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Dunkle Poesie

Carlson

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Der erste Akt...

Der Tag, an dem du mich zu gehen batest,
der Tag, an dem mein Herz gestorben ist.
Ich stand vor dir und flehte um mein Leben,
doch du erhörtest meine Rufe nicht.
Ich ging hinaus, verstört und nicht von dieser Welt,
gebrochen, kalt und innerlich zerstört.
Ein Mensch, den niemand mehr erkannte,
der nichts mehr fühlte, wo Liebe hingehört.

Jedwede Wärme war aus mir gewichen,
nicht fähig für Gefühle außer Schmerz,
ich lief durch Strassen ohne sie kennen,
an Menschen vorbei, ohne sie zu sehen.
Und doch bin ich zu hause angekommen,
ein Haus, gefüllt mit Leere, Trauer, Wut.

Ich saß, die Faßungslosigkeit im Blick,
und mir war klar, es gab nun kein zurück.
Endgültigkeit, wie Blei auf meinem Geist,
mit Gedanken angefüllt, die einem schier die Brust aufreisst.

Es vergingen Minuten und dann Stunden,
nicht wissend, ob das Leben wirklich weiterging.
Die Existenz durch Worte war vernichtet,
wie sollte Leben ohne diese Liebe möglich sein?
Ich brach, wie Glas und starb vor innerlichem Kummer,
doch niemand kam und hörte Flehn und Schreien.

16.07.2012 00:50 • #1


Carlson


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Es gibt jene Bilder und Momente,
die scheinbar grundlos uns besuchen.
Unverhofft entfesseln sie Gefühle,
lang nicht gefühlt, die wir nun verfluchen.

Doch warum jetzt, wo alles ist gelebt?
Die Traurigeit, die Wut, nie wiederkehrend Glück.
In Zeiten wo das Leben wieder wird genossen,
gehofft, die Freude kehrt zurück.

Dies soll uns nicht in alte Bahnen lenken,
nur weil ein Stück des Lebens bricht sich Bahn.
Geh weiter, neues Leben, deiner Wege,
denn Glück und Liebe werden sich dir schenken...


Es ist manchmal sehr spannend, was einem durch den Kopf geht, wenn man krampfhaft versucht einzuschlafen. Aber bevor ich mich morgen früh ärgere, dass ich das nicht irgendwie notiert habe, setze ich es mal hier rein...

25.11.2012 00:23 • x 2 #2


Carlson


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Voll Traurigkeit und Ohnmacht,
müde und wach,
wartend auf den Schlaf, der nicht kommen will,
verdammte Liebe hält meinen Geist in Schach.

Gedanken kreisen wie ein Karussell,
mich selber hinterfragend, warum ich Dinge tu,
die hinterher bereute Tat,
mich vor mich selber dastehen lassen wie ein Psychopath.

Voll Ungewissheit schau ich in die Nacht,
Gefühle fahren achterbahn, drehen sich um sich selbst,
wenn Schlaf auslöschen würde diesen öden Schmerz,
doch bin ich durch mein Herz mal wieder um den Schlaf gebracht.

21.04.2017 07:25 • #3


Katalina


kleiner Tipp vielleicht hilft das um besser schlafen zu können:



ansonsten ist deine Schlaflosigkeit eine Inspirationsquelle und nicht von schlechten Eltern

21.04.2017 07:29 • x 1 #4




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