Kuraina
Gast
Es wirft mich um Meilen zurück. Ich wollte doch so sehr an uns glauben...
Aber du verstehst mich nicht. Du willst mich nicht verstehen. Du gehst gar nicht darauf ein.
Du wolltest eine Freundschaft und mich nicht verlieren, weil du niemals eine Trennung wolltest, sagst du.
Nun. Ich wollte unsere Fehler verstehen und neu anfangen, weil ich niemals ein Ende wollte.
Aber in diesem einen Punkt werden wir uns wohl nicht einig. Du sagst nie etwas dazu. Ich glaube, dir ist noch nie etwas deraetiges widerfahren. Du hörst mir nicht richtig zu.
Du hast mich im Stich gelassen. Damals.
Du hättest dich hinter mich stellen müssen.
Wie kannst du da erwarten, dass ich ruhig bleibe, wenn ich sehe, wie du immer mehr zu ihr abdriftest?
Du willst alles. Aber nichts dafür tun. Du wagst es, mir Vorwürfe zu machen.
Ich kann kaum glauben, das du tatsächlich uns deshalb aufgibst. Dass dir ds wichtiger ist.
Du redest von Prinzipien. Dabei warst doch immer du es, der Prinzipien belächelt hat.
Ich versuche, es nicht so zu sehen, als hättrst du dich für sie entschieden. Das stimmt nicht. Du hast entschieden, das du diese Geschichte nicht aufarbeiten möchtest. Das du Recht hast und ich nicht.
Das ist okay. Wahnsinnig bitter, aver okay. Es fällt mir schwer zu glauben, das du es in Ordnung findest, das sie eure *beep" öffentlich überall breittritt. Aber du bekommst das wohl gar nicht mit.
Ich erkenne dich kaum wieder...
Aber deshalb bin ich ja auch gegangen.
Ich wünschte, du würdest ersuchen, mich zu verstehen. Aber du siehst nur, ds ich erwas fordere, was du aus Prinzip nicht tun willst.
Es ist es dir nicht wert, zu versuchen, meinen Blickwinkel zu verstehen.
Und du wolltest dabei doch nie die Trennung. Schwer zu glauben.
Ich meine, das war damals. Als ihr euch kaum kanntet.
Und was passiert, wenn sie es heute wieder tun würde?
Du hast mich im Stich gelassen. So oft. Danals das erste Mal.
Und du würdest es wieder zun. Immer wieder.
Ich wünsche dir alles Gute.
Aber ein Teil von mir hofft, das man dir das auch mal antut. Denn dann wirst du mich verstehen.
Du hörst mir nicht zu.
Du hast mich im Dtich gelassen.
Du hast meine Grenzen nicht respektiert.
Du hast auf meinen verletzungen herumgetrampelt.
Du hast mir wehgetan.
Ich will diesen Schmerz loslassen. Aber dafür muss ich auch dich loslassen.
Du kannst nicht immer nur die Rosinen aus dem Kuchen picken.
Vielleicht, in ein paar Monaten, kann ich damit umgehen. Aber es wird nie mehr sein, wie vorher. Du wirst mir auch nicht der gute Freund sein, der du sein wolltest.
Und die Vorteile, die es mit dich bringt, mich als gute Freundin zu haben, bekommst du auch nicht.
Denn du hast mich im Stich gelassen.
Und das habe ich nicht verdient.
Aber das wirst du nicht begreifen. Du willst es nicht begreifen.
Und darum lasse ich los.
Es wird kein wir mehr geben. Niemals.
Und es tut mir nicht leid.
Ich bin bloß traurig, das du mich nicht verstehen möchtest.
Pass gut auf dich auf.
Ich gehe meinen Weg weiter, wie ich es immer getan habe.
Und diese Wunde wird heilen. Alle Wunden heilen irgendwann.
Leb wohl.