Heike2018
Mitglied
- Beiträge:
- 260
- Themen:
- 16
- Danke erhalten:
- 116
- Mitglied seit:
ganz viele von Euch sind ja hier, um ihren Liebeskummer zu verarbeiten.
Und was ich hier so gelesen habe stimmt mich sehr nachdenklich.
Ich glaube, dass unsere Herzen einfach verdammt schlau sind und wissen, was sie wollen. Es gibt Menschen, von denen man zutiefst überzeugt ist, dass sie tolle Eigenschaften haben und man zusammen richtig glücklich werden kann. Sie lösen Freude aus, wenn man in der Nähe ist, man vertraut und man findet ihn/sie perfekt für eine gemeinsame Zukunft.
Und es gibt Menschen, die man sehr gern hat, weil sie da sind oder etwas geben können, das man braucht. Man kann sich über Jahre hinweg so sehr an jemanden gewöhnen und mit ihm oder ihr ein Zuhause verbinden, dass eine Trennung extrem verlustreich und schmerzhaft wird.
Aber trotzdem ist das was anderes und ein anderer Schmerz, als wenn man jemanden verliert, den man wirklich geliebt hat. Letzteres kann eben Jahre, wenn nicht sogar ein Leben lang dauern bis man das verkraftet hat. Ich glaube so richtig geht das erst weg, wenn man eine neue richtige echte Liebe findet.
Und die sind sehr sehr selten.
Und ich glaube ehrlich gesagt sogar, dass die meisten Beziehungen auf diesem Planeten eher zur zweiten Variante gehören. Jemand, den man sehr gern hat und aus Gewöhnheit vielleicht auch liebt, aber nicht der Schuss ins Herz, wie bei echter Liebe.
Was meint Ihr dazu? Ist das zu träumerisch?