Zitat von Balu85:Naja....sie sagte mal das sie nicht viel arbeitet. Daher gehe ich von aus der er ein höheres Einkommen hat. Es geht nicht um den Kindesunterhalt, sondern um Trennungsunterhalt und Nachehelichen Unterhalt. Also man stelle sich das mal vor. Da wird bewusst eine Affäre geführt und offen gesagt (steht ja hier) das ...
Ah okay sie schrieb das Geld der Grund ist die Ehe zu erhalten?
Ich persönlich finde das sind zwei verschiedene Ebenen.
Es gibt ja zum einen die Familie und das Ehekonzept und dass man sich hier wohl geeinigt hat, dass die TE hauptsächlich die care Arbeit macht (Kind betreuen, pflegen, kochen, einkaufen, putzen) und der Mann dafür seine Karriere unbehelligt verfolgen kann. Davon geh ich jetzt mal aus. Beide haben hier ihre Vor- und Nachteile und sich wohl im Konsent auf dieses Modell geeinigt (der Mann hat den Nachteil der finanziellen Hauptlast aber den Vorteil, seine Karriere verfolgen zu können als wäre er Single, die Frau hat den Vorteil der finanziellen Versorgung, aber den Nachteil, bei Trennung ohne guten Job, Lebenslauf und Ersparnisse dazustehen).
Das alles ist letztlich ein Geschäftsdeal über den Tausch von unbezahlter Arbeit gegen finanzielle Versorgung
(und ein Grund warum ich persönlich nicht mehr an diese Art der Ehe glaube weil es mM nach weder im Sinne des Mannes noch der Frau ist).
Das andere ist die Beziehungsebene und das Sexuelle.
Der Mann bezahlt der Frau nicht Unterhalt für Sex (!) sondern weil sie die Hauptarbeit der Familie und kind übernimmt (gehe ich davon aus). D.h. wenn ein Mann in der Situation den finanziellen Heben bedient um sich zu rächen, zeigt das einmal eine gewisse Rachsucht und irgendwie auch die Denkweise, dass der Deal: Geld gegen Sex gewesen wäre. Und wenn der Sex woanders stattfindet, streicht man das Geld. Das ist aber Prost..
Der eigentliche Deal ist Geld gegen ihre unbezahlte Arbeit als Mutter und Ehefrau zuhause. Und den Job - zumindest die Kinder betreffend- behält sie in der Regel. Ausser er kriegt das Sorgerecht oder reduziert seine Arbeit um Wechselmodell zu leben (was ich gut finde! weil Kinder einen präsenten Vater brauchen)
Ich hab schon Väter erlebt die sich auf diese Art gerächt haben und kann es niemandem empfehlen.
Weil es trifft IMMER die Kinder wenn die Mutter dann nicht weiss wie sie nach Trennung die Miete oder sonstiges zahlen kann.
Meines Wissens liegt der nacheheliche Unterhalt eh maximal bei einem Jahr damit die Frau Zeit hat auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen, Kinderbetreuung zu organisieren etc. Aber ich lass mich gerne korrigieren wenn das nicht stimmt. Bin zum Glück nie verheiratet oder geschieden gewesen...