Zitat von Zylinderella: Und was mache ich jetzt mit meinem guten Freund aus SriLanka?
Ich nenne ihn immer liebevoll -meine kleine Mokkabohne-
Und er mich Kartoffel.
Ihn weiterhin liebevoll Mokkabohne nennen....
🤣 Zitat von SchlittenEngel: Komischerweise ist es dafür keiner Partei wichtig genug - oder sie sind wirklich nicht dazu in der Lage
Ich hab mehrere Podcasts darüber gehört wie Politik in Berlin gemacht wird. Es sei schon ein Erfolg ein Thema überhaupt vortragen zu dürfen. Und vieles geschieht eben auch auf Landes- und Kommunalebebene.
Zitat von SchlittenEngel: Das "einfachste" Mittel gegen die AfD wäre, die Sorgen der Menschen ernst zu nehmen, nicht alles, was nicht ins Weltbild passt zu verteufeln, statt leerer Versprechungen, die - unleugbaren- Probleme tatsächlich anzugehen.
Stimme ich dir zu. Darauf würde ich auxh den Fokus legen und ganz viel Pressearbeit. Die Medienlandschaft fördert nicht gerade eine Diskussion miteinander.
Zitat von sinnet: Verharmlosung genau dieser Politik lasse ich aber nicht stehen.
Falls du mich mit verharmlosen meinst, dann wundere ich mich. Was ich von der Afd und deren Politik halte habe ich noch gar nicht thematisiert. Mir geht es um demokratische Strukturen, die nicht einfach so aufgebrochen werden dürfen. Mir hats schon gereicht, dass das Infektionsschutzgesetz verändert wurde und per Verordnung Ausgangssperrem für eine gewisse Zeit verhängt werden dürfen. Soweit ich weiß gab es auxh im Krieg keine solche. Demokratie gestaltet sich bei uns schwerfällig. Eine VO bringt schnell Handlungsmöglichkeiten, hat aber auch die Crux in "falschen" Händen ausgenutzt zu werden. Nach dem 2ww haben sich die Leute in der Politik schon gut überlegt warum und wieso sie welche Gesetze wie erlassen und wieso gerade für unser Land Föderalismus so wichtig ist. Gibt es hier Politikwissenschaftler oder Juristen mit historischem Wissen dazu? Oder Historiker, welche die aktuellen gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen einordnen können?
Wie würden die die nächsten 20 Jahre prognostizieren und welche Risiken und Chancen sehen Sie?
Zitat von Sternenguckerin: Leben und leben lassen.
Lass die Leute einfach machen, was sie wollen. Es wird sich eh niemand von irgendwas überzeugen lassen, was nicht seinem/ihrem tiefsten, inneren Wesen entspricht.
Und da bin ich gespaltener Meinung. Einerseits braucht es Selbstverantwortung und -organisation, um sich natürlich zk entwickeln und gleichzeitig dürfen Missstände nicht unentdeckt bleiben, also regulieren. Wie kann ich als BürgerIn hier angemessen agieren?
Rufe ich die Polizei, wenn der über mir seine Frau schlägt? Informiere ich das Jugendamt, wenn mir mein Kind erzählt, dass sein Freund in der Schule nie etwas zu essen dabei hat und prinzipiell das Zuhause nach der Schule nicht verlässt und seltsame Dinge meinem Sohn von zuhause berichtet? Schreite ich ein, wenn vor mir eine Schlägerei passiert? Oder eine alte Dame einen schwarzen Mann in der Bahn lauthals beschimpft aus dem Nichts?
Hat jeder da draußen überhaupt den Anspruch Teil der Gesellschaft zu sein oder übersieht er lieber solche Missstände, weil in die Themen des Nachbarn oder nahen Familie mischt man sich nicht ein - so wie ich und viele andere es Anfang der 90er lernten. Wieviel Kontrolle oder Zivilcourage braucht es da in diesem schwammigen Feld von jedem von uns?
Tabuthemen bleiben auch Tabu, weil nach meiner Erfahrung ein Mensch ohne Erfahrungen in einem Tabu wie sex. Gewalt lieber ungläubig und wegschauend reagiert. Insbesondere die eigene Familie bspw bei sex. Gewalt des Kindvaters ggü. dem Kind.