Zitat von tlell: Die Exfrau ist Familie. Sie ist die Mutter der Tochter und die Oma des Enkelkindes! In diesem Sinne hat sie auch ein Recht dabei zu sein. Ich finde es klasse, das diese Familie das so hinkriegt.
Ich finde es auch klasse. Freund und Ex sind seit > 10 Jahren getrennt, sie ist ebenfalls neu verheiratet (mit einer Frau) und Freund und Ex wollen Heiligabend gemeinsam mit Kind(ern) und Enkelkind feiern. Darüberhinaus sind andere liebe Menschen herzlich willkommen, z. B. die TE.
Ich verstehe nicht wirklich, um was es der TE geht.
Geht es uns Kochen? Verständlich - aber wenn man darauf keinen Bock hat, dann gibt es doch Möglichkeiten bei einem Gästeumfang von 7 - 9?
Geht es um die Ex? Die ist nun mal Oma der Enkelin und Mutter der Tochter und wird es immer bleiben. Ich könnte ja nachvollziehen, wenn da immer noch Sorge „kommen die wieder zusammen?“ mitschwingen würde. Das schließt die TE aber aus.
Geht es um „ich will mal so Weihnachten feiern können, wie ICH es will“? Okay, dann sollte man vielleicht nicht erst Mitte November dieses Fass aufmachen. Erst recht nicht dann, wenn man an ganz anderer Stelle (der eigene Sohn ist traditionell bei den Großeltern. Vermutlich mit Exmann

) auch Dinge hinnimmt, die man evtl. für supoptimal hält.
Aus meiner Sicht werden hier Konflikte, die keine sein müssten, ausgelagert auf eine Beziehung, die richtig schön sein könnte. Dem neuen Partner wird auch noch angelastet, dass er a) keine Gedanken lesen kann und b) die Grenzen der TE schlicht akzeptiert. Letzteres wird ihm gleich z. T. als „er kämpft halt nicht!“ interpretiert.
Für mich ist dieser Thread ein Paradebeispiel für selbstgemachte Leiden. Sprechenden Menschen kann geholfen werden.