Poeriwi91
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Ich habe in einem vorigen Thread über meine Beziehung geschrieben. Ich fühle mich emotionale abhängig von meiner Partnerin und habe mit der Zeit massive Verlustangst entwickelt, welche ich nun Schritt für Schritt abbauen möchte.
Ich will mich mit diesem Text aber einmal an die Community wenden: Wer von euch kennt das Gefühl, emotional sehr stark abhängig zu sein?
Vielleicht sind einige ja auch gerade in diesem Gefängnis gefangen, so wie ich. Oder ihr habt es durch Verhaltenstherapien oder eigener Willenskraft geschafft, aus dem Kreislauf der Abhängigkeit auszubrechen.
Ich habe nach einiger Zeit festgestellt, warum ich überhaupt abhängig bin. Als ich noch single war, hatte ich auch unbegründete Verlustängste. In meiner Kindheit prägten sie mich jeden Tag. Wenn meine Mutter 2 Stunden weg musste, war ich immer bei meinem Opa zuhause. Bereits in diesem jungen Alter habe ich mir schon vorgestellt, das meiner Mutter etwas zustoßen könnte und ich sie verlieren könnte.
Dieses Verhaltensmuster überträgt sich natürlich auf die partnerschaftlichen Beziehungen eines Menschen. Er schwebt so sehr in negativen Gedanken, welche oft extrem unrealistisch sind und das Bewusstsein hält diese Gedanken dann sogar für wahr. Diese Erkenntnis hat bei mir für großen Schmerz gesorgt, doch ich glaube das dieser Schmerz notwendig ist.
Wie seht ihr das? Habt ihr mal so eine Erfahrung der Abhängigkeit gemacht?