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Bin ich wirklich beziehungsunfähig?

L

lolala
Mitglied

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64
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4
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39
Mitglied seit:
Hallo, again.
Ich dachte ja, dass ich dises Forum nicht mehr brauche aber scheinbar drehe ich die nächste Runde im Karusell der gescheierten Beiziehungen.

Ich habe mich von meinem Partner getrennt, nachdem wir es jetzt 1,5 Jahre probiert haben, die für uns beide sehr, sehr anstrengend waren.
Ich denke wir lieben uns, verstehen uns aber einfach nicht. Er war vor mir lange in einer Beziehung, die mir eigentlich sehr gesund vorkam. Er hat sich dann in mich verleibt und wir sind zusammen gekommen. War hatten davor mehere Jahre eine Affäre (offene Beziegung) aber eigentlich seit Beginn der Beziehung war bei uns der Wurm drin und wir haben ihn einfach nicht mehr raus bekommen. Er hatte noch Kontakt zur Ex und wollte den auch als Freundschaft beibehalten. Das war anfangs ok für mich, da er aber eine Phase des Zweifels hatte und uns immer wieder verglichen hat (zu meinem Nachteil) bin ich immer ängstlicher geworden. Es gabe mehrere Zwischefälle, z.b. habe ich nach 8 Monaten herausgefunden, dass sie sich noch beim Kosenamen nennen. Er hat immer gesagt sie ist ihm einfach wichtig, ist aber keine Bedrohung. Er konnte sie nicht los lassen und mich das das dermaßen fertig gemacht dass ich eine Depression und Panikattacken entwickelt habe. Ich habe mich Ende des Jahres getrennt und daraufhin hat er den Konatkt zu ihr eingestellt. Mir ging es schlagartig besser, aber natürlich trage ich die Unsicherheit in mir, reagiere schnell auf Kleinigkeiten und brauche sehr viel Zusicherung. Da ich seit 1 Jahr arbeitslos bin und auch meine Finanzen knapp sind ist die Lage zusätzlich angspannt und wir hatten immer wieder Auseinandersetzungen deswegen. Zusätzlich sagt er unsere Probleme liegen an mir, meiner Kindheit etc. Ich arbeite daran aber scheinbar nicht schnell genug. Kleinigkeiten bringen mich sofort aus dem Konzept, weil mein komplettes System im Alarmmodus ist.

Vor kurzem hat er mir einen Wochenendausflug geschenkt, auf dem ich leider psychisch sehr instabil war, was den Trip quasi ruiniert hat. Als Konsequenz hat er gesagt, dass er die bald geplante Reise nicht mit mir machen möchte, bis sich meine Situation gefestigt hat.
Mich hat das sehr hart getroffen, weil ich mich sehr darauf gefreut hatte. Ich fühle mich sehr abgelehnt und habe das Gefühl anders sein zu müssen um von ihm geliebt zu werden. Ich konnte mich trotz guter Gespräche nicht mehr beruhigen und habe mich getrennt.

In dem Trennungsgespäch hat er gesagt er hat keine Lust sich immer als Täter darstellen zu lassen, ich soll aus meiner Opferrolle raus kommen und ich bin beziehungsunfähig. Gerade das letzte hat mich sehr getroffen weil ich mir die Beziehung wirklich gewünscht habe und auch, weil mein Expartner genau das gleiche gesagt hat. Beide hatten davor lange Beziehungen. Ich bekomme wirlich schlimme Selbstzweifel weil ich mir viel Mühe gegeben habe aber einfach nie ein Gefühl von Sicherheit entwickeln konnte. Liegt das an mir?

Danke euch

#1


Sonnenschein85
Das tut mir sehr Leid.

Wie arbeitest du denn an deinen Unsicherheiten? Machst du eine Therapie? Es ist immer schade, wenn man eigentlich glücklich ist ( oder es sein könnte) aber dann solche Umstände mit rein spielen wie seine Ex Freundin oder deine Unsicherheiten.

Wahrscheinlich war es für euch beide hart sich das einzugestehen. Aber vielleicht legst du erstmal den Fokus nur auf dich und dein Seelenwohl. Schaust wie du stabiler werden kannst und dir etwas Gutes tun kannst. Hast du Freunde, die dir nun beistehen und dir zuhören?

x 4 #2


A


Bin ich wirklich beziehungsunfähig?

x 3


L
@Sonnenschein85 danke dir. Ich mache Therapie und wir waren auch in Paartherapie. Ich denke die Theorie habe ich gut verstanden, nur ein Gefühl von Akzeptanz und Sicherheit kann ich nicht herstelle. Er macht was schönes, und direkt danach etwas, was mich verletzt. Ich verliere den Verstand zwischen reagiere ich über oder tritt er über Grenzen.

x 1 #3


FrauDrachin
Zitat von lolala:
Liegt das an mir?

Das klingt nach einer sehr schlimmen und quälenden Frage.
Ich möchte dir als erstes eine Umarmung senden.
Und ich bin mir sicher, dass es darauf keine einfache Antwort gibt.

Erst mal möchte ich dir sagen, dass die Situation mit zweitbeziehung innerhalb einer offenen Beziehung, und dann kompletter Wandel der Beziehung, als die primäre Beziehung zerbrochen ist, sehr, sehr herausfordernd ist, auch für jemanden der, ich sage mal, stabil ist. Ich denke, mit dir muss nicht mal was falsch sein, das ist trotzdem eine sehr schwierige Zeit. Viele Beziehungen überleben solche Übergänge nicht, ohne dass jemand "schuld" daran sein muss.

Zitat von lolala:
...und mich (hat) das das dermaßen fertig gemacht dass ich eine Depression und Panikattacken entwickelt habe.

Ich denke, hier hat dir dein Körper und dein Geist ein ganz klares Zeichen gesendet, dass du hier am falschen Ort bist.
Woran auch immer es liegt, offensichtlich hat dich diese Beziehung zu diesem Zeitpunkt kaputt gemacht. Deshalb ist es wichtig FÜR DICH, dass du da erst mal raus bist.
Wie du sagst, wenn das Nervensystem erst mal im Daueralarm ist, dann lässt sich die Situation ganz schlecht drehen, schon gar nicht mit Willenskraft.

Ich würde dir vorschlagen, dich nicht weiter unter Druck zu setzen.
Wenn du zuallererst mal FÜR DICH stabiler wirst, du machst ja schon eine Therapie, dann wird sich das auch positiv auf deine Beziehungen auswirken.

x 5 #4


Sonnenschein85
Zitat von lolala:
@Sonnenschein85 danke dir. Ich mache Therapie und wir waren auch in Paartherapie. Ich denke die Theorie habe ich gut verstanden, nur ein Gefühl von ...

Ich verstehe dich. Sicher ist er mal über Grenzen gegangen und sicher waren im Gegenzug Zweifel von dir nicht immer berechtigt. Ich denke die ganze Dynamik bei euch war schwierig und vielleicht auch durch die Vorgeschichte mit offener Beziehung etc.

Man hätte wahrscheinlich wirklich komplett auf Reset drücken müssen, alles durch kauen bis auf kleinste um auf einen Nenner zu kommen. Aber das kostet natürlich Kraft. Und wenn du nicht stabil bist macht das wenig Sinn, denn die Kraft hast du zur Zeit wahrscheinlich weniger.

x 1 #5


Worrior
@lolala
Im Moment wird wohl alles was mit Beziehung zu tun hat scheitern.
Du musst ja erst mal selbst klar kommen.

x 1 #6


alleswirdbesser
Zitat von FrauDrachin:
Erst mal möchte ich dir sagen, dass die Situation mit zweitbeziehung innerhalb einer offenen Beziehung, und dann kompletter Wandel der Beziehung, als die primäre Beziehung zerbrochen ist, sehr, sehr herausfordernd ist, auch für jemanden der, ich sage mal, stabil ist. Ich denke, mit dir muss nicht mal was falsch sein, das ist trotzdem eine sehr schwierige Zeit. Viele Beziehungen überleben solche Übergänge nicht, ohne dass jemand "schuld" daran sein muss.

Ich sehe viel mehr das Problem in der Einstellung bezüglich Monogamie. Da lebte jemand nicht monogam in einer offenen Beziehung. Und während dieser Beziehung lässt die TE sich darauf ein, möchte dann aber, dass er mit ihr eine monogame Beziehung führt und die Frau, mit der er nicht monogam leben konnte, komplett aus seinem Leben streicht. Dass das schlecht funktionieren kann, ist fast vorprogrammiert. Ich persönlich würde nie die Ambition hegen, dass ein Mann, der nicht monogam veranlagt ist wegen mir sich komplett wendet.

x 6 #7


Sonnenschein85
Zitat von alleswirdbesser:
Ich sehe viel mehr das Problem in der Einstellung bezüglich Monogamie. Da lebte jemand nicht monogam in einer offenen Beziehung. Und während dieser ...

Ich denke auch Monogamie oder eine offene Beziehung müssen beide im gleichen Maße wollen und dahinter stehen. Sonst kann das nicht gut funktionieren.

x 2 #8


K
Auch wenn ich @alleswirdbesser ´s Meinung teile, finde ich es schon krass, wie man sich in einer Beziehung ein x für ein u vormachen lassen kann.

Er kann sich nicht wirklich lösen, aber sie funktioniert nicht, wie er es sich vorstellt.
Ihm ist sie zu "anstrengend" und er sieht das Beziehungsmodell als etwas an, in dem man Anforderungen stellt und solange mit dem Partner nichts mehr zu tun haben will, bis die erfüllt sind.

Abgrenzung / Selbstschutz ist bei ihr mit Sicherheit ein Thema - aber er ist derjenige, der scheinbar nur in guten Zeiten zu ihr steht und sich selbst nicht zu ihr bekennen kann. Da find ich es schon frech zu behaupten, alles läge an ihr.

x 1 #9


Fenjal
Nunja, wenn man mit Vereinbarungen nicht klar kommt, verlässt man die Beziehung.
@lolala , auf mich wirkst du wie ein Kind, du bist eine erwachsene Frau, stabil, sicher aufgestellt.
Was dir ein Typ sagt, na,... du bist nicht beziehungsfähig.... blabla,... das sollte dich nicht beeindrucken
Sowas brauchst du nicht.
Komm in einen Job, trenn dich von dem und dann geht es dir besser.
Alles Gute dir.
Unter uns, man muss nicht in einer Beziehung sein, es lebt sich auch als Single gut, pst. noch besser, denn niemand kommt dir quer 👍

#10


H
Diese Frage ist hier wahrscheinlich nicht konkret zu beantworten. Dafür bedarf es mehr.
Hast du diese Frage mal deinem Therapeuten gestellt? Wie ist dort die Meinung? Was war das Ergebnis der Paartherapie? Was war deren Meinung nach genau das Problem im Kern?


Zitat von lolala:
Er macht was schönes, und direkt danach etwas, was mich verletzt.

Hast du da vielleicht ein, zwei Beispiele? So kann man vielleicht besser einordnen ob er ein ambivalentes Verhalten an den Tag legt oder ob du, vielleicht aus früheren Verletzungen heraus, getriggert wurdest. Oder beides...

Zitat von lolala:
Es gabe mehrere Zwischefälle

Kannst du da noch weitere nennen?

Bislang war mein erster Gedanke, abgesehen davon ob er manipulativ ist oder nicht, dass du vielleicht unter anderem an Verlustangst leidest.
Ausserdem scheint dein Nervensystem, wie auch andere User geschrieben haben, komplett disreguliert zu sein.

Die Beziehung hat dir letztlich nicht mehr gut getan. Du bist in einem Zustand völliger Überforderung.

Über die Hintergründe deiner Arbeitslosigkeit bin ich nicht informiert (und du musst darauf natürlich auch nicht näher eingehen). Zum Einen, könnte ich mir vorstellen, ist eine Arbeitsaufnahme momentan vielleicht/wahrscheinlich schwierig, durch deine seelische Situation. Zum anderen bist du durch die fehlende Tätigkeit, viel dir selbst ausgesetzt. Viel Zeit zum Nachdenken, fehlende Struktur, fehlendes Ziel, fehlende Bestätigung. Das ist manchmal ein Teufelskreis.

Es wäre wohl empfehlenswert, erstmal für dich zu sein, dich zurückzuziehen - raus aus allem Trouble. Vielleicht in eine Reha und wieder etwas zur Ruhe zu kommen. Übungen zu machen für dein Nervensystem. Vagusnerv-Übungen. Gute, gesunde, nährstoffreiche Ernährung, dir liebe Menschen suchen, die dir das Gefühl von Stabilität geben. Selbstfürsorge.

Das ist auch der Schlüssel wieder eher ins Gleichgewicht zu kommen. Näher zu sich zu kommen, seinen Vorstellungen und seinen Grenzen. Auch Ängste könnten minimiert werden. Und somit auch der Weg geebnet, irgendwann eine gesündere Beziehung zu führen 🫶.

x 2 #11


L
Guten Morgen,

danke für eure Antworten. Und ihr habr recht, ich bin eine erwachsen Frau und bin klein und hilflos geworden wie ein Kind. Meine vorherige Beziehung war leider auch schon sehr ungesund und ich wollt es einfach schaffen. Er hat immer gesagt es liegt an mir, ich muss meine Änsgte in den Griff bekommen, was ich nicht konnte in der vorherrschenden Situation. Ich hätte vermutlich viel früher gehen sollen (es gibt tatsächlich ein Thema hier von Dez. 24 wo ich schon kämpfe), Aber im Gegenzu du einigen hier bin ich sehr gerne in Beziehung. Ich kann gut alleine sein, kam 7 Jahre super als single klar, voll im Leben stehend. Aber mein Beziehungswunsch ist einfach vorhanden, den kann und will ich nicht verleugnen. Aber er führt vermutlich auch dazu, dass ich in für mich ungesunden Dynamiken verharre.

Was die Monogamie angeht: Wir sind erst zusammen gekommen, als sie ca 6 Monate getrennt waren. Ich habe ihn durch die Trennung als Freundin begleitet, ich wusste um die Entwicklung etc. er hatte mir gesagt er hat die Trennung bereits in der Beziehung verarbeitet, was ich ihm geglaubt habe, da wir viel darüber gesprochen hatten. Zu Beginn war die Ex auch kein Problem, ich habe ihn getröstet als er trautig war, das war ok weil er mir gezeigt hat, dass er zwar traurig ist, mich aber dennoch liebt und wir offen mit unseren Gefühlen umgehen können. Er wollte übrigens keine offnene Beziehung mehr (ich eigentlich schon), es war also seine Entscheidung. Zum Problem ist es erst geworden, als er mich immer mehr abgeleht hat, ich das Gefühl hattees ihm nie recht machen zu können. Er hat sich zurückgezogen und da sind meine Antennen wirklich sehr, sehr fein eingestellt.

Ich habe tatsächlich sehr lange mit mir gekämpft, er wusste dass ich es nicht ertragen kann, er hat gesehen, wie es mir immer schlechter ging aber ich habe ihn nie vor die Wahl gestellt, weil es einerseits völlig gegen meine Vorstellungen von richtig geht und andererseits, weil ich gehofft hatte, er entscheidet sich für mich weil er möchte dass es mir gut geht, nicht weil ich ihn gezwungen habe.Ich habe mich ende letzten Jahres getrennt weil es nicht mehr ging, daraufhin hat er den Kontakt mit ihr eingestellt und mich um eine weitere Chance gebeten. Er hat immer gesagt er liebt mich und er will das zusammen schaffen. So entsanf beimir dieser Druck von, ok, ich muss nur noch mehr an mir arbeiten, dann wird das werden. Aber eine Depression kann man nicht auf Knopfdruck loswerden, leider.

Letztlich habr ihr aber vermutlich trotzdem recht, ich habe völlig meine Selbstwirksamkeit verloren, weil ich einfach nur von ihm geliebt und akzepitert werden wollte.

Habt einen schönen Tag

#12


L
@Hailey12 Oh ja, schlimme Verlustangst. Er weiß das auch und ich habe auch immer wieder kommuniziert, was mir helfen würde. Ich denke ihn hat das irgendwann einfach genervt. Er hat mich als starke unabhänige Person gennengelert, diesen Teil habe ich aber in der Beziehung verloren.

Und auch mit dem Nervensystem und dem Job stimmt absolut. Ich schaffe es mittleriweile nicht mehr mich zu regulieren, mein Körper übernimmt. Ich kümmere mich aktuell darum aber frich nach einer Trennung ist es natürlich schwer.

Weitere Beispiele waren bzw. das er mir gesagt hat er schränkt den Kontakt ein, 2 Wochen später sehe ich wieder eine Nachricht von ihr. Wir besprechen ein Thema, verstehen einander, aber danach gibt es keine Änderung. Für mich haben seine Worte nicht zu seinem Verhalten gepasst aber das kann natürlich an mir und meinen Erwartungen liegen.

x 1 #13


H
@lolala
Zitat von lolala:
Aber im Gegenzu du einigen hier bin ich sehr gerne in Beziehung. Ich kann gut alleine sein, kam 7 Jahre super als single klar, voll im Leben stehend. Aber mein Beziehungswunsch ist einfach vorhanden, den kann und will ich nicht verleugnen.


Ich finde das hört sich sehr gesund an. Einen Beziehungswunsch zu haben ist total normal.


Zitat von lolala:
Aber er führt vermutlich auch dazu, dass ich in für mich ungesunden Dynamiken verharre.


Hmmm....ich finde gar nicht, dass du darin verharrst. Du hast dich ja getrennt als es für dich nicht mehr tragbar war und bist mit ihm keine 10 Jahre zusammen geblieben, sondern 1,5. Ich denke das ist eine vertretbare Zeit um zu schauen: hey...hat er, oder ich nur Macken, die man vielleicht gegenseitig annehmen kann (es gehören ja auch Kompromisse zu einer Beziehung - niemand ist perfekt) oder bekommt das Ganze einen sehr ungesunden Touch.

Zitat von lolala:
Zum Problem ist es erst geworden, als er mich immer mehr abgeleht hat, ich das Gefühl hattees ihm nie recht machen zu können. Er hat sich zurückgezogen und da sind meine Antennen wirklich sehr, sehr fein eingestellt.


Ist ja auch kein Wunder, dass dann deine Angst kickt. Verlustangst hin oder her....wo fängt sie an, wo hört sie auf? Ich denke es ist mehr als menschlich, unsicher zu werden, wenn sich eine geliebte Person, weshalb auch immer, zurückzuzieht

Zitat von lolala:
er hat keine Lust sich immer als Täter darstellen zu lassen, ich soll aus meiner Opferrolle raus kommen und ich bin beziehungsunfähig.


Hmmm drückt er sich da immer so recht leichtfertig und kalt aus oder war das nur zusammengefasst von dir?
Es stellt sich insgesamt die Frage wo der Knackpunkt ist. Ich kann mir vorstellen, dass sich Mehreres vermischt...Zum einen das:

Zitat von lolala:
Weitere Beispiele waren bzw. das er mir gesagt hat er schränkt den Kontakt ein, 2 Wochen später sehe ich wieder eine Nachricht von ihr. Wir besprechen ein Thema, verstehen einander, aber danach gibt es keine Änderung.


Sorry, aber bei solch einem Verhalten braucht er sich nicht über Skepsis deinerseits zu wundern. Wahrscheinlich würde es ihm ähnlich gehen andersrum. Ich kann dich da total verstehen.

Zum anderen das:

Zitat von lolala:
Oh ja, schlimme Verlustangst


Zitat von lolala:
ber das kann natürlich an mir und meinen Erwartungen liegen.


Zitat von lolala:
. Er hat immer gesagt es liegt an mir, ich muss meine Änsgte in den Griff bekommen, was ich nicht konnte in der vorherrschenden Situation


Da ist die Frage was ist Henne, was Ei...
Schon zuvor große Ängste/ Erwartungen deinerseits, die miteinspielen oder vor allem entstanden/getriggert durch sein Verhalten? Höchstwahrscheinlich ein Mix aus allem.

Ist er denn generell ein Mensch der gerne Verantwortung abgibt? Dir die Schuld gibt, vielleicht auch bei Kleinigkeiten? Manipuliert er manchmal? Oder eher weniger?

Klar, können überdimensionale Ängste ode Depressionen herausfordernd sein für eine Beziehung. Und als Partner ist es natürlich nicht einfach das mitzutragen. Allerdings beeinflusst sein Verhalten ja auch deine seelische Gesundheit sehr....Sieht er das gar nicht? Gerade die Thematik mit der Exreundin? Oder dass Worte und Taten oft nicht eins waren? Kann er irgendetwas an Verantwortung dahingehend erkennen?

Zitat von lolala:
So entsanf beimir dieser Druck von, ok, ich muss nur noch mehr an mir arbeiten, dann wird das werden. Aber eine Depression kann man nicht auf Knopfdruck loswerden, leider.


Zitat von lolala:
Er hat mich als starke unabhänige Person gennengelert, diesen Teil habe ich aber in der Beziehung verloren.


Ich kann deinen Druck nachvollziehen. Wahrscheinlich würdest du dir wünschen authentisch sein zu können. Das ist unter diesen Umständen enorm schwer und führt zu ständiger Überforderung. Immer das Gefühl haben etwas leisten zu müssen zu dem man gerade nicht imstande ist, aus Angst diese Person dann zu verlieren.
Das ist gemein. Beides tut weh. Bleiben und gehen. Beim Gehen, und das hast du gemacht, besteht aber eher die Möglichkeit wieder etwas zu heilen. Auch wenn dein Herzchen wahrscheinlich sehr traurig ist.

Zitat von lolala:
Ich kümmere mich aktuell darum aber frich nach einer Trennung ist es natürlich schwer.

Es braucht seine Zeit. Dann wirst du wieder eher zu dir finden. Es wird dir auch mehr Klarheit über diese Beziehung geben und somit im Nachhinein auch Antworten zu deinen Fragen.

#14


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