Zitat von Wurstmopped:Seine Aktion ist bescheuert, aber ehrlich!
Ich weiß nicht. Ich finde die Reaktion des TE nicht ehrlich.
Zitat von Vollpfosten:Wie ich dazu kam, um sowas zu tun?
War mit 3 Kollegen auf Geschäftsreise, haben 2 mal P besucht( in meiner 4 jährigen SingleZeit , das hat sich so schlecht danach angefühlt. Ungefähr wie am Fließband. Sowas brauche ich nicht, bin kein Mensch für so was.
Wenn ich das lese, dann finde ich auffällig, daß es dem TE um die Qualität der Serviceleistung geht. Da lese ich nicht, huch ist vielleicht nicht gerade die ethischste Sache. Ich lese auch nicht, huch, vielleicht ist die Art von mir gewünschter Leistung (aka g.irlfriend-experience) mit dem, was ich bereit war, auszugeben oder der Art des Hauses nicht übereinstimmend.
Ich lese, ich war 2x da (warum eine Wiederholung) und es war wie am Fließband und dann auch spannend, ich (!) habe mich schlecht gefühlt. Auch danach so etwas brauche (!) er nicht.
Dann kommt der TE in eine Situation, in der er sich empfunden, wie am Fließband fühlt und es vermutlich sich für ihn (!) nicht gut anfühlt und ruft diese gemachte Erfahrung ab und demonstriert seinen vollen Trotz mit einem Geldschein.
Auch wenn ich noch mal nen Blick in den Eingangstext werfe:
Zitat von Vollpfosten: ( 11 Monate zusammen)
Wohnen ca,. 1 Stunde von einander entfernt.
Wenn Sie bei mir war, hat sie immer übernachtet ( am Anfang und seit ca 2 Monaten nicht mehr). In letzter Zeit ist sie anders geworden, distanziert. Habe sie mehrmals drauf angesprochen, und immer wieder die gleiche Antwort: es ist nichts.
Wenn ich bei ihr war, hat sie in letzter Zeit immer wieder die Kinder als Grund vorgeschoben, dass ich nach Hause fahren soll. ( ihre sind noch in grundschule und Kindergarten, meine sind schon fast volljährig) letzte Woche Montag war sie bei mir, sagte um 22 Uhr, das sie fährt. Habe ihr gesagt, wie sich das für mich anfühlt, jedes Mal nach dem S nicht zu kuscheln und einfach zusammen liegen bleiben. Ihre Antwort war : warum stört dich das auf einmal, am Anfang war es auch so.
Der TE nimmt eine Distanzierung seiner Freundin wahr. Spricht es an, sie sagt, es sei nichts. Soweit kein Problem, aber für mich kein Grund anzunehmen, daß sich die Freundin tatsächlich distanziert hat. Das der TE es so empfindet, glaube ich durchaus.
Dann im nächsten Satz die Formulierung Kinder werden als Grund vorgeschoben. Schwierige Formulierung.
Und bevor es zum superGAU kommt, die Frage der Freundin, warum stört es Dich auf einmal, am Anfang war es auch so. Und dann kommt eben die geschilderte Euro-Nummer.
Was ich da aber nicht lese, ist eine Antwort auf die Frage. Der Teilnehmer mag trotzig in einem recht aggressiven Akt zeigen, wie (!) er sich in dieser Situation fühlt, er zeigt aber nicht, warum es ihn am Anfang nicht gestört hat oder erklärt, daß es ihn bereits am Anfang gestört hat.
Das finde ich irgendwie bedenklich und vielleicht ist es für den TE auch sinnvoll mal genauer hinzuschauen, was da eigentlich in ihn passiert ist. Hat er vielleicht die Frage nicht so wahr genommen, warum es ihn jetzt (!) stört oder hat er die Frage wahrgenommen, wollte oder konnte sie nicht beantworten?
Statt dessen ein Akt, den ich jedenfalls als völlig unangemessen bezeichnen würde.
Zitat von Vollpfosten:Wo die Kids im Bett lagen, habe mich entschuldigt, sie meinte, nächstes Mal beim S denkst du an eine P und vergleicht mich mit der, sowas brauche ich nicht. Als ich sie fragte, ob sie mich bei dem Wetter jetzt fahren lässt, könne bei ihr übernachten, aber sie bleibt bei ihr Meinung. Wo wir im Bett lagen, hat sie meine annährungsversuche abgewehrt.
Auch hier, geht der TE überhaupt nicht darauf ein, daß sie ihm sagt, was seine Handlung mit ihm gemacht hat. Ich mein, was geht da vor. Nimmt der TE die Situation so wahr, daß er entschuldigt sich und dann ist es ok? Es gibt überhaupt keinerlei Lösungsansätze, wie man vielleicht in Zukunft für die nächste Zeit versuchen könnte zu agieren, so daß die TE sich nicht so fühlt.
Ob sie mich bei diesem Wetter fahren lässt. Kein ich möchte bei diesem Wetter nicht fahren, nein, eine emotionalisierte Frage die darauf gerichtet ist, dem anderen die Entscheidung vorzugeben. Und sich dann wundern, daß an dem Abend nix mehr läuft?
Sorry, aber ich persönlich finde nichts davon ehrlich.
Ich kann nicht beurteilen, inwieweit die vom TE eingetretene Distanzierung über eine empfundene hinaus geht. Ich glaube dem TE, daß es sich für ihn so darstellt. Aber ich habe meine Zweifel, daß der TE reifes, erwachsenes Kommunikationsverhalten an den Tag legt.
Ich kann mir zudem vorstellen, daß eine Frau mit zwei grundschulpflichtigen Kindern, einem wenig brauchbaren Ex und einem Job vielleicht auch nicht die Kapazitäten hat, sich in dem Dickicht von Kommunikationsverhalten des TE zurecht zu finden.
Jedenfalls aber finde ich, daß ehrlich irgendwie anders ausschaut.
