derBaum
Gast
Ich habe mal eine wirklich wichtige Frage an euch. Ich erkenne bei mir ein Beziehungsmuster, welches nicht sein darf, da es mich an einem gesunden Leben hindert. Dieses Beziehungsmuster ist nicht "gesund" und ermöglicht es mir nicht, eine richtige Beziehung zu führen.
Und zwar ist es so, dass ich es mag, wenn ich abgelehnt werde. Ich will die, die mich nicht haben wollen und übersehe die, die mich toll finden. Ich fühle mich so lebendig, wenn ich jemandem hinterherrennen muss, mich anstrengen muss, und mich beweisen muss. Und noch lebendiger fühle ich mich eben, wenn ich jemanden nicht erreichen kann. Wenn ich einen über den Kopf gezogen bekomme, wenn ich Zuhause sitze und leide, wenn ich mir den Kopf zerbrechen kann, wie ich noch besser werden muss um zu gefallen.
Ich hatte ein Jahr lang jemanden, der gut zu mir war. Ich war innerlich wie tot. Es war super, dass er voraussehbar, zuverlässig und respektvoll war. Das sind mittlerweile Dinge, die ich in Anspruch nehme und zu 10000% zurück gebe. Nur macht mich das ganze depressiv, tot, unlebendig. Meine Sinne sind nicht so geschärft wie bei jemandem der mich nicht will. Ich bin nicht hellwach, pulsierend und zu einer Horizonterweiterung fähig wie bei jemandem der mich genüsslich ablehnt.
Das Problem ist, dass ich das nicht mal eben so verändern kann. Es funktioniert nicht. Ich würde gerne eure Gedanken dazu hören. Ich will wissen ob andere auch so sind und ich wäre riesig dankbar wenn mir jemand aus seinem eigenen Leben berichten würde, der das erfolgreich hinter sich gelassen hat. Ich fühle mich so hilflos weil ich weiß was richtig ist und es trotzdem so nicht "fühlen" kann. Was ist nur los mit mir?
