BlackSunshine
Gast
mein Ex und ich waren ca. 1 Jahr zusammen. Die ersten 8, 9 Monate waren traumhaft. Danach wurde er immer gefühlskälter. Ich wurde immer trauriger, fühlte mich einsam. Deshalb beendete ich die Beziehung. Er machte keinerlei Anstalten die Trennung abzuwenden und machte auch keinen Eindruck des Bedauerns. Zudem bot er mir eine Freundschaft an.
Ich habe dies abgelehnt mit der Begründung. dass meine Gefühle für ihn eine Freundschaft aktuell nicht zulassen würden. Er akzeptierte das und es war weitestgehend Funkstille auf meinen Wunsch hin, seit ca. 5 Monaten. Zwischendurch schrieben wir 1, 2 Mal und er bestärkte seinen Wunsch auf eine Freundschaft mit mir.
Nun ist es so, dass er mir als Mensch auch sehr wichtig ist. Allerdings habe ich immer noch schlimmen Liebeskummer. Ich bin auch sehr enttäuscht und wütend auf ihn, weil er mich zum Ende so lieblos behandelte, die Trennung einfach so hinnahm und vor allem, weil er innerhalb von wenigen Wochen bereits eine neue Partnerin hatte. Ich hätte es verstanden, wenn er mir offen kommuniziert hätte, dass er sich entliebt hat, aber er behauptete bis zum Beziehungsaus, dass er mich lieben würde. Diese Diskrepanz in seinen Worten und Taten versucht mein Kopf bis heute zu verstehen.
Meine Frage an euch: hat irgendjemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Ist eine Freundschaft überhaupt möglich, wenn man sich so verletzt und getäuscht fühlt? In meinem Kopf geht es hin und her. Mal denke ich, dass eine Freundschaft möglich ist, wenn ich erst einmal den Liebeskummer überwunden habe. Dann wieder habe ich so eine Wut, dass ich mich frage, warum ich so ein Verhalten auch noch mit einer Freundschaft "belohnen" will.
Was denkt Ihr bzw. was sind eure Erfahrungen?
Danke für`s Lesen.