XxCherryxX
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Zur Geschichte.
Mein Mann und ich waren jahre lang ein glückliches Paar.
Mein Mann lernte mich nach einer gescheiterten Ehe kennen und lieben.
Sein Kinderwunsch war groß, so bekamen wir unser
Wunschkind, unsere Tochter.
Diese Art von Liebe meinem Kind gegenüber kannte ich nicht.
Natürlich steckten wir als Paar zurück - fanden uns wieder, heirateten im Folgejahre und bauten letztes Jahr unser Eigenheim. Damit fing die Misere an.
Mein Mann leistete viel Eigenleistung am Haus. Neben Arbeit und kind.
Dennoch wünschten wir uns ein Geschwisterchen welches dann auch bald kommen sollte.
Hochschwanger war ich meinem Mann keine Hilfe.
Kleinkind und schwanger eine Herausforderung.
Dann kam Corona und ich war auf mich allein gestellt mit unserer Tochter.
Wünschte mir mehr Unterstützung, bekam sie aber nicht.
Familie war keine Unterstützung.
Im März letzten Jahres zogen wir in unser Haus ein.
Dann ging es sprichwörtlich bergab.
Unser Sohn wurde im April geboren. Eine für mich traumatische Geburt.
Mein Mann musste nach der Geburt sofort gehen.
Ich hatte lange daran zu knabbern, auch an den Verletzungen.
Corona, unfertiges Haus, Baby und Kleinkind überforderten mich. Milchstau. Brustenzündung.
Ich fand keine Zeit für mich, war oft gereizt.
Schlafmangel und Kommentare wie " Warum sieht es denn hier aus wie auf einem Schlachtfeld " kränkten mich immens.
Wollte ich doch nur alles irgendwie richtig machen.
Ich fühlte mich im Haus nicht wohl, begann daran zu mäkeln, was meinen Mann kränkte.
Ich fühlte mich immer allein gelassen.
Eine Bindung zu unserem Sohn fand mein Mann nur Sperrlich. Er nahm mir die Kinder manchmal für 1- 2 Stunden ab. Diese Zeit nutzte ich für Haushalt und Wäsche. Leider musste ich das immer einfordern.
Ich hatte mir gewünscht, er würde selbst sehen, dass ich nicht alles schaffe.
So ging das Jahr ins Land.
Wir stritten öfter.
Ich war zu müde, Zum reden. Ging ins Bett und schlief. Ich war froh um jede Minute Ruhe und Schlaf.
Meinen Mann habe ich damit weiter verdrängt.
Das ist mir bewusst, aber ich konnte einfach nicht.
Mein Leid, der Stress und auch noch sein Leid.
Das war mir zu viel.
Dann kamen besser Zeiten.
November/ Dezember.
Es lief. Ich hatte mehr Kraft, die Nächte waren besser und wir waren angekommen.
Die Feiertage harmonisch.
Ich hatte gute Vorsätze für das neue Jahr.
Endlich als komplette Familie und wieder als Paar durchstarten. Denn es ging mir besser.
Meinem Mann war da schon klar. Für ihn nicht.
Er sagte er habe mir die Feiertage eine heile Welt vorgespielt, wollte Weihnachten nicht verderben.
Am 2. Januar eröffnete er mir, dass ihm jetzt klar ist, er liebt mich nicht mehr und kann sich keine Zukunft mehr mit mir vorstellen.
Der Boden unter meinen Füßen war und ist immer noch weg.
Den Kindern will er stets ein guter Vater sein.
Er nimmt sich jetzt ne eigene Wohnung. Zieht in 1 Woche aus.
Ich bat um eine Therapie für uns - er lehnte ab.
Er ist bereits beim Anwalt - ich auch.
Gestern, kam es wie es kommen sollte.
Nach ständigen Sticheleien landeten wir im Bett. Es war natürlich klasse.
Er bat mich im Vorfeld! um Sex ohne Küssen? Ich lehnte ab, schließlich bin ich keine Prost.! Dann lenkte er doch ein.
Der Tag war wirklich toll. Doch heute reflektierte ich das gestrige Geschehen und fühle mich mies.
Ich weiß nicht wie es Weitergehen soll.
Entschuldigt den langen Text.
