Zitat von Nalf: für Männer die Gründung und das Ernähren einer Familie als ein wesentlicher Erfolgsfaktor.
Der auch für die Frauen extrem attraktiv ist, die ja nach oben daten und gerade eben nicht den kahlen Zweig wählen. Ob diese Dynamik eventuell sogar unter natürliches Verhalten fällt?
Zitat von Nalf: Das Junggesellentum, eine Ehescheidung, die Nichtexistenz oder der Einflussverlust auf die eigenen Kinder gilt als Scheitern.
Da gibt´s ja echt extrem viele gescheiterte Existenzen in Deutschland. Besonders die Berliner Bevölkerung müsste extrem depressiv sein....

Zitat von Nalf: Ebenso, wenn Mann nicht in der Lage ist, durch eigene Arbeit sich selbst oder die eigene Familie zu ernähren.
Ist doch schon lange nicht mehr der Fall. Ausserdem trägt die gleichberechtigte Frau doch schon seit Jahrzehnten zum Haushaltseinkommen bei.
Das WSI Datenportal schreibt dazu: Paare mit Kindern: In 27% der Paare mit Kindern ist der Mann der einzige Verdiener.
Zitat von Nalf: Dazu dient auch(!) die Wehrpflicht. Das Binden und Beschäftigen abgehängter Männern und das Kanalisieren der in dieser Personengruppe aufkommenden Gewalt.
Kommandant: Ey, Soldaten! Geht´s Euch besser, jetzt wo Ihr endlich in der Bundeswehr seid und Ihr Euch nicht mehr prügelt? Hat Euch Eure Krankenkasse schon ein Dankesschreiben geschickt?

Ich frag mich zudem, wie Du diese Behauptung aufstellen kannst, wenn es darüber keine Aufzeichnungen gibt:
Datenschutz und Persönlichkeitsrecht:
Details zu privaten Beziehungen der Angestellten sind sensible personenbezogene Daten und fallen unter das Persönlichkeitsrecht. Solche Informationen werden in der Regel nicht erhoben oder veröffentlicht, um die Privatsphäre zu schützen.
Hier würde ich also mal sagen: Blödsinn.
Zitat von Nalf: Und deshalb hat auch keine Regierung ein besonderes Interesse daran, Frauen in die Wehrpflicht einzubeziehen. Denn von diesen geht weder die Gewalt noch die gesellschaftsschädigenden Tendenzen aus.
Wer gewalttätig ist, geht in den Knast. Nicht in die Bundeswehr. Wo sind die seriösen Studien dazu? Auch hier meine Aussage: Blödsinn.
Nebenbei: Die Wehrpflicht (in Deutschland) ist ausgesetzt. Nicht erst seit gestern. Aktuell bezieht die Regierung gar kein Geschlecht ein. Artikel 12a GG spricht zudem (auch das ist historisch bedingt) von "Männern" in der Wehrpflicht. Aktuell können Frauen - selbst wenn der Gesetzgeber wollte - Frauen nicht in den Dienst zwingen. Dafür müsste das Grundgesetz zunächst geändert werden. Was ich im Sinne der Gleichberechtigung (die auch ne "Gleichbepflichtigung"

sein sollte) aber stark befürworten würde. Ob das kommt, bleibt abzuwarten.
Mal abgesehen davon, dass rein historisch gesehen die Frauen ein halbes Jahrhundert hinterher sind (erst seit 2001 sind alle Laufbahnen auch für Frauen geöffnet) und die gesellschaftlichen Rollenbilder hier halt immernoch kicken. Zudem gesellt sich aber auch:
"In Umfragen geben Frauen häufiger an, dass sie Berufe mit Planbarkeit, Familienfreundlichkeit oder sozialer Ausrichtung bevorzugen – die Bundeswehr gilt dagegen als „hart“, männlich geprägt und familienunfreundlich."
Das ist nur einer von vielen Gründen.