lolala
Mitglied
- Beiträge:
- 67
- Themen:
- 4
- Danke erhalten:
- 42
- Mitglied seit:
Ich dachte ja, dass ich dises Forum nicht mehr brauche aber scheinbar drehe ich die nächste Runde im Karusell der gescheierten Beiziehungen.
Ich habe mich von meinem Partner getrennt, nachdem wir es jetzt 1,5 Jahre probiert haben, die für uns beide sehr, sehr anstrengend waren.
Ich denke wir lieben uns, verstehen uns aber einfach nicht. Er war vor mir lange in einer Beziehung, die mir eigentlich sehr gesund vorkam. Er hat sich dann in mich verleibt und wir sind zusammen gekommen. War hatten davor mehere Jahre eine Affäre (offene Beziegung) aber eigentlich seit Beginn der Beziehung war bei uns der Wurm drin und wir haben ihn einfach nicht mehr raus bekommen. Er hatte noch Kontakt zur Ex und wollte den auch als Freundschaft beibehalten. Das war anfangs ok für mich, da er aber eine Phase des Zweifels hatte und uns immer wieder verglichen hat (zu meinem Nachteil) bin ich immer ängstlicher geworden. Es gabe mehrere Zwischefälle, z.b. habe ich nach 8 Monaten herausgefunden, dass sie sich noch beim Kosenamen nennen. Er hat immer gesagt sie ist ihm einfach wichtig, ist aber keine Bedrohung. Er konnte sie nicht los lassen und mich das das dermaßen fertig gemacht dass ich eine Depression und Panikattacken entwickelt habe. Ich habe mich Ende des Jahres getrennt und daraufhin hat er den Konatkt zu ihr eingestellt. Mir ging es schlagartig besser, aber natürlich trage ich die Unsicherheit in mir, reagiere schnell auf Kleinigkeiten und brauche sehr viel Zusicherung. Da ich seit 1 Jahr arbeitslos bin und auch meine Finanzen knapp sind ist die Lage zusätzlich angspannt und wir hatten immer wieder Auseinandersetzungen deswegen. Zusätzlich sagt er unsere Probleme liegen an mir, meiner Kindheit etc. Ich arbeite daran aber scheinbar nicht schnell genug. Kleinigkeiten bringen mich sofort aus dem Konzept, weil mein komplettes System im Alarmmodus ist.
Vor kurzem hat er mir einen Wochenendausflug geschenkt, auf dem ich leider psychisch sehr instabil war, was den Trip quasi ruiniert hat. Als Konsequenz hat er gesagt, dass er die bald geplante Reise nicht mit mir machen möchte, bis sich meine Situation gefestigt hat.
Mich hat das sehr hart getroffen, weil ich mich sehr darauf gefreut hatte. Ich fühle mich sehr abgelehnt und habe das Gefühl anders sein zu müssen um von ihm geliebt zu werden. Ich konnte mich trotz guter Gespräche nicht mehr beruhigen und habe mich getrennt.
In dem Trennungsgespäch hat er gesagt er hat keine Lust sich immer als Täter darstellen zu lassen, ich soll aus meiner Opferrolle raus kommen und ich bin beziehungsunfähig. Gerade das letzte hat mich sehr getroffen weil ich mir die Beziehung wirklich gewünscht habe und auch, weil mein Expartner genau das gleiche gesagt hat. Beide hatten davor lange Beziehungen. Ich bekomme wirlich schlimme Selbstzweifel weil ich mir viel Mühe gegeben habe aber einfach nie ein Gefühl von Sicherheit entwickeln konnte. Liegt das an mir?
Danke euch