Giorgio88
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wir hatten im Freundeskreis vor einiger Zeit eine interessante Diskussion, die mir seit dem nicht mehr aus dem Kopf geht. Mich würde interessieren was ihr darüber denkt.
Eine gute Freundin von mir (33) hat einen netten Mann (37) kennengelernt. Sie treffen sich bereits seit 3 Monaten. Nach ihrer Aussage ist er sehr liebevoll, verlässlich, sie haben ähnliche Werte und Ziele, er ist intelligent und humorvoll und im Bett läufts auch. Er hat ihr auch schon gesagt, dass er sich in sie verliebt hat und gern mit ihr zusammen wäre. Jetzt könnte man meinen: tip top - los gehts! Jetzt kommt das ABER: sie fühlt sich nicht wirklich verliebt. Sie mag ihn, sie ist gern mit ihm zusammen aber es ist nicht dieses whhhhhooooo-Gefühl. Sie kann nicht sagen woran es liegt. Das einzige, was wohl nicht 100%ig passt, ist die Optik. Dazu sagen muss man vielleicht noch, dass sie im letzten Jahr sehr schlimm auf die Nase gefallen ist mit einem Mann. Sie kann aber nicht sagen, ob sie vielleicht innerlich blockiert ist deswegen oder ob sie sich auch ohne dieses Erlebnis nicht in ihn verliebt hätte.
Jetzt zur Frage: sollte man sich trotzdem auf eine Beziehung einlassen und einfach darauf vertrauen, dass aus dieser großen Sympathie und dem rational gutem "Match" mit der Zeit Liebe wird? Oder ist sowas zum Scheitern verurteilt?
Ich war bisher der Meinung, dass eine Beziehung ohne Schmetterlinge am Anfang keinen Sinn macht. Auf der anderen Seite weiß ich aus eigener Erfahrung (siehe mein Thema) dass einen dieses totale Verliebtsein manchmal auch blind macht. Außerdem sind die Schmetterlinge ja eh irgendwann weg. Sollte man dann nicht eher Wert darauf legen, dass sonst alles passt?
Die Meinungen bei uns waren sehr gemischt