Florentine
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Ich trage mich seit etwa einem Jahr mit Trennungsgedanken und kriege doch nichts auf die Reihe. Unter anderem wegen meiner Kinder.
Hier gibt es sicher vielerlei Geschichten und ich fände einen Austausch schön. Von Scheidungskindern, Getrennten, Gebliebenen usw.
Meine Kinder sind noch klein. Mein Mann und ich laufen nicht mit offenen Messern im Haus rum, es ist mehr so die "guter Freund"-Beziehung.
Er kümmert sich nicht besonders viel, meist um die Große, dennoch lieben ihn die Kinder sehr und hängen natürlich an ihm.
Und da stehe ich: bin unglücklich. Und fühle gleichzeitig, dass ich nicht auf meine Kinder verzichten kann. Nicht 50:50 oder 8o:20 oder 40:60. Ich hatte sie seit der Geburt jeden Tag um mich.
Sie sind fantsastisch und super nervig, wie Kinder eben sind.
Ich fühle, dass mir das mehr weh tun wird als irgendwas. Aber ich habe meine Familie.
Mein Mann hat niemanden.
Und es fühlt sich noch grauenhafter an, daran zu denken, IHM das anzutun, indem ich eine Trennung ausspreche.
Ist das das eigene Glück im Leben tatsächlich wert?
"Darf" man das? "Darf" man das wollen?
Ich rede jetzt gar nicht von Ehen, in denen es Gewalt gibt o.Ä.
Bei mir würde es ganz schlicht darum gehen, dass ich meine, in dieser Beziehung kocht mehr glücklich zu sein.
Aber was ist mit den Kindern?
Ohne die Kinder wäre ich schon gegangen.