Zitat:Und zurück zum Thema: Ja das Selbstvertrauen ist so eine Sache. Mein Leben ging neben der Beziehung ziemlich in den Bach und ich habe die Beziehung dadurch auch in den Abgrund gezogen. ... und da kommen wir wieder zum Selbstvertrauen zurück ...
Der springende Punkt an der Sache ist doch, dass nicht das Scheitern (in welcher Form auch immer) Deinen Wert bestimmt, sondern die Art und Weise, wie Du damit umgehst.
Und ich finde, dass Du auf einem sehr guten Weg bist. Klar, die Beziehung und die Emotionen auf Tagesbasis sind kein Zuckerschlecken, aber Du lügst Dir nicht in die eigene Tasche und siehst Deine Probleme recht realistisch.
Ich kann Dir versichern, dass die Unsicherheit sehr geringer wird, wenn Du Dich im Laufe der Monate selbst aus der Misere gezogen hast. Dann zeigst Du Nehmerqualitäten und die Charakterstärke, auch Niederlagen zu akzeptieren.
Ich würde sogar behaupten, dass diese Situation eine Katharsis ist, aus der Du, immer einen ehrlichen und realistischen Blick auf Dich selbst, sehr viel stärker hervorgehen wirst.
Das Tal der Tränen, in dem Du wanderst, hat jeder Mann hinter sich. Es gehört dazu. Mal früher, mal später. Und wir Männer kehren so oft in dieses Tal zurück, bis wir erkennen, dass wir uns selbst jedes Mal über die Klippe geworfen haben. Verantwortung vor Dir, Selbstliebe und Akzeptanz Deiner Selbst führt zu einer positiven Gleichgültigkeit. Deine Narben, emotional wie körperlich, sind Zeugen Deiner Reifung.
Doch folge nicht dem dunklen Pfad zur Macht, denn Furcht führt zu Wut, Wut führt zu Hass, Hass führt zu unsäglichem Leid.
Wünsche nicht, dass es einfacher wird, wünsche, dass Du besser wirst!
Kinn raus!