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whynot60
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Hallo Jeanne!
Es freut mich, daß es Dir besser geht (oder zumindest gestern gegangen ist)!
Daß Du manchmal daran denkst, ihm zu schreiben, oder auch daran, was er gerade tut - das ist in dieser Phase völlig verständlich, und jedem geht es so.
Allerdings - wenn Du ihn am Wochenende ohnehin siehst, und das unvermeidlich, dann stellt das ohnehin alles gleichsam in den Schatten, und sich davor irgendwelche Bewältigungsstrategien zu überlegen, wäre nutzlos.
Ich fürchte, Dich emotional wappnen zu können, wird kaum möglich sein, da Du offenbar ja noch starke Gefühle für ihn hast, und diese kann man nicht kontrollieren, wenn man dem geliebten Menschen wieder begegnet, und das geplantermaßen. Natürlich, man kann sie vielleicht nach außen hin, ihm gegenüber verbergen, aber man kann sie nicht in sich selber vermeiden.
Daher wird nichts anderes übrigbleiben, als daß Du Dich noch einmal ganz auf diesen Schmerz einläßt, da Dir das Treffen wichtiger ist als der Schmerz.
Zwar weiß ich nicht, worum es geht, aber generell ist es oft so, daß viele eine "letzte Aussprache" wollen, was eine sinnlose Quälerei ist und einen wieder an den Anfang zurückwirft - oder noch weiter, hat man sich Hoffnungen gemacht.
Aber wenn etwas unvermeidlich ist, bleibt ohnehin nichts anderes übrig, als es durchzuziehen. Wobei - wenn es etwa um die Rückgabe irgendwelcher Sachen geht - es besser wäre, dies auf dem Postweg oder über Freunde zu tun oder einen größeren Abstand anzustreben, bis man eben nicht mehr so emotionalisiert ist.
Also bei mir hat es schon etwas länger als 6 Monate gedauert, bis ich alles verarbeitet hatte - das war also auch mir nicht vergönnt
. Alles in allem werden es so an die 10 Monate gewesen sein. Und mir hat es, wie gesagt, vor allem geholfen, daß ich irgendwann die Realität immer mehr gesehen und akzeptiert habe. Denn letztlich hängt man ja einem Traum nach, den Vorstellungen von einer Zukunft, die es ohnehin nie gegeben hätte. Und wenn man das einsieht, dann kann man auch von diesen Träumen lassen und kann neue entwickeln, und das ist das Entscheidende.
Liebe Grüße
Es freut mich, daß es Dir besser geht (oder zumindest gestern gegangen ist)!
Daß Du manchmal daran denkst, ihm zu schreiben, oder auch daran, was er gerade tut - das ist in dieser Phase völlig verständlich, und jedem geht es so.
Allerdings - wenn Du ihn am Wochenende ohnehin siehst, und das unvermeidlich, dann stellt das ohnehin alles gleichsam in den Schatten, und sich davor irgendwelche Bewältigungsstrategien zu überlegen, wäre nutzlos.
Ich fürchte, Dich emotional wappnen zu können, wird kaum möglich sein, da Du offenbar ja noch starke Gefühle für ihn hast, und diese kann man nicht kontrollieren, wenn man dem geliebten Menschen wieder begegnet, und das geplantermaßen. Natürlich, man kann sie vielleicht nach außen hin, ihm gegenüber verbergen, aber man kann sie nicht in sich selber vermeiden.
Daher wird nichts anderes übrigbleiben, als daß Du Dich noch einmal ganz auf diesen Schmerz einläßt, da Dir das Treffen wichtiger ist als der Schmerz.
Zwar weiß ich nicht, worum es geht, aber generell ist es oft so, daß viele eine "letzte Aussprache" wollen, was eine sinnlose Quälerei ist und einen wieder an den Anfang zurückwirft - oder noch weiter, hat man sich Hoffnungen gemacht.
Aber wenn etwas unvermeidlich ist, bleibt ohnehin nichts anderes übrig, als es durchzuziehen. Wobei - wenn es etwa um die Rückgabe irgendwelcher Sachen geht - es besser wäre, dies auf dem Postweg oder über Freunde zu tun oder einen größeren Abstand anzustreben, bis man eben nicht mehr so emotionalisiert ist.
Also bei mir hat es schon etwas länger als 6 Monate gedauert, bis ich alles verarbeitet hatte - das war also auch mir nicht vergönnt
Liebe Grüße