WandelnderGeist
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Bin durch Zufall über euch hier gestolpert und nach ein paar Stunden des stillen mit lesens auch gleich angemeldet.
Das ist im eigentlichen Sinne kein Abschiedsbrief, letzte Worte oder so, weil es ist ja schon seit über 3 Monaten vorbei. Sind nur ein paar Gedanken die mir Heute so durch den Kopf gegangen sind und das dann weg schicken ... .
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Auch wenn es jetzt schon ein paar Monate her ist, so treten die klaren Gedanken, die man bekommt, erst viel viel später ein.
Kürzlich erst ist mir richtig bewusst geworden das eigentlich ich es war der den Schlussstrich gezogen hat und nicht, wie ich dachte, keiner von uns oder der Umstand der Situation.
Es spielte, aus meiner Sicht, sowie so keine Rolle mehr wer was versuchte damit es besser wird weil ich das auch eigentlich gar nicht mehr wollte.
Das große Schiff, das uns einst trug, war schon lange vorher gesunken und wir trieben Monate lang nur noch in einem Rettungsboot vor uns dahin und warteten ... warteten auf Besserung, auf den Knall, auf das Ende?!
Dieser treibe Zustand änderte sich dann als ich entdeckte das du möglicherweise untreu sein könntest sowie mir nicht mehr so vertraust wie ich dir. Ich änderte mein Verhalten in zurückhaltend, misstrauisch und egal sein, um dir die Chance zu geben von alleine zu merken da stimmt etwas nicht und es gerade zu biegen.
Teilweise hattest du gemerkt das etwas nicht stimmt und ab und an sogar nach gefragt ob was nicht stimmt, doch trotz der recht deutlichen Hinweise meinerseits sowie die misstrauische Art hast du es nicht geschafft die Wahrheit sagen zu können oder überhaupt etwas dazu sagen zu können.
Rückwirkend bedauere ich eigentlich nur das zwei Menschen es nicht geschafft haben über ihre Differenzen, Ansichten, Wünsche, Fehler usw usw. offen und ehrlich zu reden. Doch das schlimmste an der ganzen Sache ist nicht das es keine Überwindung gab und nicht darüber geredet wurde sondern das nicht mit dem Menschen darüber gesprochen wurde den man, angeblich, liebt.
