Zitat von Alduin: Wenn es um den reinen Lebensunterhalt geht: Den Selbstbehalt haben beide (bzw. die Pfändungsgrenze).
Wenn ein Paar sich eine Immobilie zum selber drinnen wohnen kauft und anschließend gleich ne zweite als Geldanlage hinterher, dann glaube ich nicht, dass es an der Armutsgrenze schrappt

Natürlich ist es doof und vor allem sehr teuer, wenn gemeinsame Lebenspläne quasi über Nacht von einer Seite aufgekündigt werden. Klar guckt der/die unfreiwillig plötzlich Verlassene dann mal so richtig in die Röhre und hat zum Herzschmerz auch noch finanzielle Sorgen, die er oder sie ohne Trennung nicht hätte.
Dem- oder derjenigen, die geht, ist das allermeistens ziemlich Wurscht, wenn die Hormone Tango tanzen. Die, die gehen, stellen sich vermutlich vor, nur von Luft und Liebe leben zu können - egal, ob mit dem Guide aus Namibia, Holz-Michl aus dem Thüringer Wald oder Resi von der Alm

Wer zurück bleibt, sollte Schadensbegrenzung betreiben. Mehr bleibt nicht - dass Scheidungen teuer sind, ist nicht erst seit gestern bekannt.
Für mich macht es aber wenig Sinn, hier ständig munter die Paar- und die Sachebene zu vermengen und darüber zu spekulieren. Dass der TE das macht - verständlich!