Zitat von La-Fleur:Man kann sagen, ich bin es leid mich ständig wehren zu müssen, gegen seine haltlosen Lügen, sein manipulatives Verhalten, das ist etwas was er auch bei anderen macht und auch bei seiner Tochter.
Du wirst dir nie aufhören Gedanken zu machen. Er geht ja massiv gegen Dich und deine Tochter vor. Aber Du kannst lernen es nicht mehr so nah an Dich heran zu lassen und Dir und deiner Tochter einen geschützten Rahmen bauen.
Ich finde Delphins Beitrag sagt dazu eigentlich alles.
Meine Freundin hatte eine ähnliche Situation. Nur war der Vater ihrer Kinder auch ihr gegenüber in der Ehe gewalttätig. Als die Ehe scheiterte, spulte er sein manipulatives Verhalten gegenüber den Kindern ab. Sie hatte noch lange Angst vor ihm (ich weiß dass Angst nicht dein Problem ist ) Er zog sie auch vor Gericht, hat dem JA erzählt sie wäre eine schlechte Mutter und würde die Kinder vernachlässigen. Womit er nicht gerechnet hat, war der Mut der ihm mit einem Mal entgegen sprang.
Sie hat ihm keinen Raum mehr gelassen um seine Spiele bei ihr zu spielen. Sie hat ihn nicht mehr ernst genommen und ihn sogar vor Gericht bloßgestellt und all seine Lügen aufgedeckt. Damit endete zwar ihr Problem mit ihm aber die Kinder waren noch da. Er versuchte sie natürlich auf seine Seite zu bringen, was er bei einem Kind auch fast schaffte. Der Kurze wusste ja nichts von der Gewalt ihr gegenüber. Er machte sie vor den Kindern schlecht, in dem er ihnen sagte, dass sie bei einer schlechten Mutter leben. Dass die Mutter lügt und erzählte lauter Schwachsinn. Dass die Kinder immer mit kaputten Klamotten durch die Gegend liefen und er zwang sie zu beten. So lange die Kinder aber zu ihrem Vater wollten, konnte sie es nur so machen, wie es Delphin beschrieb.
Sie hat ihren Kindern die Papazeit gegeben und sie dann wieder aufgefangen, wenn sie zurück kamen. Es war total schwer für sie aber sie hat einfach ihr eigenes unabhängiges Leben mit den Kindern gelebt und gab Ihnen Sicherheit.
Irgendwann, je älter sie wurden, wollten die Kinder immer weniger zu ihrem Vater.
Er hat so lange Macht über deine Gedanken, so lange Du es zulässt. Ich weiß das klingt plump aber es steckt viel Wahrheit drin.
Aber die Sorgen um die Situation werden nie weggehen, so lange er so stark gegen Dich operiert. Sie können aber leiser werden.
Freunde und Familie können dir gut dabei helfen.
Zitat von La-Fleur:Die Kita hat seine Ausführung nicht bestätigt und hat ihn als sehr unangenehm wahr genommen.
Zitat von La-Fleur:Meine FH ist alarmiert und dokumentiert bisweilen auch alles für das JA.
Perfekt! Damit hast du schon die wichtigsten Leute hinter Dir stehen.