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Ehemann verließ uns und hinterlässt Scherbenhaufen
Ehemann hat uns verlassen und hinterlässt Sch Part II
Hallo alle,
Ich hatte neulich schon ein Thema darüber erstellt (Ehemann hat uns verlassen und hinterlässt Scherbenhaufen) - gerne nachlesen.
Jetzt folgt der 2. Teil…Hier ein aktueller Stand! Heute Morgen stand doch glatt das Auto vor der Türe und die Papiere im Briefkasten. Nur eine Notiz von im, darauf stand: - das Auto steht vor der Türe - das Kennzeichen ist noch bis 02.09. gültig
Jetzt sollte ich mich eigentlich riesig über diesen Teilerfolg freuen. Leider sieht die Realität anders aus. Ich bin echt verrückt- es tut mir leid für die folgenden Worte Ich hatte eigentlich irgendwie gehofft, dass er die Frist versäumt, weil er irgendwo im Wald abhängt und man ihm in einem „desolaten“ Zustand auffindet . Er in eine Klinik kommt und dort zur Besinnung kommt, wenigstens mit mir zu sprechen.
Ich weiß jetzt warum ich eigentlich so verletzt bin. Er hat wohl gemerkt, dass ich ihn eigentlich hätte verlassen müssen, es aber nicht gemerkt oder geschafft habe. Diesbezüglich bin wohl eher ich die Kranke und er der Vernünftige. Das tut einfach so weh, dass er das Leiden in dieser Ehe mehr gesehen hat als ich selber. Ich wäre nie imstande dazu gewesen ihn zu Verlassen, weil ich es nicht gesehen habe und durch jede Hürde mit ihm gegangen bin und wäre. Denke das schmerzt wirklich am Meisten.
Er hat seinen Selbstwert und ich habe ihn anscheinend nicht (erkannt).
Das ist eine fürchterliche Ausgangslage…
Danke für alle mit Anteilnahme, Empathie und Verständnis… Und all Eure klugen Ratschläge und die wertvollen Beiträge!
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Cocolores Mitglied
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Warum bleibst Du nicht im ursprünglichen Thema?
@Forenleitung Kann man das bitte zusammen legen? Danke.
Ehemann verließ uns und hinterlässt Scherbenhaufen
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E
Ella Mitglied
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Liebe @princess42,
Es wird nicht einfach sein fur dich, das Thema Täter / Opfer zu beenden, aber ich halte es für wichtig. Das kann einen so unheilsam binden, dass man kaum loskommt....
Deine Situation ist etwas speziell in meinen Augen, weil es um mehr als Liebeskummer geht. Es gibt auch Sorgen betreffend deiner Zukunft und Hindernisse im Alltag, die irgendwie bewältigt werden müssen. Es tut mir sehr leid, dass du dich in dieser so schwierigen Lage befindest.
Gerade weil das Leben viel von dir fordert, ist es wichtig, dir nicht noch zusätzlich Schwierigkeiten aufzubuerden.
Jede Situation hat verschiedene Sichtweisen und manche davon sind günstig, andere hinderlich. Beispiel: du brauchst Kraft, um den Alltag zu gestalten, nährst du Ohnmacht und Hilflosigkeit, fühlst du dich geschwächt. Du nimmst Fahrstunden und hast das Auto zurück bekommen, das ist doch eindeutig positiv und wird dir helfen, im Alltag besser klar zu kommen. Fokussiere dich auf das Wesentliche und sei sorgfältig mit deiner Kraft.
Was deinen Ex betrifft, er war eine Weile bei euch und zusammen war alles etwas leichter. Und schöner vermutlich auch. Aber dann hat er für sich erkannt, dass er seinen eigenen Weg gehen musste und dementsprechend gehandelt. Das ist traurig, aber sein gutes Recht.
Anstatt zu hadern, warum der andere gegangen ist, könnte man auch dankbar sein, dass er da war und ihm innerlich alles Gute auf seinem Weg wünschen. Innerlich, als Haltung. Das verändert meiner Erfahrung nach die eigene Position in das Geschehene und bringt Frieden.
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D
DasWird Mitglied
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@princess42 Wie kommst du drauf, dass eigentlich du ihn hättest verlassen müssen?
Was ich bei euch erahne, sind unterschiedliche Interessen: dir war wichtig, füreinander da zu sein, was du ja auch zuverlässig für deinen Sohn bist und für ihn warst, stimmt's? Für ihn ist wichtig.... er. Es darf ja jeder schlussendlich sein Leben so gestalten, wie es das Beste für ihn ist oder scheint. Was ich absolut verurteile, ist dieses feige Ghosting. Es hinterlässt doch beim Verlassenen dieses ohnmächtige Gefühl, etwas ganz schlimm falsch gemacht zu haben - ohne eine Antwort zu bekommen, was das sein soll. Dein Mann ging in den Keller, hat euch gesagt, er bastelt ein Hochzeitstaggeschenk - und war dann weg. Und heute steht dann das Auto vor der Tür - wieder nur mit einem Zettel. Unglaublich. Erlaube dir diese Gefühle der tiefen Kränkung, der Rache, der Enttäuschung. Sie sind die normale Reaktion auf ein derartiges Verhalten. Auch der Wunsch, dass er im Wald umherirren soll. Absolut nachvollziehbar. Dass du die Stärke besitzt, dann trotzdem irgendwann! weiter zu gehen und nach vorne zu schauen, hast du ja schon bewiesen.