butzwurst
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Ich habe schon mal meine Geschichte ausführlicher geschrieben.
Bin nun "richtig" von meiner Frau getrennt und lebe in meiner eigenen Wohnung.
Was meine Frage/ These ist:
Gehen Beziehungen eigentlich nur durch sechsuelle Unbefriedigung kaputt?
Mal kurz zu meiner Trennung:
Am Anfang sah es so aus als ob wir uns auseinander gelebt haben. Was auch mehr oder weniger stimmt.
Aber das geschah nur aus einem Grund:
Der Sechs war für beide nicht so wie der andere es jeweils gewollt hätte.
Riesen Problem bei uns dabei: keiner hat's laut ausgesprochen.
Es schien alles ok zu sein.
Irgendwann merkte ich, dass meine Frau immer weniger Lust hatte. Zumindest kams so rüber. Der Akt an sich war gut, für beide, ich habe mit alle Mitteln dafür gesorgt, dass sie zum Höhepunkt kommt. Und zwar immer!
Aber sie wurde mit der Zeit immer zurückhaltender.
Einige Tage habe ich mal getestet was passiert, wenn ich mal nix mache (es war immer ich, der den Anfang gemacht hat).
Nach längerer Zeit verspürte sie dann mal Lust und fing auch von sich an. Das Wahre ists aber nicht.
So zum eigentlichen Thema:
Wir haben nach der Trennung sehr viel gesprochen. Wir können Mittlerweile viel besser miteinander als in der Beziehung.
Und wir reden sehr sehr offen und hemmungslos über alles. Das ging irgendwie früher überhaupt nicht. Fragt mich nicht wieso. Vermutlich hatten wir Angst davor wie es bei dem anderen ankommt.
Nun haben wir beide also erfahren wo der Hauptknackpunkt der Trennung war.
Sie ist extrem unterwürfig. Ich mag's auch mal wenn die Frau das Ruder übernimmt. Das passt dann irgendwann mal nicht mehr zusammen.
Ihr wurde es dann zu langweilig.
Aber richtig gesprochen haben wir darüber nicht.
Ich fragte sie mal: Was ist denn los mit dir? Hast du dabei Schmerzen, fühlst du dich nicht wohl?
Ihre Antwort: das ist mir nicht so wichtig, ich brauche es halt nicht so sehr. Große Lüge!
So Sachen wie Anlverkehr waren Tabu.
Hab's nur einmal angesprochen, und als Antwort bekommen: niemals.
Jetzt, nach dem wir geredet haben, kommt heraus, dass sie gar nicht mal so abgeneigt wäre.
Also wieso zum Teufel sagt man dann niemals?!?! Wie soll ich denn wissen und reagieren wenn ich keine klaren Worte bekomme.
Warum ist es so schwer in der Beziehung offen über sowas zu reden? Klar, auch ich hab nicht alles auf den Tisch gehauen, was ich gerne machen würde. Aber ich war so weit zufrieden, dass ich nicht sagen würde: Langweilig, keine Lust.
Auch quickies wären wohl drin gewesen.
Immer wenn ich mal einen starten wollte, wurde sie abweisend.
Jetzt sagt sie: Du hättest mich einfach nehmen sollen. Ja, super. Wenn du mir sagst, lass es, dann lass ich es!
Ich könnte mir Momentan in den Hintern beißen. Wie viel wir miteinander verpasst haben.
Bitte nicht falsch verstehen. Ich möchte nichts mit dieser Frau starten. Ich möchte nicht alles mit ihr nachholen.
Natürlich gabs noch etliche andere Trennungsgründe.
Und für die Zukunft weiss ich: mach die Schnauze auf und rede!
Wie seht ihr das?
Vor allem die Frauen. Braucht ihr wirklich immer was neues. Muss es immer was ausgefalleneres sein?
Ich z.B. als Mann will auch neues testen.
Aber nicht immer hat man die Lust, wenn man sechs möchte, die Frau erstmal mit allem möglichen zu "locken".
