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Das Gefühl nicht zu exestieren

Mann85

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vorweg, ich habe nichts mit der Psyche. Bin also keine depressionen oder sonstwas.
Nur ich möchte mir gerne noch etwas von der Seele schreiben, eine Art Lebenslauf. Den ich mit meinem 10 Lebensjahr beginne.

- Mit 10 Jahren wechselte ich von der Grundschule zur Hauptschule. Wo ich ein Außenseiter war.
Es waren nicht ein paar Kinder, sondern die gesamte "Schule" die mich tagtäglich dort geänselt und vorallem gemobbt hatten.

- mit ca. 11 Jahren hatten sich meine Eltern geschieden. Ein Thema was mich 20 Jahre sehr beschäftigt hat. Da ich damit einfach nicht zurecht kam. Ich bekam viel "hinter den Kulissen" Informationen mit, das mein Vater das sorgerecht abgab, kein kindergeld mehr bezahlen wollte usw.

- Der neue Lebenspartner meiner Mutter hat mich seit Anfang an nicht akzeptiert, vielmehr hat er mich ohne Gründe geschlagen. Von außen in die Verwandschaft ein, zeigte er iommer seine beste Seite, aber sobald er wieder mit mir zusammen war, zeigte er die andere Seite. Leider blieb meine Mutter bei ihm.

- mit ca. 14 Jahren hatte ich keine Freunde mehr. Die ich bis heute, wo ich über 30 bin, immer noch nicht habe. Das ist ein Thema was mich leider kaputt gemacht hat.

- Mit 14 wechselte ich die Schule und war erst in einer Klinik. Hier wurde ich leider auch von Patienten (mein Alter) gemobbt.
Dann erfolgte ein Schulwechsel, wo ich ebenfalls sofort ein Außenseiter war und gemobbt wurde.

- Mit 15 erfolgte ein Schulwechsel, nämlich ca. 100km in einer anderen Stadt, da meine Mutter mit ihm zusammen zog.
Hier wurde ich zwar nicht gemobbt, aber ich war zu ängstlich um den anschluß zu finden. Zudem war ich traurig, da ich von meiner "Verwandschaft" und "Heimat" rausgerissen wurde. Er hat mich hier auch weiterhin ohne Gründe geschlagen. Einen anschluß an freunde fand ich nicht.

- Mit 16 fand ich heraus das ich auf Jungs stehe. da ich sie interessant fand, gerade auch da ich nie freunde hatte. Ich wollte jemand starken der mich beschützt.

- Mit 17 Jahren ging ich ihm also aus dem weg. Komplett. Das ich mich nur in meinem Zimmer aufhielt. das machte ich bis 2018, als ich von zuhause (später wurde es ein haus) auszog.

- Die Jahre von 16 bis 27 war ich auf einer Seite für angemeldet. Leider fand ich keinen Anschluß. Ich hatte mir so sehr einen Freund gewünscht. Doch ich fand diesen nicht. Auch nicht im realen Leben. ich war in begegnungszentren. usw.
Mit ca. 27 war ich dann auf einer anderen Seite, wo viel mehr das eine gesucht wird. ich suchte hier weiter nach der wahren Liebe, fand diese aber nicht. Selbst das eine, was ich eigentlich nicht suchte, fand ich da nicht.
Ich wurde hauptsächlich von Männern "geblockt, beleidigt und verarscht" - meine Dates habe ich alle Jahre mal, mit sehr großen Glück. Das letzte war das besagte im Dez/Jan. und selbst davor, war das letzte schon jahrelang her.
Es liegt ja im Gewicht, das weiß ich mittlerweile. Doch es gibt auch Männer die das mögen. doch selbst die schreiben mir nicht.
Ich bin auf zwei seiten für Männer mit "gewicht" angemeldet. Egal wann ich mich da anmelde, mein Postfach bleibt immer leer.
Man kann nun behaupten es liege am Text, aber das liest sich keiner durch, es geht immer um das Bild.

Mir ging vieles die Jahre durch den Kopf und ich tat alles zusammen (mobbing, keine freunde usw), das ich immer dachte, es liegt an mir. Das mich keiner mag.

Heute tut es einfach weh, das meine Träume nie in erfüllung gingen.
Alleine die Jugend. diese ging spurlos an mir vorbei. Und selbst in der Jugendzeit wo sich alles für einen entwickelt, sollte man schon freunde haben bzw. auch die erste liebe begegnen.

Nun hab ich mehr das Gefühl, das ich immer älter und uninteressanter werde. Ist leider so.
Das ich abnehme ist zwar gut für "mich" - aber ich merke, das ich mich aus meiner traumwelt dadurch auch entferne, den die schönen Zeiten sind längst vorbei.

So zb die Jahre, die ich seit meinem 16lebensjahr geopftert habe, um eben einen freund zu finden.
Ich war fast jeden Tag für mehrere stunden online.
In dieser Zeit hätte man schon eine Familie mit Kind gründen können, wenn es anders gelaufen wäre.

Und hier sag ich mir dann, es hätte seine vorteile im alter.
den man hätte eine familie. Kinder, vielleicht enkelkinder.

Aber als gleichgeschlechtlich. hat man entweder das große glück und findet jemanden. oder man bleibt wie der großteil alleine. und hat vielleicht nur noch für das eine chancen. eine große suche nach etwas. was im ende nur ein kleiner augenblick für ein paar minuten ist

15.07.2018 01:55 • #1


BrokenHeart

BrokenHeart


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Ich meine es nicht böse oder beleidigend, aber es liest sich fürchterlich. Von Selbstbewusstsein keine Spur, ok, woher auch

Warum suchst Du Dir nicht professionelle Hilfe und machst mal eine Therapie. Bei Deiner Geschichte dürfte das kein Problem sein, soetwas bewilligt zu bekommen.
Alleine findest Du m. E. keinen vernüftigen Weg

Alles Gute

15.07.2018 02:04 • x 1 #2


Mann85


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In einer Therapie war ich früher mal, nur sie hat nichts gebracht, also besser ging es mir danach nicht.
Wie bereits geschrieben, Depressionen hab ich keine.

Es fällt mir nur auf, das Menschen so zu mir sind. Das dadurch das Selbstbewusstsein im Keller fällt, ist ja auch kein Wunder. Den das leben sollte nicht nur aus Enttäuschungen bestehen.

Der Psychologe von damals sagte es ja so "Ich kenne nur die negativen Seiten des Lebens"
Habe mir aber auch bereits schon gesagt, das man keinen Partner zum Glücklichsein braucht, den Glücklich kann man auch ohne sein.

15.07.2018 15:51 • #3




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