaus eingeliefert worden. So kraftlos, dass sie von ihrem Vater getragen werden musste und die Gründe dafür seien unbekannt.
Nun ich erzählte ebenfalls von meiner vergangenen Beziehung und dass ich lieber auf eine tolle Frau warte, als dass ich die Erstbeste nehme und dann wieder ins Klo greife.
Trotz der Rückschläge, die man erlebt bin ich der Auffassung, dass man nicht erkalten sollte, sondern im Zweifelsfall noch zehn mal vor die gleiche Wand rennen möge, damit man, sobald man ihr begegnet nicht zu kaputt ist und sie, bzw. sich selbst für die negativen Erfahrungen bestraft.
Das meine ich ernst. Das merkte sie und schien ihr zu gefallen. Wir unterhielten uns lange, von jetzt auf gleich nahm sie die Tochter und sagte, sie müsse noch einkaufen und jetzt los. Ein toller Tag- ich war euphorisiert. Natürlich hatte ich bemerkt, dass ich ihr gefiel und wie es nunmal so ist, schlenderte ich glücklich, halb tanzend gen Heimat.
Selten so gut geschlafen
Zwei bis drei Tage später schrieb ich ihr eine Nachricht, dass ich unser Treffen schön fand und es gerne wiederholen würde. Die Antwort lautete Hey, ich habe da jemanden kennengelernt, finde dich sehr sympathisch aber lass uns das auf beruflicher Ebene halten.
Gut, dass ich die tolle Laune am besagten Tag so ausgekostet habe, denn das war natürlich ernüchternd. Und das nachdem sie fünf Jahre allein war. Was ein Pech.
Man schüttelt es ab und macht weiter. Sie trat während der Arbeit an mich heran und fragte, ob alles in Ordnung sei. Da man ja nicht unsportlich wirken wollte, bejaht man das Ganze und bedankt sich für die klare Aussage.
Der Juni neigte sich dem Ende -Zeit für unsere Weihnachtsfeier (ja, mein Chef ist sehr unkonventionell)!
Natürlich war sie auch da, aufgetakelt bis zum geht nicht mehr und ich muss ehrlich sagen, dass ich selten eine schönere Frau gesehen habe. An dem Abend saß sie mir ausgerechnet am Tisch gegenüber und da ich schlecht darin bin meine Emotionen zu unterdrücken, zeigte ich mir ihr gegenüber zumindest nicht gesprächig. Sie schaute ab und an zu mir rüber, spielte sich an den Kreolen und ihren Haaren rum, ging dicht an mir vorbei und es war wie in einem Cartoon, in dem der Duft eines auf der Fensterbank stehenden Apfelkuchen sich zu einem Finger entwickelt, der einen zu sich lockt.
Sei es drum, sportlich bleiben.
Der Abend neigte sich dem Ende zu und ich fuhr zum ersten (und auch letzten mal) leicht angeschickert Heim. Ich ärgerte mich über mich selbst, dass ich mich distanziert verhalten hatte, fasste mir am nächsten Tag ein Herz und sendete ihr, nach mehrmaligen Üben, eine Sprachnachricht via WhatsApp. An der Stelle deutete ich ihre Abfuhr als Gib dir einfach mehr Mühe, denn die Signale die sie aussendete waren für mich eindeutig. In der Sprachnachricht versuchte ich Witz und Charme zu versprühen, zurück kam Ich habe dir gesagt, dass ich einen Freund habe. Ich mag dich als Mensch aber wir beide werden in diesem Leben kein Paar und jetzt würde ich mich freuen, wenn du das so stehen lassen kannst. Autsch.
Das Leben und die Arbeit ging weiter, sie sagte mir es tue ihr leid, dass sie so eindeutig aber klar sein musste und ich zeigte mich als guter Verlierer, schließlich war sie eine Arbeitskollegin.
Auf die Frage hin, ob sie mich denn Umarmen könne, lehnte ich ab, da ich zu der Zeit und nach der Klatsche keine Nähe fühlen wollte.
Es ging ein paar Tage zu wie vorher, alles kein Problem. Eines nachts lag ich in meinem Bett und bekam gegen 0:00Uhr eine Nachricht von ihr, in der sie fragte, ob ich auch nicht schlafen könne.
?
In meinem Hinterkopf schimmerte Hoffnung. Ich erzählte ihr von Sorgen bezüglich der Selbstständigkeit, des Umzugs, diversen Existenzängsten. Natürlich fragte ich sie ebenfalls, warum sie nicht schlafen könne aber die Antwort lautete Nur so, ist nix Schlimmes.
Daraufhin war konnte ich kaum Ruhe finden, da ich verwirrt war. Warum schreibt sie mir nachts? Das kann doch nur eins bedeuten. Aber sie hat doch gesagt. WTF?!
Wir arbeiteten weiterhin nebeneinander her, höflich aber distanziert. Nach einer Dienstbesprechung bekam ich mit, dass sie in der Teeküche spülte. Ich ging zu ihr und sagte nur, es sei niedl
ich, dass sie spüle- ich hätte das anfangs auch gemacht, mir aber ganz schnell wieder abgewöhnt. Sie schloß die Tür zum Flur und erzählte mir, dass sie total durch den Wind sei, da ihrer Mutter vor kurzem eine schlimme Diagnose gestellt wurde und sie Angst um sie hätte.
Ich umarmte sie und sagte ihr, dass mir es in Stresssituationen hilft, wenn ich an der frischen Luft Sport treiben würde und bot ihr an später mit zur Talsperre zu kommen. Sie nahm das Angebot an und wir trafen uns an der Sperre.
Nachdem wir ein paar Schritte hinter uns gebracht hatten fragte ich sie was ihr Freund dazu sagen würde, dass wir spazieren gehen. Sie antworte er wüsste das nicht und fände es mit Sicherheit nicht so gut. Nach wenigen weiteren Schritten kam meine nächste Frage Warum sind wir denn dann gemeinsam hier und nicht du mit deinem Freund? -kurzes Schweigen.
Sie müsse mir etwas sagen aber ich musste versprechen das für mich zu behalten- sie war mit dem Chef liiert. Seit kurzem.
Er würde sie als Amme und Hausfrau nutzen, hätte sie mehr oder minder auf mich angesetzt um mich aus zu horchen, denn er befürchte ich würde schlecht über ihn reden. Und das er verboten hätte von ihnen als Paar zu reden.
Es ging ihr nicht gut, sie suchte Nähe und ihre Bambi-Augen füllten sich.
Ich küsste sie (ja, das war eine meiner schlechtesten Ideen bisher und was folgte war natürlich damit verbunden aber ich habe meine Lektion gelernt und werde nie, nie wieder mit einer vergebenen Frau anbändeln). Sie erwiderte den Kuss, wir gingen Arm in Arm weiter und landeten auf einer Bank, auf der wir das Ganze fortsetzten. Wir waren uns nah und sie sagte, sie sei unglücklich mit dem Chef aber hätte Sorge um ihre neue Arbeitsstelle. Als wir uns dann verabschiedeten küsste sie mich nochmals und sagte, sie wolle die noch frische Beziehung zu ihrem Freund beenden.
Ich fühlte mich mies und gut gleichzeitig.
Am darauffolgenden Tag rief sie mich an und sagte flüsternd: Ich habe ihm gesagt was passiert ist, ich konnte nicht anders. Er wird dir Montag kündigen..
gut Nummer, an dem Tag haben wir uns nicht gesehen. Aber am nächsten Tag wieder! Sie kam zu mir, wir lagen in meinem Bett und tauschten Zärtlichkeiten aus, mehr nicht.
Es war wirklich schön, sie hatte allerdings ein schlechtes Gewissen ihrem Freund gegenüber, von dem sie sich noch nicht getrennt hatte. Sie fasste ein Herz und rief ihn an. Sie beendete die Beziehung und ich konnte über den Lautsprecher mithören wie er zusammenbrach und weinte.
Ich deutete ihr den Lautsprecher auszumachen, denn das wollte ich mir nicht anhören.
Der Montag kam und wissend, was mich erwartete ging ich zur Arbeit, wo der Chef schon mit einem Briefumschlag auf mich wartete. Hier, das ist für dich und ich muss mit dir reden. war seine Aufforderung, woraufhin wir uns vor der Tür unterhielten. Er fragte mich, was das soll und ich doch wüsste, das die beiden zusammen seien. Ich blieb ruhig, gestand dass ich sie geküsst hatte aber das definitv nichts einseitiges war. Wir waren uns einig sie an dem Tag in Ruhe eine Entscheidung treffen solle, ohne einen von uns zu sehen oder hören.
Mittags rief sie mich an und fragte mich, warum ich erzählt hätte, dass sie mich geküsst hätte. Ich hatte erzählt, dass sie den Kuss erwiderte, mehr nicht. Und dass ich ziemlich durch den Wind durch dieses Hin und Her sei und sowieso nicht verstand, warum er noch behauptete mit ihr zusammen zu sein, obwohl ich dabei war, als sie es beendete.
An dem Nachmittag war ich allein im Betrieb, was sie wusste, weil ich es ihr zuvor gesagt hatte.
Sie kam durch die Tür ganz nah vor mich, woraufhin ich sie zu mir zog. Wir verabredeten uns zum Spaziergang an dem Abend, diesmal an einer anderen Talsperre.
Sie sagte, sie wolle mich, würde den Chef gleich wieder anrufen sobald sie zuhause sei und mir dann Bescheid geben. Ich war glücklich daheim, wartete auf den Anruf.
Es wurde 0Uhr, 1Uhr, 2Uhr. Ich rief zwischendurch an, weil ich es vor Anspannung nicht aushielt aber es war ständig besetzt, so lange bis niemand mehr ans Telefon ging.
Die Nacht war kurz.
Mit sichtbaren Augenringen ging ich zur Arbeit, wo mich ein ebenfalls übernächtigter Chef aufforderte, mit ihm vor die Tür zu gehen.
Wir gingen in den Hausflur und er ging mich an:
Ich habe dir gesagt, du sollst sie in Ruhe lassen!
Das ist nichts einseitiges, sie wollte.
Jaja, sie wollte.
Er packte mich am Hemdkragen, drückte mich gegen die Wand, ich stieß mich nach vorn, wir landeten an einer Metalltür und gingen zu Boden, wo wir ein wenig härter miteinander kuschelten. Das Gezeter lockte eine andere Arbeitskollegin vor die Tür und als sie uns beide sah, zerrte sie uns auseinander. Böse Worte fielen.
Mein erster Gedanke:*beep*, ich brauche ein Führungszeugnis wegen der Selbstständigkeit.
Auf dem Weg zur Polizei bohrte sich Trauer, Wut und Unsicherheit in meinen Kopf und übermannte mich. Ich rief meine Mutter an und heulte mich über das Geschehene aus. Ihr Rat lautete die Finger von der Frau zu lassen und erstmal mit einem Anwalt zu reden um nicht unnötig die Hühner auf zu scheuchen.
Nachdem ich mir beim Hausarzt eine zweiwöchige AU ausstellen lies ging ich heim und rief den Anwalt an, der Entwarnung gab. Als ich in meinem Schockzustand zuhause gefühlt 53245 Löcher in die Wand starrte meldete sie sich via WhatsApp und fragte was passiert sei, sie wolle vorbeikommen.
Sie kam, sagte das sie nur mit mir zusammen sein wolle und wir verabredeten uns für den Abend, wollte etwas einkaufen und dann gemeinsam kochen.
Es wurde 18/19/20/21Uhr und nichts rührte sich. Gegen 22 Uhr klingelte es an der Tür, sie fragte ob sie hochkommen dürfe, was ich natürlich bejahte. Sie sagte, sie hätte ein schreckliches Gewissen und wolle das Chaos beseitigen, welches sie angerichtet hätte: meine Kündigung, die dadurch resultierenden Einbußen der Firma. Ihre eigene Arbeitsstelle hat sie nicht erwähnt. Darum ging es auch nicht, nein. Sie war den Tag über bei ihm, er stünde unten an der Straße, wolle sich bei mir entschuldigen und die Kündigung zurückziehen, wenn sie zu ihm zurück ginge. Wie selbstlos.
Ich konnte nicht denken und starrte wohl mit leicht psychotischen Blick in die Leere bis sie mir nach einer gefühlten Ewigkeit sagte sie bekäme Angst und ich solle mich äußern.
Meine Frage lautete:Was willst du? (Ich wollte durch die Selbstständigkeit bedingt so oder so im Folgemonat kündigen und so hätte ich wenigstens die Frau, YES!)
Sie sagte:Frag mich das bitte nicht. Nach weiteren Sekunden der Handlungsunfähigkeit sagte ich:Komm, wir gehen jetzt runter. Auf dem Weg nach unten sagte ich ihr, sie solle meine Nummer löschen, sich nie wieder unter meine Augen trauen und sich verpissen.
Raue Worte aber angefressen traf meinen damaligen Gemütszustand nicht im Ansatz.
Chef kam auf mich zu
Hey, tut mir leid. Ich weiß nicht, was in mich gefahren ist. Kannst du wieder zur Arbeit kommen? Meine Antwort lautete:Mir tut es ebenfalls leid, ich kenne mich so nicht. Ich bin kein gewalttätiger Mensch. Ich brauche die 14 Tage, dann komme ich wieder. Nimm sie bitte mit, verscharre sie im Wald. Ich bin hier eh bald weg, dann könnt ihr glücklich zusammen sein.
Wooooaaaaah, was habe ich mich in der Nacht betrunken. Alter.
Ich machte mich als gewissenhafter Arbeitnehmer auf dem Weg zum Katerspaziergang um die AU im Betrieb abzugeben. Dort traf ich meinen Chef und die andere Kollegin an, die ratlos waren und nicht wussten, wie sie das Tagesgeschäft abwickeln sollen, da unsere Freundin gekündigt hätte. Kann ich bloß den einen Tag arbeiten kommen wurde ich gefragt. Wankend antwortete ich, ich müsse erst heim und mich duschen, dann würde ich es machen. Ich ging mit meinem Chef ins Gespräch, da das Geschehene uns beide noch beschäftigte.
Es stellte sich heraus, dass sie ihm all meine Nachrichten gezeigt hatte und umgekehrt. Daheim unter der Dusche, weiterhin wankend, kam eine Nachricht von ihr.
Sie schrieb es tue ihr alles so schrecklich leid und sie würde jetzt ebenfalls 14 Tage weg sein und das sie gekündigt hätte. Sie wolle zu Freunden um Abstand zu gewinnen, allerdings müsse sie noch Unterlagen abgeben und würde sich nicht in den Betrieb trauen.
Ich antwortete, dass sie die Sachen in meinen Briefkasten werfen könne. Es tut ihr so schrecklich leid und wenn ich ihr je verzeihen könne.
Ja, konnte ich und sie kam am nächsten Tag zu mir. Wir waren ein Paar. Es war laut ihr ein schrecklicher Fehler mit dem Chef nach so kurzer Zeit zu schlafen, denn sie hatte sich fest vorgenommen, dass der nächste Mann mit dem sie schläft ihr letzter sein soll.
Glücklich, frisch verliebt und nur teilweise arbeitslos (und nur teilweise blind).
Um Vertrauen zu schöpfen, blieb sie jede Nacht bei mir und schrieb mir ständig.
Alles war toll, ich lernte ihre Familie kennen. Nette Menschen, wenn auch der Vater etwas exzentrisch veranlagt ist, dennoch sehr symphatisch, ebenso die Mutter, sichtbar geschwächt durch ihre Erkrankung. Die beiden schienen sich trotz der Trennung halbwegs zu verstehen und äußerten, dass wir ein tolles Paar abgäben.
Meine neue Freundin erzählte mir von den Erfahrungen mit ihren Verflossenen; ihre erste große Liebe dauerte fünf Jahre und war von Beginn an durchzogen mit Affären, er sei ihr jedes Wochenende fremd gegangen, hatte sie gestalkt und das waren auch schon die nettesten Dinge, die er ihr angetan hat.
Später erfuhr ich noch davon, dass die eigene Tante mit ihrer großen Liebe, angetrunken auf einer Feier, rumgeknutscht hatte. Ein anderer hatte ihr durch einen Schlag eine Rippe gebrochen.
Die vorgefallenen Dinge nicht mehr präsent, denn es ging ja gut aus.

Eines Tages machte sie sich auf den Weg zu dem Junggesellinnen-Abschied einer Freundin. Sie wollte ursprünglich abends zu mir kommen aber da sie gesundheitsbedingt gelegntlich Schwächeanfälle erlitt, was auch an dem Abend der Fall war, wollte sie vor Ort bei einer der Bekannten schlafen und am nächsten Tag kommen.
Zwei Tage später gingen wir spazieren und fuhren auf dem Rückweg an ihrer Wohnung vorbei um etwas zu holen. Wir stiegen aus und ein Mann fortgeschrittenen Alters (60, nachstehend Runzelmann genannt) kam auf uns zu.
Wer ist das? fragte er sie.
Ich antwortete Ich bin ihr Freund.
Ich auch, sie war gestern noch bei mir und wir haben *beep*. Soll ich dir ein Foto zeigen?
Mein Blick schweifte von ihm zu ihr, von ihr zu ihm und so weiter. Sie forderte mich auf zu fahren, sie fühle sich nicht wohl. Ich sagte zu ihm Lass mal stecken, fahr einfach., stieg ein und wir fuhren los.
Zuhause angekommen sollte sie mir erklären wer das sei und mir den Chatverlauf mit ihm zeigen. Sie wollte es nicht, scrollte im Chatverlauf herum und in der Reflektion ihrer Brille konnte ich erkennen, dass sie etwas löschte. Den Rest zeigte sie mir. Es sei jemand, den sie über *beep* kennengelernt hätte und mit dem ein Arrangement für ca. 8 Monate bestand.
Er führte sie schick aus, fuhr mit ihr nach Mallorca in seine Finka und unternahm kostspielige Dinge mit ihr. Im Gegenzug dafür musste sie. Natürlich bloß Bilder von sich schicken und als Püppi an seiner Seite flanieren.
Genau. Der geneigte Leser wird sich jetzt nicht zum ersten Mal vor die Stirn schlagen.
Aber ich gab ihr einen Vertrauensvorschuss und wir blieben zusammen, da irgendeine meiner Hirnwindungen es schaffte ihn unter verschmähter Liebhaber zu verbuchen.
Wir machten Päärchen-Kram, wie z.B. Minigolf spielen. Sie fragte eine gemeinsame Bekannte, ob sie den Runzelmann bitten könne ihre verbleibenden Klamotten (u.a. eine Sonnenbrille für 200Euro) bei ihr abzugeben, sodass meine Dame sie sich abholen kann.
Während des Minigolfens kam eine Sprachnachricht :Die feige *beep* soll ihre Sachen bis Freitag holen, sonst kommen sie in die Tonne.
Ich war durch die Vorfälle nervös und hatte Sorge, dass sie wieder Mist machen würde, also schlug sie vor einen Treffpunkt (Cafe) auszumachen und dort die Habseeligkeiten zu übergeben, während ich im Auto warten sollte. Klang fair, ich war beruhigt.
Auch wenn ich an ihrer Stelle rückblickend auf eine verkackte 200Euro Sonnenbrille und ein Paar 70Euro-Schuhe von Hilfiger verzichtet hätte um damit Ruhe in die frische, angeknackste Liebe zu bekommen.
Am nächsten Tag schickte sie mir von unterwegs eine Sprachnachricht, in der sie mir eröffnete, sie sei auf dem Weg zum Runzelmann und würde dort ihre Sachen abholen, es hätte sich jetzt gerade so angeboten. *beep* OFF!
Mir wurde heiß und kalt und ja, man kann sich jetzt wieder vor die Stirn schlagen. Ich schickte ihr stammelnd eine Nachricht, dass ich das nicht okay fände, es anders abgesprochen war und ich mich sorge. Die Antwort kam auch prompt, vier Stunden später. Alles sei gut, sie käme dann gleich (höhö).
Sie besorgte sich eine neue Telefonnummer um den Kontakt zu ihm zu unterbinden und mich zu beruhigen, wir löschten gemeinsam seine Nummer aus der Kontaktliste.
Irgendwann zeigte sie mir ein Foto der neuen Freundin des Runzelmanns und fragte, ob ich sie attraktiver fände als sie. Auf die Frage, warum sie das interessiere, kam Nur so, sag doch mal.
So weit, so bekloppt.
Wir saßen einmal gemeinsam auf dem Bett und sie meinte Fall jetzt nicht vom Bett, ich muss dir etwas erzählen.
Ich war neugierig und versicherte, ich würde nicht vom Bett fallen. Sie eröffnete mir, dass sie eine Affäre mit ihrem Yogalehrer hatte (48, im Folgenden Gummimann genannt).
Er hatte zu dem Zeitpunkt eine Freundin und als ich erwiderte, dass ich es abartig fände dieser gegenüber, reagierte meine werte Dame aufgewühlt schei. auf sie, mir gegenüber ist das respektlos. Mich so als Objekt zu betrachten.
Wir diskutierten und als ich mich nach einer Weile umsetzen wollte, fiel ich samt der Tasse vom Bett und verteilte den Inhalt über das Laken.

Sie trat eine Stelle als Aushilfe in einem lokalen Cafe an und kellnerte 2-3 mal pro Woche.
Meine Selbstständigkeit näherte sich und ich musste häufiger vor Ort fahren, unter anderem wegen des Umbaus. Der Betrieb liegt ca. 80km von dem Heimatort entfernt.
Eines Tages, ca. drei Tage nach der Aktion mit Runzelmann, lagen wir nebeneinander im Bett.
Sie schaute auf ihr Handy und als eine Nachricht einging, drehte sie das Handy von mir weg.
Ich wollte den Grund dafür wissen.
Sie sagte (Trommelwirbel): Das ist Runzelmann, ich habe ihn unter Sabine neu eingespeichert, da ich dich nicht wollte, dass du beunruhigt bist, wenn du das liest.
Wir stritten uns und sie sagte mir, sie würde gerne nach Hause fahren. Ich reagierte, in dem ich ihr sagte, dass sie dann auch nicht mehr wiederkommen müsse. Sie blieb.
Am Tag darauf verließ ich die Wohnung vor ihr, da der Umbau begann. Sie musste den halben Tag über kellnern und wir verabredeten für abends, um gemeinsam eine hiesige Veranstaltung an der frischen Luft zu besuchen.
Während ich unterwegs war, schrieb sie mir, dass sie zu einer Freundin fahren wolle um das schöne Wetter zu nutzen und sich auf den Abend freue. Später schrieb sie mir, dass es ihre vom Kreislauf her nicht gut ginge und sie bei der Freundin übernachten würde, da sie in dem Zustand kein Auto fahren könne.
Ich reagierte erstmal nicht. Als ich nach getaner Arbeit endlich daheim ankam fiel mir auf, dass ihr Negligee nicht mehr über meinem Spiegel hing, wo es die letzten 14 Tage verbracht hatte. Jegliche Schminkutensilien waren ebenfalls verschwunden.
Ich nahm mir Zeit und antwortete ihr, dass mir aufgefallen sei, dass das Nachthemd weg ist und es schon merkwürdig sei, dass sie einen Tag nach einem Streit auf einmal bei der Freundin übernachten müsse.
Ich machte mir Sorgen.
Sie reagierte auch 12 Stunden später und teilte mir mit, dass es ihr besser ginge, sie jetzt heim fahren würde und wir uns später gerne sehen könnten, wenn ich wollte.
Das war genug, ich schrieb eine ewig lange Litanei, in der ich mir Luft machte. Dieses Verhalten sei nicht nur verletzend, sondern auch beleidigend. Sie könne ihre Sachen abholen und das war es.
Ihre Antwort lautete Na wenn du das so siehst, kann ich nichts dagegen tun.
Ich hätte ihr gerne vor die Stirn geschlagen.
Ich sprach mit Familie und Freunden über die Ereignisse. Auch mit Bekannten und seien sie auch noch so flüchtig. Ich konnte nicht verstehen, wie jemand derart abgebrüht sein kann und musste mir die Bestätigung einholen, dass nicht ich einen an der Waffel habe, sondern sie sich wie ein Ar. benimmt.
Diese Bestätigung bekam ich und ALLE rieten mir dazu, endlich mein Hirn an zu schalten und diese Frau bloß nie wieder zurück zu nehmen.
Ich war abgenervt, schlaflos, appetitlos, zu häufig Alk. und rauchte wie ein Schlot.
Sie fragte mich einen Tag später, wann sie ihre Sachen holen könne. Nach der Arbeit kam dann ihr Vater zu mir, mit seinem großen Sprinter und ich half ihm die Sachen einzuladen, die sich im laufe der 14 Tage bei mir angesammelt hatten.
Ganz schön viel Kram.
Er sagte mir, dass seine Tochter gut sei und niemals fremdgehen würde. Das Paare erst zusammenwachsen müssten und sie durch ihre Krankheit lange allein war.
Natürlich muss ein Vater seine Prinzessin lieben und ich tat es dummerweise auch, besser gesagt war das mitten in der Verliebtheitsphase, was alles emotional recht schwierig machte. Er sagte:Ihr seid noch nicht fertig miteinander, das merke ich. und verabschiedete sich.
Circa eine halbe Stunde nachdem er weg war, ich saß am Fenster und rauchte, sah ich, wie sie entgegengesetzt in die Einbahnstraße, welche zu meiner Wohnung führte mit erhöhter Geschwindigkeit einbog und vor meinem Haus anhielt.
Es klingelte, sie stand mir mit einem Ladegerät und einem meiner Gläser gegenüber im Hausflur. Ich fragte sie, was sie wolle und sie sagte, sie wollte mir die Sachen zurückgeben und mich sehen, deutete dabei mir ihrem Kopf in Richtung Wohnungstür. Ich sagte ihr, ich wolle nicht, dass sie mit in meine Wohnung käme und das sie gehen solle. Ich wurde weich, wir gingen rein und redeten.
Sie versicherte mir, sie sei mir treu gewesen und könne nicht verstehen, dass ich diese privaten Dinge mit anderen Menschen besprechen würde. Ihr seien Familie und Freunde sehr wichtig, können durch die Erzählungen nicht mehr unbefangen an sie herantreten. Wir diskutierten wieder und irgendwann sagte ich, es sei besser, wenn sie nun ginge. Sie ging dann auch.
Am Tag darauf klingelte mein Telefon und wir sprachen, beide abgekühlt von der Diskussion miteinander und sagte, dass man vielleicht besser auf Abstand ginge.
Sie wollte das nicht, sondern wollte zu mir.
Ich brauchte Zeit und Ruhe zum Nachdenken und würde mich dann bei ihr melden.
Kurze Zeit später klingelte mein Telefon, sie war aufgelöst und gestand Ich habe mit Runzelmann geschlafen, es tut mir so leid. Kannst du mir verzeihen?
Nach 14 Tagen? Nein., ich legte auf.
War jetzt auch keine überraschende Offenbarung, ne? Ich wollte sie blockieren doch durch ihre ständigen Anrufe kam ich nicht ins Menü. Ich drückte sie mindestens zehn mal weg, irgendwann ging ich an den Apparat und fragte Ja, bitte? Sie war hysterisch Ich komme jetzt zu dir, bitte du solltest das wissen und ich will mit dir zusammen sein.
Ich war leicht gereizt, entgegnete ihr Du kommst nicht hier her, wenn doch bleibst du im Regen stehen. Leck mich!
Ich schaffte es zumindest Anrufe und Nachrichten zu blockieren, es folgte eine Flut an WhatsApp-Sprachnachrichten in denen sie mich beschwor, sie sei grundsätzlich nicht schlecht und wäre viel zu gut für sie. Sie bettelte, ich solle sie bitte nicht gehen lassen und weinte. Unsere Beziehung sei etwas ganz besonderes.
Klar weinte sie, sie hatte Bockmist gemacht und zwar Schlag auf Schlag. Selbstverständlich kam sie zu mir aber ich blieb konsequent und die Tür geschlossen. Sie veranstaltete ein Theater oberster Güte im Hausflur, sodass ein Nachbar mich über Facebook anschrieb: Da sitzt eine weinende Frau vor deiner Tür. Bist du zuhause?
Sie bettelte und flehte ich solle mit ihr reden, sie würde mich lieben, eine Therapie machen und, und, und.
Wenn du jetzt nicht gehst, rufe ich die Polizei.
Du brauchst die Polizei nicht zu rufen, ich will nur mit dir reden!
Verpiss dich, ich will essen. war einer der Dialoge durch verschlossene Tür, die mir im Gedächtnis geblieben ist. Nach 1,5h strich sie die Segel, eckte beim Ausparken noch an einem Mercedes des Nachbarn an und zog von dannen.
Ruhe.
Ich fand keine Ruhe, das was ich in dieser kurzen Zeit erlebt hatte, hatte ich in keiner meiner vorigen Beziehungen erlebt. Aber es ging nicht spurlos an mir vorbei, ich aß nicht, schlief nicht und meine gute Stimmung war für jeden erkenntlich.
Die Zeit verging, sie ging mir aber nicht aus dem Kopf. Eine Woche später bekam ich von unbekannter Nummer eine Nachricht Hallo, kannst du mir für Blondi (Name zwecks DSGVO abgeändert) die Telefonnummer vom Chef geben? Sie bekommt noch Geld von ihm.
Es war ihre Mutter.
Ich antwortete knapp, dass sie mich wie ein Stück Dreck behandelt hätte und von mir keine Hilfe erwarten könne.
Ich fand keine Ruhe und zwei Tage später schrieb ich ihr, dass ich reden möchte und müsste. Wir trafen uns an der Talsperre und gingen spazieren. Natürlich hatte ich noch Gefühle ihr gegenüber und konnte es nicht verbergen. Wir küssten uns. (STIRNKLATSCHER!)
Am nächsten Tag besuchte ich sie bei der Arbeit, wir trafen uns also auf neutralem Gebiet. Wir wollten uns nach alldem etwas Zeit lassen und es langsam angehen. An dem Abend war sie bei einer Freundin.
Zum ersten und einzigen Mal verschwand ihr Profilbild bei WhatsApp. Sie hatte mich blockiert.
Ich schrieb ihr eine SMS mit dem Inhalt Schade, ich habe es ernst gemeint., worauf zurück kam Ich meine es auch ernst, mein Handy spinnt irgendwie. Danach ist es wie gesagt nie mehr vorgekommen. Zufälle gibts
In den kommenden Tagen erzählte sie mir, dass sie sich von Runzelmann an dem Tag hättte locken lassen mit einem Ausflug in einen Beach-Club. Ist sie ein Glühwürmchen, das nur über Nervenknoten verfügt, dass sie in das nächste Licht fliegt?
Sie hätte garnicht mit ihm geschlafen, er hätte ihr bloß in die Hose gegriffen und sie unsittlich berührt. Sie stand unter Schock, fing an zu weinen, weil sie an mich denken musste und ist dann nach Hause gefahren. Und sie hätte sich auf den Ausflug bloß eingelassen, weil sie so sauer auf mich war, da ich via Nachricht mit ihr Schluss gemacht hätte und ihr Unrecht getan habe, da sie wirklich bei der Freundin übernachtet hätte.
Sie habe sich in der Zeit, in der wir nicht zusammen waren, häufiger mit dem Runzelmann getroffen.
Sie erwähnte die Stabilität die sie sich herbeisehnte und dass sein Lebensstil ihr imponiert habe.
Sie musste dafür lediglich mit hochgezogenem Rock neben ihm im Auto sitzen und die Beine auf der Armatur ablegen (ich möchte an der Stelle keine Definition anbringen, das ist zu offensichtlich) Welchen Stellenwert ich zu der Zeit hatte, kann ich mir heute zusammenrechnen.

Das vermeintliche Ende dieses unrühmlichen Arrangements sagt einiges über meine Liebschaft aus und ich finde es allein beim Niederschreiben widerwärtig. Sie wollte Ruhe in unser Liebesleben bekommen und den Kontakt zum Runzelmann unterbinden. Nach einer gemeinsamen Nacht saßen wir nah beieinander auf dem Sofa und schwärmten von der vergangenen Nacht. Ich ging kurze Zeit später ins Bad und als ich wiederkam fragte sie mich, ob ich Runzelmann von ihrem Telefon aus angerufen hätte, denn das Gespräch lief, was auf dem Display zu sehen war schon mehrere Minuten lang. Er hatte alles gehört. SIE fragte MICH, ob ich ihn angerufen hätte.
Das ist so, wie wenn man zu zweit in einem Raum sitzt, einer pupst und den anderen fragt ob er es gewesen sei.
Die Woche darauf rief er mich in der Firma an, den Namen kannte er durch sie.
Ich war ein wenig überrascht aber hörte mir an, was er zu sagen hatte. Er wirkte sympathisch und sagte mir: Ich gebe dir einen guten Tipp. Du bist ein junger Mann der gerade dabei ist Karriere zu machen. Diese Frau bringt nur Probleme mit sich. Tut mir leid aber sie ist die größte *beep*, die ich kenne. und bot an, ihn zu kontaktieren, wenn ich Fragen hätte. Ich erwiderte bloß, dass ich seine Geschichte kacke fände.
Sie hätte nun augenscheinlich keinen Kontakt mehr zu ihm und er sei jetzt drei Wochen lang auf Mallorca, somit sei er auch erstmal ausserhalb des Aktionsradius, damit wollte sie mich beruhigen. Ursprünglich war angedacht, dass die beiden zusammen nach Malle fliegen, da sie aber nun getrennt waren und sie mit mir zusammen war, entschied sie sich dagegen.
Desweiteren schlief sie von dem Tag an für die kommenden Wochen jeden Tag bei mir und sagte mir nach einer weiteren Woche, sie würde mich lieben. Ich erwiderte es.
Vielleicht lag es an meinem bevorstehenden Umzug und unserer frischen Liebe aber wir schmiedeten bereits nach kurzer Zeit Pläne, nach denen sie mir hinterher ziehen wollte.
Die Hochzeit der besten Freundin rückte näher, sie war als Brautjungfer eingeplant.
Während der Fürbitte, die sie dem Brautpaar zu Ehren vorlesen sollte, fing sie an zu weinen.
Sie las einen ausgesuchten Text vor, in dem es darum ging, dass nach Fehlschlägen ein Licht am Horizont erscheint. Sie schaute mich währenddessen an.
Sie liebte mich, hielt mich für ihre Rettung.
An dem Abend lernten wir ein fast gleichaltriges Paar kennen und unterhielten uns mit ihnen. Sie war offen, für meinen Geschmack etwas zu offen dem anderen Typen gegenüber, was ich ihr später vorwarf. Wir stritten uns, ich würde mir das alles einbilden.
Mag sein, kann ich nicht beurteilen aber Vertrauen war nicht vorhanden. Besser gesagt konstantes Misstrauen hatte sich entwickelt.
Ein paar Tage später, die Mutter wurde in einer Großstadt operiert, mietete sich meine Freundin für zwei Wochen in einem Hotel ein, um für ihre Mutter da zu sein. Damit ich für sie da sein konnte, mietete ich mich für vier Nächte mit ein. Tagsüber fuhr ich zur Baustelle, abends heim und dann nochmal in die entgegengesetzte Richtung, um bei ihr zu sein.
Die OP verlief gut, die Mutter war selbstverständlich erschöpft und schwach. Zur Entspannung hatte es die Mutter mit Yoga versucht und bat ihre Tochter den Gummimann anzuschreiben, mit der Bitte, ein Mantra zu schicken. Ich blieb cool. Fast.
Ich konnte es mir nicht nehmen lassen in ihr Handy zu schauen um zu lesen was die beiden miteinander schrieben. Sie schickte eine Sprachnachricht an ihn, dass sie jetzt einen Freund habe und klärte damit die Fronten. Warum schreiben sie dann überhaupt noch miteinander?!
Kannste für Mama bitte. Ja/Nein, Tschüss. mehr war in meinen Augen unüblich und auch unnötig.
Kack Gummimann!
Ich erzählte ihr, dass ich in ihr Handy gesehen hatte, da ich ein schlechtes Gewissen hatte. Natürlich fand sie es schlecht, hatte aber durch das Vorgefallene Verständnis. Dennoch blieb ihr Handy von nun an nicht mehr unbedacht liegen.
Meine Freundin erzählte mir eines Tages, dass auch Runzelmann der Mutter aufs Handy geschrieben hätte und ihr alles Gute für die OP wünschte. Und dass er beiden anbot im September seine Finka für einen Urlaubsaufenthalt zu nutzen, sie müssten dann nur den Flug bezahlen. Natürlich nur zur Genesung der Mutter, ganz ohne Hintergedanken.
Ich regte mich über dieses scheinheilige Getue auf und sagte ihr, dass das ne ganz beschissene Idee sei, da man sich mit sowas in eine Schuldigkeit begibt und was der bekackte Opa eigentlich noch will.
An sich hätte man den Kontakt, über welchen Kanal auch immer sofort kappen sollen.
Sie hatte diesen Stachel gesetzt und statt ihn zu ziehen, blieb er drin und ab und an drehte sie mal an ihm.
Ab und zu erzählte sie mir davon, wie sie von Männern angebaggert wurde. Einer sei ihr mal zur Tankstelle gefolgt und habe ihr gesagt, dass sie ihm aufgefallen sei und er sie gerne mal treffen würde. Sie sagte ihm wohl, dass sie einen Freund habe und fragte ihn, ob er eine Freundin hätte. Als er dies bejahte, fragte sie ihn ob das sein Ernst sei.
Sie beteuerte immer ihre Offenheit, dass sie mir alles was kommuniziert würde erzähle und ich mir um nichts Gedanken machen müsse (das hatte ich schonmal gehört).
Wir fuhren spontan am Wochenende nach Holland an die See, um mal raus zu kommen und etwas wirklich Schönes zu erleben. Es war auch sehr schön und dem Wochenende folgte ein nächstes Wochenende in Holland, welches die Mutter für den Beistand sponsorte.
Sehr lieb, wirklich.
Ich lernte den Hund meiner Freundin kennen, eifersüchtiges, kläffendes, kleines Tier. Es schnappte nach mir, als ich mich zu meiner Freundin ins Bett legen wollte. Sie fand es lustig und setzte den Hund mit einem sanften Wer böse ist kommt nicht ins Bett. auf den Boden.
Ich hätte dem Tier direkt die neue Rangordnung zeigen müssen, sowie man es im Rudel macht.
Alles in allem war es ein rundes Wochenende. Also zwei Kurztrips, klasse Sache!
Die Mutter wurde aus dem Krankenhaus entlassen, die letzte Woche unseres Dramas ereignete sich.

Meine Ex war jeden Tag bei der Mutter, umsorgte sie, machte Termine bei Ärzten. Eines nachts sagte sie, sie müsse nochmal ins Bad, nahm ihr Handy und verschwand für eine längere Zeit. Das hatte sie noch nie geäußert, warum auch? In meinem Hinterkopf war allerdings noch verankert, dass sie mir ebenfalls mal um 0 Uhr schrieb, und zwar Kannst du auch nicht schlafen?. Zu dieser Zeit wusste ich, dass sie immer beim Chef geschlafen hatte. Also hatte sie mir auch von ihm aus geschrieben. Ich wurde paranoid, ging zur Badezimmertür und schaute durchs Schlüsselloch. Wie ein Beobachter. Ich sah, dass sie irgendwas auf ihrem Handy tippte.
Als sie ins Bett kam lag ich mit offenen Augen, offenbar angespannt da. Sie fragte mich was los sei , sie würde es merken.
Ich gestand ihr meine Schande und sie war fassungslos, wie ich sie so stalken könnte. Das sei krank und sowas habe sie schon bei ihrer ersten, großen Liebe durchgemacht. Ausserdem habe sie lediglich ein Krankheitsbild gegoogelt. Klar, ist auf´m Pott ja auch bequemer als im Bett.

Ach ja, zum Thema Eifersucht kann ich nur anmerken, dass sie mich einmal im Supermarkt aus dem Nichts anblökte
HAST DU DER JETZT AUF DEN Ar. GEGUCKT?
Hä?- ich war innerlich mit dem Passieren des Drehkreuzes beschäftigt.
Und als sie bemerkt hatte, dass ich recht zu Beginn unserer Beziehung noch die Nummer meiner Exfreundin im Handy gespeichert hatte, ist sie explodiert
Ich habe alle Nummern gelöscht (Lüge) und will, dass du das von dir aus auch machst.
Hä? Okay, mache ich dir zuliebe.
Bist du blöd? Ich will nicht, dass du das mir zuliebe machst, sondern weil du das willst.
Okay, ich will es.
Das war die Art von Dialog, die ich Depp mir gefallen lies. Und mitspielte!
Ja, ich hatte die Nummer meiner Ex noch im Telefon gespeichert. Wir hatten aber keinen Kontakt in irgendeiner Form, was ich meiner Freundin auch belegen konnte. Sie war sehr eifersüchtig, heute verstehe ich warum.
Nur wer selbst so geartet ist, dass man alle Nase lang fremd geht, geht bei anderen davon aus. Ich habe mich selbst so oft erklärt, dass ich es leid war.
Ich kann guten Gewissens behaupten, dass ich in keiner meiner langjährigen Beziehungen (zwei mal 7 Jahre) und auch kürzeren (2 Jahre) jemals fremdgegangen bin. Ich war auch nie eifersüchtig, was letztlich kein Nachteil war. In meiner letzten langjährigen Beziehung hatte meine Freundin jemanden kennengelernt und gefragt ob es in Ordnung sei, wenn sie sich mit ihm treffen würde. Ich wurde zu diesem Zeitpunkt hellhörig, da sie andere männliche Bekannte hatte, es aber nie notwendig war mich dahingehen zu fragen. Meine Hellhörigkeit kam zu spät, heute lebt sie fast ein Jahr mit diesem Bekannten zusammen. Ist okay, die Beziehung war kaputt, die Gefühle erloschen. Es fehlte nur ein Auslöser. Jetzt genug der Rechtfertigung

Meine Freundin war eifersüchtig wie niemand anderes und der festen Meinung, dass eine Freundschaft zwischen Mann und Frau nicht möglich sei. Doch, ist es meiner Meinung nach aber da wurden wir uns nicht einig.
Ich eröffnete ihr, ich würde sie lieben und brauchen. Wochen vorher hatte ich ihr gesagt, ich würde
sie nicht brauchen, sondern wollen. Zudem hatte ich ihr einen Ersatzschlüssel zu meiner Wohnung gegeben. Diesen hatte ich von meiner Vermieterin ergattert, nachdem ich über eine Stunde vor meiner Tür auf meine Ex gewartet hatte und zwar nach einem 10h-Tag auf der Baustelle.
Sie hatte, was sie wollte. Meine Liebe und Zuneigung. Genauso dachte ich es
Eines Abends, ich kam später nach Hause, lag sie im Bett und fragte mich, ob ich Plomben in den Zähnen hätte, diese aus Amalgam wären und wie viele. Ich warf ihr nach kurzem Grübeln die Zahl Sechs vor den Kopf. Ob ich keine Angst um meine Gesundheit hätte, war die Frage.
Was soll ich sagen? Ich bin Raucher
Der nächste Tag, der nächste Kracher.
Abends ankommend, mich der Wiedersehensfreude gewiss, lag sie auf der Couch und fragte, ob ich sie für eine One-Night-Stand-N**** halten würde. Ich schaute scheinbar 10 Sekunden zu lange an die Wand, was Argwohn in ihr erzeugte Was musst du solange nachdenken? Wofür hältst du mich?! Gelassen reagierte ich ehrlich Ich überlege nur gerade, worauf die Frage hinausläuft. Nein, dafür halte ich dich nicht..
Hielt ich sie nicht, denn all diese bisherigen Strapazen würde doch kein gesunder Mensch freiwillig auf sich nehmen, bloß um dann in einem Moment einem flüchtigen Impuls nachzugeben.
Sie erzählte mir, dass ihre Mutter ihr aus Dankbarkeit für ihre Fürsorge angeboten hätte, ihr einen einwöchigen Urlaub zu finanzieren. Meine Freundin war erschöpft, die Mutter wollte ihr etwas Gutes und da ich zeitlich verhindert war, war das zumindest eine Idee.
Ich war von der Idee weniger angetan, da unser Vertrauensverhältnis ohnehin nicht das beste war und ich mir durch die bevorstehende Selbstständigkeit ihren Beistand wünschte. Wir einigten uns darauf baldmöglichst gemeinsam einen Urlaub zu buchen und am bevorstehenden Wochenende nach Zielen Ausschau zu halten.
Ok, cool.
Am selben Abend folgten noch zwei Knaller.
Der erste war, dass mich aufgrund meiner Amalgam-Füllungen nicht mehr küssen wollte, selbst im selben Raum zu schlafen sei ja schon riskant.
Und sie fragte mich, ob ich bereit sei, einen *beep* mit ihr zu drehen, den wir dem Runzelmann zusenden, da er nicht aufhöre sie anzuschreiben. Da er es ihr nicht besorgen könne, wollte er sehen, wie ich dasselbe erledige. WOTZEFAK?!
Unser Liebesleben war passe. Vermutlich beabsichtigt, denn größere Lustkiller kann es wohl kaum geben.
Folgendes ist wichtig um die Entwicklung der nächsten Tage zu verstehen: Sie schrieb mir am darauffolgenden Abend, dass es ihr nicht gut ginge, sie mich vermisse und wann ich zu ihr nach Hause käme. Ich war gerührt, schickte ihr ein gute-Nacht-Lied (nein, nicht selbst gesungen) und versicherte ihr, dass ich auf dem schnellsten Weg zu ihr sei.
Von da an wurde es anders.
Ich kam nach einem weiteren zermürbenden Tag auf der Baustelle abends heim und freute mich auf sie. Sie schickte mir eine Sprachnachricht, in der sie mir sagte, dass sie heute in ihrer Wohnung schlafen würde. Die Katzenhaar-Allergie und das Amalgam machten ihr zu schaffen, sowie die Erkrankung der Mutter. Sie brauchte Ruhe. Zähneknirschend nahm ich es hin, denn die vorigen Wochen waren das ebenfalls gesetzte Dinge und dennoch blieb sie bei mir.
Ich fuhr zu ihr um meinen Haustürschlüssel zu holen (ich hatte nur den Wohnungsschlüssel), sie stand da und umarmte mich, versicherte mir ihre Liebe und meine Frage, ob dass nun regelmäßig so sei, verneinte sie.
Sie kam am nächsten Morgen zum Frühstück und wir machten uns anschließend auf den Weg zu ihrer Mutter. Während wir auf dem Weg waren fragte ich sie, ob sie diese Nacht bei mir bliebe. Wollte sie nicht und meine Laune wurde immer schlechter.
Abends waren wir bei mir und ich erinnerte sie an diesen wichtigen Termin der am morgigen Tag anstünde, ich sei sehr aufgeregt und würde mir wünschen, dass sie bei mir bleibt.
Sie reagierte trotzig mit dem Satz Dann bleibe ich eben, so hier bin ich in voller Lebensgröße und jetzt will ich schlafen.
Einen Tag später passierte es, dass sie abends zu mir kam. Ich hatte damit gerechnet, dass sie 1-2h bleibt und dann heimfährt. Ich hatte während des Wartens einen Salat und Falafel zubereitet, damit wir gemeinsam essen können.
Sie kam und sagte direkt zu mir Ich fliege morgen für eine Woche in den Urlaub.
Genug ist genug. Ich explodierte, wurde laut, warf ihr vor den Kopf was für ein undankbares Lebewesen sie doch sei bei all dem was ich für sie machte. Und ich wolle nicht der arme Idiot sein, der irgendwann mal übers Telefon ihre S. belauschen dürfe. Sie versuchte mich zu beruhigen, sagte mir, sie hätte Samstag gebucht und mir erst jetzt davon erzählt, damit wir die restliche Zeit nicht im Streit verbringen würden (das war der erste Tag an dem sie nicht bei mir schlief).
Weiterhin sagte sie, sie sei nicht tot und wolle mich auch nicht verlassen, sie sei nur für eine Woche in einem anderen Land und sie würde niemals fliegen, wenn das sich mit dem Tag der Geschäftseröffnung beißen würde.
Ihre Mutter wünsche sich das so sehr.
Ich fragte sie, wohin sie fliegen würde und sie antwortete Menorca..
Ist heute nicht der Tag, an dem Runzelmann von Mallorca zurückkommt? fragte ich sie.
Ja, müsste heute sein. Oder morgen.
Ich hatte das mitbekommen, als wir nebeneinander saßen und sie in ihrem Kalender aufräumte.
Ich machte mir auf den Weg zur Tankstelle um mir irgendwas zu besorgen, was richtig dreht.
Sie kam mit und sagte Jetzt kann ich nicht mehr fliegen. Ich kann den Urlaub nicht mehr genießen, wenn ich weiß, dass du so leidest. (als hätte sie das vorher nicht gewusst).
Ich entgegnete ihr, dass sie mich damit in eine absolut beschissene Situation brächte: Verbiete ich es, wäre ich *beep*, erlaubte ich es, verliere ich mein Gesicht und hätte keine ruhige Nacht mehr.
Sie überlegte den Urlaub abzusagen und das sie stattdessen eine Woche lang bei mir bleiben würde. Der Mutter würde sie dann Fake-Bilder schicken, damit diese denkt sie sei in Urlaub (ist ja auch das Naheliegendste). Ich sagte sie solle Nägel mit Köpfen machen.
Da wir beide nicht im Streit auseinander gehen wollten, wollte sie zumindest in der Nacht bei mir bleiben aber vorher musste sie heim und packen.
Natürlich kam später die Nachricht Ist es okay, wenn ich zuhause bleibe? Ich bin total k.o. mit drei Kuss-Symbolen.
Nein, war es nicht. Absolut nicht. Es war das Gegenteil von okay.
Das sagte ich ihr beim folgenden Telefonat auch. Sie würde am nächsten Morgen noch kommen und sich verabschieden.
Ich wurde früh wach, rauchte zuviel und trank Kaffee wie ein Beamter.
Dann kam sie irgendwann, stieg aus dem Auto aus und fiel mir um den Hals
Wie gehts dir? Bitte sag, dass es dir gut geht.
Was denkst du, wie es mir geht?
Sie flehte mich an, nicht Schluss zu machen während sie im Urlaub sei und ihrer Mutter nichts von dem Streit zu erzählen.
Ich liebe dich, du bist mein Traummann und wenn ich wiederkomme, bleibe ich bei dir.
Ich versprach ihr, was sie hören wollte und wir verabschiedeten uns.
Sie rief mich aus dem Auto heraus an und fragte, wie sie mir den Stachel Runzelmann ziehen könne.
Gar nicht. war meine Antwort.
Ich sprach mit Familie und Freunden über das was geschehen war und die Resonanz lautete wie im Kanon Wie viel willst du noch mitmachen? Sieh zu, dass du von ihr los kommst.
Meine Mutter brach in Tränen aus und ich schämte mich.
Mein Freund und Geschäftspartner meinte am nächsten Tag während der gemeinsamen Autofahrt zum hiesigen Elektromarkt
Von wo aus fliegt sie ab. Und wann?
Düsseldorf, 14 Uhr ist Check-In.
Ich schaue mal in der App nach.
Er fand einen Flug nach Menorca um halb eins mittags. Ansonsten nur mit Zielort Mallorca.
Ich implodierte und machte dann etwas, von dem ich nie geglaubt hätte, dass ich es mal machen würde: Ich rief Runzelmann an. Seine Nummer hatte ich mir für den Fall der Fälle vom Display notiert, als er im alten Betrieb anrief.
Er sagte mir, hätte seit ca. 3-4 Wochen nichts mehr von Blondi gehört und sei momentan in Deutschland. Wie es denn bei uns liefe.
Was ne Frage, wenn der Freund den Ex anruft, dem übel mitgespielt wurde. Wie konnte es dann wohl laufen?!
Sie schickte mir später ein Bild vom Innenraum des Flugzeugs als sie startete und abends noch, dass sie gerade im Transfer-Bus zum Hotel säße.
Ich war sauer und traurig.
Am nächsten Abend versuchte sie mich anzurufen, da ich aber gerade Alk. meine Zeit mit Videospielen tot schlug, ging ich nicht an den Apparat.
Können wir dann wenigstens morgen telefonieren? :-*, kam kurz darauf.
Wenig später bejahte ich das Ganze und wünschte ihr eine gute Nacht.
Wir telefonierten am nächsten Tag. Sie schweifte in Oberflächlichkeiten ab und erzählte mir vom Wetter und dass sie wegen Mückenstichen in die Apotheke müsse.
Klar, es ist einfacher die Probleme unter den Tisch zu kehren aber ich kann bei so etwas nicht einfach über das schöne Wetter reden.
Ich fragte sie, was sie über uns und das was geschehen war dachte.
Ihre Antwort lautete Nicht so gut, ich mache mir viele Gedanken über das, was ich in den letzten Wochen/Monaten alles gemacht habe. Aber es bringt ja auch nichts, immer wieder alles auf zu wärmen. Lass uns doch lieber mehrfach vereinzelt telefonieren als so lange Gespräche führen.
Ich versicherte ihr, dass ich nicht vorhatte, mich von ihr zu distanzieren. Sie hatte angeblich immer noch Angst, dass ich die Beziehung beenden und damit ihren Urlaub ruinieren würde.
Ich versuchte wider besseren Wissens die Stimmung zu heben, indem ich ihr Fotos schickte, auf denen ich in Boxershorts die Geschäftsräume strich.
Es kamen keine Zeichen der Zuneigung mehr.
Keine Küsse, kein Ich liebe dich!, keine Nachfragen nach meinem Befinden oder ob ich gut geschlafen hätte. Sie kühlte spürbar ab.
Ich kann mit klaren Aussagen umgehen aber dieses Aushungern am gestreckten Arm ist mit das Übelste was man einem Menschen, der einem vermeintlich nahe steht, antun kann.
Ich setzte meinen Alk. fort, lenkte mich ab. Nach einer halben Woche des Trinkens ging ich eines morgens in die Apotheke und bat die PTA:
Ich brauche ihr stärkstes, nicht verschreibungspflichtiges Schlafmittel.
Brauchen sie wirklich Schlaftabletten?
Ich habe nur bis 5 Uhr geschlafen.
Och, 5 Uhr klingt doch ganz gut.
Von 2 Uhr an, stark Alk..
Gut, homöopathische Mittel fallen damit weg.
Ich bekam die Tabletten. Eines abends hielt ich die andauernde Kälte nicht mehr aus und flehte Ich will deine Liebe, warum bist du so kalt? und weitere Fragen, auf die ich die Antwort bereits kannte aber nicht wahr haben wollte.
Sie schrieb mir gegen 6 Uhr morgens knapp Ich genieße die Ruhe, das ist alles. Schlaf gut.
Am nächsten morgen schrieb mich die Mutter an und fragte, ob ich etwas von Blondi gehört hätte. Ich rief die Mutter daraufhin an.
Hast du was von ihr gehört? Wir hatten zwar gesagt, dass sie sich Ruhe gönnen soll aber seit 2 Tagen hat sie sich nicht gemeldet. Das ist ungewöhnlich.
Ich erzählte ihr von der nächtlichen Nachricht und sie war erleichtert.
Auf Mallorca ist es nachts ja auch so warm, dass man schlecht schlafen kann. Ausserdem wird sie nachts ja sowieso häufiger wach.
Ich nahm diese Gegebenheit hin aber Mallorca war abgespeichert.
Die Mutter bedankte sich bei mir für das Verständnis, dass ich vorheuchelte. Blondi sei so aufgebraucht und bräuchte einfach Erholung. Blondi und ich hätten wegen ihrer Erkrankung zu wenig Zeit füreinander. Also gab sich die schwerstkranke Frau die Schuld und deckte damit ihre Tochter. Was´n *beep*, sie HAT da zu sein, dass ist normal und genau so habe ich es ihr auch gesagt.
Am nächsten Tag schrieb Blondi Hattet ihr jetzt schon eure Eröffnung?
Ich war leicht angesäuert Du weißt doch, dass die erst nächste Woche ist, du wärst doch sonst nicht geflogen. Übrigens ist Menorca nicht Mallorca. Ich dachte unsere Beziehung sei etwas ach so Besonderes und wir können offen über alles reden.
Die Antwort war Reden ja aber nicht schreiben und dann lieber persönlich, das macht alles noch viel schwerer.
Ich nahm mir die Zeit nach zu denken und schrieb ihr dann Die Eröffnung ist kommendes Wochenende und wenn du Mittwoch aus dem Urlaub kommst und mit mir Schluß machst, kann ich keinen klaren Gedanken fassen. Ich brauche jetzt Kraft und ziehe mich eine Woche raus.
Sie ignorierte es und rief mich an, nachdem sie Mittwoch nachmittags gelandet war.
Hiiiiiii, ich bin wieder da und wir können uns sehen, wenn du möchtest.
Ich hielt den Druck nicht aus und wollte Klarheit, also fuhr ich zu ihr und wir gingen spazieren.
Was stört dich an mir? war ihre Frage.
Ich antwortete, dass sie impulsiv und egoistisch handeln würde. Sie entgegnete, dass ich ein Choleriker sei und Kontrollfreak. Sie brauche niemanden der sie stalkt und vielleicht würden andere Frauen das gut finden, sie nicht. Wir stritten uns. Irgendwann sagte sie, dass wir kurz vor einem Eisberg stünden und wolle die Beziehung abbrechen.
Ich gab ihr einen Kuss auf die Stirn, stieg ins Auto. Dann stieg ich wieder aus, rannte ihr hinterher und benahm mich wie ein Wurm. Irgendwann war es, als würde ich aus mir selbst herauszoomen.
Ich betrachtete mich von außen und fing innerlich an zu kotzen.
Du hattest genug Chancen, Strike 1 war der Chef, Strike 2 Runzelmann und Strike 3 Mallorca. Das war´s. Ich war angepisst, traurig, verwirrt in allen Hinsichten. Auf dem Weg sagte ich, sie könne ihre Sachen abholen.
Wann denn?
Keine Ahnung, ich melde mich.
Das sind meine Sachen, ich habe ein Recht darauf!
Du kriegst sie, ich melde mich.
Ich ging ins Auto, fuhr heim und fing an zu trinken. Angewidert von ihr und meinem erbärmlichen Verhalten und mit einem spürbaren Riss im Herzen verfasste ich eine Nachricht in der ich ihr offenbarte,sie hätte nach den ganzen Aktionen, die sich sich geleistet habe Anerkennung, bzw. Wertschätzung zeigen müssen. Ich hätte ihr vergeben, weil SIE es mir wert sei aber sie würde ihr Fehlverhalten nicht einsehen und sich selbst in die Opferrolle begeben. Dass sie nicht wirklich an ihren/unseren Defiziten gearbeitet hätte und die zuträglichste Lösung sicher nicht gewesen sei alleine in den Urlaub zu fliegen.
Das ich alles für sie getan hätte und solange gut für sie gewesen sei, ihr das Leben leichter zu machen. Als ich sie brauchte, war sie weg.
Sie hätte mir einen Schlag nach dem anderen verpasst und würde keinen Mann finden, der so etwas auf Dauer mitmacht. Sie solle sich jemanden suchen, der sie als Vorzeige-Püppchen nimmt oder ihr jeden Tag in den Ar. tritt und sehen wie glücklich sie damit würde. Sie brauche jemandem dem sie egal ist.
Die Art wie sie mit Menschen umginge sei das Letzte und sie wäre egoman.
Ihre Antwort lautete Hör auf mit dem schei.. Du bist ein Lügner und nicht in der Lage dich selbst zu hinterfragen. Lass mich mit deinen Beleidigungen in Ruhe, ich bin nicht dein Prellbock.
Du sagtest du liebst mich, das sagt man nicht einfach so. Es ist dir offensichtlich egal, wie es mir geht.
Ist es nicht aber ich kann es nicht verändern.
Ich sagte ihr mir sei bewusst, dass sie schreckliche Dinge durchlebt hat aber das ICH nichts dafür könne. Es wurde unschön. Also wesentlich unschöner.
Ich wünschte ihr Spaß dabei allein alt zu werden und als sie mir sagte ich solle mich in den ***** ******, reagierte ich mit **** dich, ich will dich nie wiedersehen.
Eine schlaflose Nacht später hatte ich eine Nachricht auf der Mailbox, sie besagte, dass ich ihr nicht egal sei und sie sich nicht wünsche, dass wir derart miteinander umgingen.
Ich packte ihre Klamotten und fuhr sie zu ihrem Vater.
Am Abend schrieb ich ihr, dass halbwegs gesittete Menschen so nicht miteinander umgehen sollten und wir am besten gar nicht mehr kommunizieren sollten.
Wir telefonierten daraufhin, hielten fest, dass die Kränkungen des vorigen Abends beide Seiten getroffen hatten, ich ihr niemals vertrauen könnte und wir Funkstille halten wollen.
Am nächsten Vormittag rief sie mich an, um mich zu fragen, ob ich noch wüsste welchen Mineralstoff sie zuletzt bei starken Kopfschmerzen eingenommen hätte.
Und wir redeten ein paar Minuten über Nonsens. Es war ein Abend vor der Geschäftseröffnung, ich bezog meine jetzige Wohnung zum ersten mal und wartete auf meine nachts eintreffende Familie.
ntsprechend aufgeregt war ich und da zwischen uns alles so halbgar war, rief ich sie an, bekam sie aber nicht an den Apparat.
Einen Augenblick später rief sie mich genervt zurück:Was gibts?
Ich bin gerade in der neuen Wohnung angekommen und bin ein wenig aufgeregt.
Wir hatten gesagt, dass wir keinen Kontakt mehr haben wollen. Ich will Abstand.
Dann ruf mich doch nicht wegen einem Mineralstoff an. Sag mir, dass du nicht für mich empfindest und dann ist gut.
Willst du das jetzt hören?
Ja.
Ich empfinde nichts für dich.
Ich legte auf, löschte ihre Nummer, den Chatverlauf und die gemeinsamen Bilder.
Circa 30 Minuten klingelte mein Telefon, sie war dran
Ich wollte nicht so hart zu dir sein und ich empfinde etwas für dich, das war gelogen. WTF! Weisst du was? Ich liebe dich und das hin und her ist echt übel. Vielleicht brauchen wir einfach Zeit, nur glaube ich, dass wir uns lediglich im Vorbeigehen grüßen werden, wenn wir es jetzt nicht hinbekommen.
Ja, vielleicht. Schau mal, du hast doch jetzt ein eigenes Geschäft, deine Familie kommt und du wirst abgelenkt sein.
Sie versuchte sich drüber zu stellen, bzw. hatte das Ganze schon abgeschlossen.
Das werde ich bestimmt nicht sein, du gehst mir nicht aus dem Kopf. Ich werde Bilder der Eröffnungsfeier online stellen, du kannst sie dir ja ansehen wenn du magst.
Am Tag der Eröffnung bemühte ich mich um einen klaren Kopf, hatte Rückendeckung von Familie und Freunden. Vergeblich. Ich sah irgendwann auf meinem Telefon eine Nachricht von ihr
Ich weiß nicht immer was ich will, habe aber ganz klar, dass ich dich nicht verletzen will und will jetzt Funkstille. Alles Liebe, Blondi. -ich war blockiert.
Das ist nun drei Wochen her.
Am Wochenende habe ich ihr einen Brief geschrieben, den ich Montag abgeschickt habe. Er enthielt die Bitte, sich nicht darauf zu melden. Ich hoffe mittlerweile wirklich, dass es so bleibt, denn ich kann seit 2 Tagen ohne Einfluss von Schlaftabletten oder Alk. einschlafen. Ich wache gelegentlich noch gegen 5 Uhr auf und denke an sie und alles was passiert ist.
Auch während der Zeit in der ich alles niedergeschrieben habe, merke ich, wie mein Puls in die Höhe geht und ich innerlich unruhig werde. Ich habe viel über psychische Krankheitsbilder recherchiert und da ich genügend Phantasie habe und gelegentlich den Pseudo-Psychologen raushängen lasse, kann ich Züge der Borderline-Erkrankung oder einer narzisstischen Störung dort hinein interpretieren.
Ich habe zahlreiche Fragen, die wohl nie beantwortet werden: War es von Anfang an so geplant? War sie noch mit Runzelmann liiert und führte eine offene Beziehung? Das ganze Getue mit dem Telefonat bloß eine Scharade?
Ich halte es nicht für einen Zufall, dass sie einen Tag nach seiner angeblichen Ankunft zu den gleichen Ort fliegt, in dem er war. Dann hätte ich einen ganz schönen Nagel im Kopf.
Sie wusste, dass ich ab September nicht mehr vor Ort sein würde.
Hat sie die Trennung im Vorfeld geplant und ich war ein schöner Zeitvertreib?
Hätte sie bloß Spaß haben wollen, hätte sie es mir sagen MÜSSEN.
Ich würde gerne glauben, dass sie sich Stabilität wünscht und gerne Frau eines sie liebenden Mannes und Mutter wäre und lediglich keine Mechanismen hat um dies durch zu setzen, da sie so lange alleine war. Und das sie schlicht keine Kraft hat durch die Situation mit der Mutter und ihrer eigenen Erkrankung. Haben wir uns einfach nur unter harten Umständen kennengelernt?
Ich denke das waren alles Lügen, sie wusste von Anfang an was sie sagten musste um mich zu kriegen, hat es eiskalt durchgezogen und minutiös geplant.
Es macht keinen Sinn, sich in der Verliebtheitsphase direkt den Nächsten zu suchen, außer man kann nicht lieben.
Sie liebt sich selbst nicht und ist nicht in der Lage jemand anderen zu lieben aber sie genießt das Gefühl des Verliebtseins.
Und sie saugt diese Liebe aus potentiellen Opfern raus.
Der arme Typ, der jetzt gerade dran ist.
Wer war ich? Davon auszugehen, dass ich wirklich ihre große Liebe hätte sein können und sie mich nicht so kalt abserviert wie Runzelmann und Chef. Man muss dazu sagen, dass ich nicht vorrangig in ihr Beuteschema passte, da ich weder Geld habe noch alt genug bin.
Es geht lediglich um Bestätigung und Geld.
Sie ist kaputt.
Jetzt das Wichtige: ES IST EGAL, WARUM SIE KAPUTT IST.
Ein A. ist ein A. und wenn jemandem früher soviel Unrecht und Leid zugefügt wurde, ist es entgegen jeder Logik und Moral, anderen Menschen, Menschen die es wirklich ernst mit einem meinen, weiter zu geben und soviel Kummer zu verursachen.
Und sich dann noch feige aus der Affäre zu ziehen zeugt nicht von Charakter.
Wenn man dann noch von den Eltern vermittelt bekommt, es liegt nur an der eigenen Krankheit und alles wird dadurch entschuldigt, kann einem das als Legitimation für eine egomane Lebensweise schon reichen.
Ich nehme die wichtigen Lektionen daraus mit:
Wenn eine Frau ihren Partner wegen dir verlassen will- Finger weg.
Und das andere ist die Trennungsangst, die bei mir scheinbar tief verwurzelt ist. Die so ein erschreckendes Ausmaß annimmt, dass ich bereit bin so viele Schläge ein zu stecken, statt einen Schlußstrich zu ziehen und auch noch um Liebe winsele.
Ich werde nächsten Monat eine Therapie diesbezüglich beginnen. Nun werde ich mich ausschließlich auf mich konzentrieren.
Ich bin vor eine Mauer gelaufen, wie gesagt: Aufstehen, Dreck abklopfen, weitergehen.

24.09.2018 06:23 • x 2 #1


solonely


1349
6
1396
Ich habe irgendwann aufgehört zu lesen, weil mir der Text zu lang und zu detailliert war
Allerdings habe ich schnell den Eindruck gewonnen, dass Dir diese Frau nicht gut tut und rate zur konsequenten Kontaktsperre

24.09.2018 06:36 • #2


WundesHerz


154
173
Zitat von solonely:
Ich habe irgendwann aufgehört zu lesen, weil mir der Text zu lang und zu detailliert war
Allerdings habe ich schnell den Eindruck gewonnen, dass Dir diese Frau nicht gut tut und rate zur konsequenten Kontaktsperre

So sieht es leider aus!

24.09.2018 07:43 • #3


mcteapot


Zitat von Suboptimist:
Ich werde nächsten Monat eine Therapie diesbezüglich beginnen. Nun werde ich mich ausschließlich auf mich konzentrieren.

Text überflogen, zu lange. Aber mich meinen Forumskollegen anschließe, Kontaktsperre und Therapie ergänzen sich in diesem Falle wohl gut!

24.09.2018 07:52 • #4


Liessa

Liessa


796
1306
Ich habe den Text ganz gelesen und kann dir nur raten, nicht darüber nachzudenken, was mit dieser Frau nicht stimmt, sondern sehr sehr dringend zu reflektieren, was mit dir selbst nicht stimmt. Sorry, aber mit reiner Trennungsangst ist das nicht im Mindesten zu erklären. Da liegt meiner Ansicht nach viel mehr im Argen und ich würde dir zu professioneller Unterstützung raten. Das ist einer der schlimmsten Geschichten, die ich hier je gelesen habe.

24.09.2018 08:04 • x 1 #5


Mira_


Ich hab mir jetzt n Kaffee gemacht und deine Geschichte durchgelesen. Anfangs musste ich voll lachen, weil ich deinen Humor gern mag. Ich dachte ernsthaft, du wolltest uns einfach nur eine Geschichte schreiben, und auf humorvolle Art und Weise zeigen, wie doof man doch sein kann. Aber zum Ende hin, wurde die Abhängigkeit immer deutlicher und vor allem auch sehr skurril. Wie alt ist sie? 12? Sie hat die Masche eines pupertierenden Teenagers drauf und du bist vollends drauf reingefallen. Sie beherrscht die Zuckerbrot und Peitsche Erziehung tadellos. So entsteht Abhängigkeit. Du warst nichtmal ansatzweise dein eigener Herr und wolltest, nur der Ruhe halber, alles tun damit die Beziehung zeitweise harmonisch abläuft und du das Verliebt-sein Gefühl ausleben konntest. So sehr hast du nach ihrer Liebe, die nie eine war, gelechzt. Wie ein Wuff Wuff der Leckerlie bekommt und schwanzwedelnd ums Herchen hüpft.
Das war eine tragische Komödie. Jetzt musst du dich wieder daran erinnern, wer du bist. Sie wird sich wieder melden, weil sie es immer so macht und mit ihrer Art wird sie dich auch wieder weichkochen, wenn Du nicht auf dich selbst achtest.

Lass den Stecker gezogen, blockiere sie auch und lecke deine Wunden. Aber werd wieder Herr über dein Leben. An dieser Frau ist nichts besonderes. Sie ist nicht die Liebe seines Lebens. Sie ist höchstens ein hübscher Nagel im Fuß.

Du hast dich selbst vergessen und existierstest nur noch in ihrem Drama. Machtse echt gut, aber sie wird so niemals glücklich werden. Kann sie garnicht.

Edit: schau mal auf dein Leben und dein Beziehungsmuster. Warum konnte solch eine Person so easy in dein Leben kommen?

24.09.2018 09:13 • x 2 #6


Hallatar

Hallatar


523
2
698
Man man man! Da hast Du Dir ja ein schönes Chaos in Dein Leben geholt... mir fehlen ein bisschen die Worte.

Als erste Maßnahme zur Schadensbegrenzung kann ich Dir auch nur raten, alle Kontaktmöglichkeiten rigoros und per sofort zu unterbinden. Das macht Dich doch kaputt. Und ich befürchte, Du bist derzeit mental noch viel zu angeschlagen, um nicht über kurz oder lang doch wieder auf ihre Masche einzusteigen. Das solltest Du aber in Deinem Interesse unbedingt vermeiden.

Fühl Dich einfach mal virtuell in den Arm genommen...

24.09.2018 10:53 • #7




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