franky20
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Es tut mir Leid das es jetzt ein länger Text wird aber Ich möchte mir das alles einfach von der Seele schreiben.
Vorne weg möchte Ich (28) sagen das Ich Emotional eine im Normalfall doch gefestigte Person bin.(So hat mich der Tod meiner Mutter doch Verhältnismäßig kalt gelassen und auch der Tod meines Lieblingsonkels bei dem Ich jeden Sommer meine 2 Wochen Urlaub verbracht habe hat mich nicht lange beschäftig) aber bei der aktuellen Trennung nimmt mich das ganze Gefühlschaos doch mehr mit als mir das selber lieb ist. Zuhause wird nicht über Gefühle gesprochen Ich habe 1-2 Mal versucht das ganze mit meinem Vater anzusprechen dabei wurde Ich aber ignoriert oder es kamen so Sätze wie "Du bist aber eine ganz schöne Mimose geworden", "Stell dich nicht so an, anderen geht es schlechter als dir". Auch bei Freunden kommen immer die selben Sprüche die zwar nett gemeint sind aber sich wiederholen " Sammeln, Neu aufstellen, Es muss dir egal sein,. ".
Ich hatte zwar schon Beziehungen davor aber keine hat mich Emotional so mitgenommen wie die Letzte die auch nur 2 Monate ging. Ich glaubte auch nie an Liebe auf den ersten Blick bis zu dem Zeitpunkt denn als Ich meine Ex das erste mal sah war es dann um mich geschehen. (Man muss anmerken das Sie in Ihrer früheren Beziehung misshandelt wurde und somit schon mit Vertrauensproblem vorbelastet war ) beim 1. Date merkten wir das wir auf einer Wellenlänge waren, gleiche Hobbys, Werte und Zukunftsvorstellungen und auch das 2. Date war harmonisch. Doch dann änderte sich alles als Sie mich 3 Tage später anrief und mitteilte das Ihre Mutter (die wichtigste Person in ihrem Leben) gestorben ist. Von da an stürzte Sie in ein Loch und wurde Depressiv, Ihre Kommunikation wurde weniger (1-2 Nachrichten am Tag) oder es kam für Tage/ 1 Woche garnichts von Ihr. Meine Versuche auf Annäherung, Beistand, Zuhörer sein prallten an ihr ab. Sie zog sich immer mehr Zurück, Insgesamt haben wir uns in den 2 Monaten Beziehung 4 mal gesehen davon 3x in der 1. Woche zum Trösten und am Samstag der 1.Woche wollte Sie das Ich bei Ihr schlafe damit Sie zumindest etwas Ruhe finden konnte in der Nacht, doch der Abend war irgendwie komisch, Sie sagte mir das Sie in der Gegenwart Ihres Stiefvaters keine körperliche Nähe wolle da er gerade seine Frau verloren habe (Sie wohnt unterhalb Ihrer "Eltern" und wir kamen zum fernsehen hoch) am nächsten Morgen wurde Ich ganz schnell mit einem guten Morgenkuss und einem Wink zur Tür verabschiedet weil Sie noch vieles zu erledigen haben. Daraufhin kam 1 Woche keine Nachricht von Ihr und Samstag dann eine langer Text warum das mit uns doch nicht funktionieren könnte und warum Ich am Samstag so emotional Kühl zu Ihr war
. Wir haben geredet und es schien wieder alles gut. Doch dann kam 4 Wochen wieder nur Sporadisch eine Antwort oder Nachricht von Ihr. An Weihnachten wollte Sie mich dann endlich wieder sehen. Nur kam von Ihr Nie irgendeine Antwort wann Sie denn Zeit habe Ich hatte über Weihnachten 3 Wochen Urlaub und habe an den Feiertagen alles so geschoben das Ich bis Abends Zeit gehabt hätte. Am 26. hielt Ich es dann nicht mehr aus und schrieb Ihr das es so nicht weitergehen kann und noch vieles mehr. Ihre Antwort Ihr tut es Leid aber Sie könne das aktuell nicht ändern wie es gelaufen ist und mal wieder war Ich per WA emotional Kalt zu ihr. Am 27. wollte Ich dann mit Ihr reden bekam aber als Antwort nur Sie sei nicht daheim, Silvester gemeinsam verbringen lief genauso ab wie Weihnachten es kam einfach nichts von Ihr.
Im neuen Jahr gelang es mir dann das wir uns um eine Aussprache trafen und dort konnte ich Ihr (so dachte Ich bzw. machte es den Eindruck) endlich zeigen das ich Ihr nichts böses wollte und Sie wurde aktiver, schrieb mehr, wir machten Treffen aus wann wir uns sehen, wollten zusammen in eine Therme, Wir wollten das Sie bei mir einzieht, . das hielt 4 Tage. Es war ein Samstag, den Tag davor habe Ich nichts von Ihr gehört um 11 Uhr Samstag schrieb Sie dann das Sie am Vortag zusammengebrochen ist und ins Krankenhaus musste und erst Samstag wieder entlassen wurde. Ich war besorgt wollte Sie anrufen wie es Ihr geht ob Ich Ihr etwas tun kann oder einfach nur bei Ihr sein, Ich rief Sie an dem Tag 8x an, 3 WA Nachrichten und Fuhr zu Ihr nur um festzustellen Sie war nicht zuhause, vmtl. bei Ihrer Tante, Großeltern oder was auch immer. Am Abend um 8 kam eine Nachricht, Sie wäre nicht daheim und hat nur geschlafen und Irgendwie hat es mir dann bei dieser Nachricht die Platine zerschossen, Ich meinte das Ich Sie 8x anrief an dem Tag, mir sorgen um Sie mache und das wäre dann alles nach 8h Abwesenheit. Dann konnte Ich mir anhören das Ich immer so emotional Kühl, Abweisend und Böse zu Ihr bin und ob Ich glaube das Sie nach dem was war den ganzen Tag am Handy hängen würde.
Am nächsten Tag schrieb ich Ihr wieder das wir nach dem "Streit" hoffentlich wieder an der gemeinsamen Zukunft arbeiten können, doch da konnte Ich mir wieder anhören was Ich meine wie es Ihr ging nach meinen verletzenden Worten, Ich meine es ist mir klar das man mit depressiven Menschen sehr viel Geduld, eine überlegte Wortwahl und eine dicke Haut braucht, so habe Ich ihr Zeit gelassen und immer wieder geschrieben Ich bin für Sie da wenn Sie mich braucht. Aber Ich werde doch wohl noch sagen können wenn Ich mir Sorgen um Sie mache? Doch der Satz der mich am meisten traf war " Ich kann und will das nicht mehr", der hat sich so stark in meinem Hirn eingebrannt den kann Ich einfach nicht vergessen. Und das war es dann auch, Ich habe es einfach nicht geschafft Sie aus Ihrem Loch zu holen, eine Vertrauensbasis aufzubauen, Immer wurde Ich als emotional Kühl oder Böse Ihr gegenüber beschuldigt und ja das Stimmt ich bin sehr Vorsichtig wem Ich mich wie weit öffne nur Ihr gegenüber war Ich ein offenes Buch Sie wusste sogar mehr wie es mir geht als mein Vater. Ich habe Ihre Nummer gelöscht alles weggeworfen und dachte jetzt geht es wieder weiter.
Die 1. 3 Monate waren ganz Ok für mich viel Unternommen mit dem Sport angefangen.
und auf einmal kommt diese Leere wie hier auch schon viele geschrieben haben, Alle meine Freunde sind jetzt in einer Partnerschaft, Ziehen zusammen, haben sich verlobt oder das 1.-2. Kind ist unterwegs/auf die Welt gekommen, von den Großeltern kommt auch immer der Spruch wann stellst du uns denn jetzt endlich eine neue Partnerin vor. Mittlerweile mache Ich 4x die Woche Sport nur um nicht zuhause zu sein und in das Nachdenken reinzukommen in das Ich aber ohne hin komme, Ich meine Ich lese sogar wieder was Ich lange nicht mehr gemacht habe nur um nicht an Sie denken zu müssen oder an das was Ich hätte anders machen sollen, was Ich falsch gemacht habe. Aber irgendwann bin Ich wieder soweit Ich sitzt auf der Couch kein Licht brennt alles Dunkel und Ich fange einfach an zu weinen und das war es dann. Ich vernachlässige zwar nichts aber es wird mir zunehmender alles egal bzw. nehme ich es einfach hin, es strengt mich mittlerweile an mit anderen Menschen zu reden weil Ich mein fröhliches Gesicht wieder aufsetzen und mich verstellen muss, Witzeleien das Ich als einziger wieder Single aus unsere Clique bin überspiele Ich, oder nehme Sie lachend hin auch wenn Ich gern ausholen und volles Pfund ins Gesicht schlagen wollen würde, Spazieren oder Kino gehe Ich mittlerweile auch immer mehr allein weil Ich einfach diese blöde Fragerei oder die unaufgeforderten (Entschuldigung schei*) Tipps und dieses 3. Rad am Wagen sein nicht mehr ertrage oder es hat eh keiner Zeit weil alle mit Ihren Partnern was machen wollen
Ich weiß zwar sehr gut das von Ihr kein Kontakversuch kommen wird aber dieser gemeine, kleine Freund "Hoffnung" hat sich auch bei mir irgendwo ganz Tief in der Ecke festgebissen und will einfach nicht verschwinden. Dating funktioniert bei mir irgendwie auch nicht mehr da Ich mittlerweile/aktuell eine innere Blockade was das Thema betriff habe, es kamen zwar 1-2 Dates zustande aber daraus wurde nicht mehr.
Wer es bis hier hin gelesen hat dem möchte Ich danken und vielleicht hat ja der ein oder andere einen Tipp für mich oder kann aus seiner persönlichen Erfahrung berichten, wird es irgendwann leichter? Verschwinden die eigenen Schuldzuweisungen? Habe Ich irgendwas falsch gemacht, bzw. was hätte Ich anders machen müssen/können. War meine Fürsorge für/zu Ihr zu übertrieben? Hätte Ich einfach garnichts sagen sollen und das Wortlos oder meinem "Ok, dann ist ja gut" abtun sollen?