Ach ihr Lieben, Helmut Schmidt gehörte als alter Wehrmachtsoffizier doch dem rechten, konservativen Flügel innerhalb der SPD an. Wäre er links gewesen, hätte er doch mit der SPD keine Mehrheit bekommen.
Ihn jetzt zum Linken umzuwidmen lässt ihn im Grab rotieren.
Zitat von Heloise: woher die Leute die Motivation hatten, H. zu wählen. Und er versprach Hoffnung.
Er versprach einfache Lösungen. Mehr nicht.
Mehr Land (und damit geraubten Reichtum) für alle und die Enteignung der jüdischen Kapitalisten. Dass er mit diesen Nebelkerzen von nicht-jüdischen Kapitalisten gestützt und finanziert wurde, haben die dämlichen Leute damals geflissentlich übersehen. Klassischer Dunning-Krüger Effekt. Die mit etwas Ahnung gehen davon aus, nicht genug zu wissen, während die mit sehr wenig Ahnung davon ausgehen, genug zu wissen.
Und jetzt treten wieder verkrachte Gestalten wie der Obdachlose Muttersohn Adolph an, um mit Nebelkerzen "Hoffnung" in schlichten Gemütern zu entfachen. Deine Rente hat nicht der Ali aufgegessen, sondern Familie Reimann und Schwarz sitzen drauf.
Aber arbeitet euch mal am Islam ab. Der ist bei jungen Männern ja auch das größte Problem, weil die sich ja auch so gut daran halten... puh.
Zitat von Heloise: Mein Wahlkreis hatte vor einem Jahr 42 Prozent AfD und ich bin stolz drauf.
Stolz darauf, schon wieder gegen die eigenen Interessen zu wählen? Aus dem Debakel in 90 nichts gelernt? Kann schon wieder irgend ein Wessi euch mit blühenden Landschaften die Hucke voll lügen und ihr glaubt das 35 Jahre nach der ersten Lernkurve immer noch? Dann ist euch echt nicht mehr zu helfen.
Und noch darauf stolz, sich selbst ins Knie zu schießen und sich von Deppen ausnehmen zu lassen. Das muss ganz tief verwurzelter Masochismus sein.
Zitat von Zylinderella: Ich denke du negierst die Biologie. Menschen möchten sich binden.
Ach Leuts, ich hab aus einem Buch einer Politikwissenschaftlerin über die Prognosen zu China und Indien (dort jeweils 120 Männer auf 100 Frauen) zusammen gefasst und mit Zahlen aus Deutschland (hier aktuell nur rund 2 Mio Männer Überschuss, aber Tendenz steigend) Parallelen gezogen.
Wir haben bei den Erwachsenen unter 30 Jahren etwas 1,1 Mio mehr Männer als Frauen und dann noch mal rund 1 Mio mehr(!) Frauen als Männer der gleichen Altersklasse, die keinen Bock auf Ehe und Familie haben. Also werden mindestens 2 Mio. Männer leer ausgehen. Und diese werden, wenn man den Studien der Profs. auch mit Rückgriff auf die Vergangenheit glauben darf, eher mit Kreuzzügen und Messerstechereien als mit Yoga und Bachelor in Sozialwissenschaft auf diese Abgehängtheit reagieren.
Ja, manche Menschen möchten sich binden. Aktuell im Deutschland aber 2 Mio. mehr junge Männer als Frauen. Und wäre dieses Verhältnis umgekehrt, hätten wir kein Problem. Da aber Männer leer ausgehen, hat die Gesellschaft ein Problem.
Und da das ein weltweites Phänomen ist, dass immer mehr junge Männer nicht genügend Geld und Arbeit haben, um eine Familie zu gründen (z.B. im Maghreb) oder die Frauen, die es dazu bräuchte, nie geboren wurden (China, Indien), wird das Problem der auswandernden jungen Männer zunehmen.
Deren Problem.ist nicht primär eine Religion oder eine rückständige Kultur, sondern dass sie nichts zum v.oegeln und heiraten finden und sie das unheimlich sauer macht.
In patriarchalen Strukturen muss das in Männern kultivierte Gewaltpotential durch Einbindung in eine Familie gedämpft werden.
Wir können natürlich auch darüber reden, dass alleinstehende Männer, die erstmals als gewalttätig aufgefallen sind, durch Antiandrogene ruhig gestellt werden.
Oder eben über Kriegsvorbereitungen diese männliche Energie und Wut genutzt und gebunden wird.
Oder ob unsere Gesellschaft mit den Amokläufen und anderen Gewaltausbrüchen frustrierter Männer weiterhin (und demografisch zunehmend) leben möchte.