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cocogoldie5
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Hallo ihr Lieben,
Ich bin verzweifelt. Mein Mann hat mir vor 3 Wochen auf Nachfrage mitgeteilt, dass er allgemein unzufrieden ist, mit dem Leben, aber auch mit unserer Beziehung.
Ich versuche mich so kurz wie möglich zu fassen:
Wir sind seit 18 Jahren zusammen und seit 3 Jahren verheiratet. Er arbeitet in einer anderen Stadt, so dass wir uns i.d.R. Immer nur von Donnerstag bis Montag sehen. Aber wir haben jedenfalls viel Kontakt, schreiben und telefonieren mehrmals täglich. Er ist klassisch Mann, redet nicht gern über seine gefühle, aber hat mir durch liebevolle Aufmerksamkeiten, Geschenke etc. immer sehr deutlich gemacht dass er mich liebt. Für uns war immer klar: wir werden zusammen alt. Sex haben wir seit Jahren nicht mehr, damit haben wir uns arrangiert. Aber kuscheln, küssen, händchen halten all das gab es bis vor kurzem noch. Kinder haben wir keine, dafür einen Hund und zwei Katzen.
Wir haben oft Streit wegen Kleinigkeiten, der meist von mir ausging, nichts aufräumen, immer zu spät sein. Wirkliche Lappalien - wie ich nun finde. Ich fürchte, ich war sehr nörgelig und fordernd. Aber dennoch gab es immer ein tiefes Band, eine absolute Vertrautheit und gemeinsamkeit zwischen uns.
Er ist nun Mitte 40, im Dezember ist sein geliebter Vater verstorben und genau zu dem Zeitpunkt haben sich offenbar auch seine gefühle zu mir verändert. Zufall? Fast gleichzeitig hat sich beruflich ein karriereschritt, den er sich sehr erhofft hatte nicht erfüllt. Jetzt hadert er mit dem Leben, dem älter werden und eben uns. Er meint, er habe einfach nicht mehr soviel Spaß bei gemeinsamen Unternehmungen wie früher. Auch freue er sich nicht mehr wir früher am Donnerstag Abend wieder nach Hause zu kommen. Er arbeitet noch mehr als üblich (auch von zu Hause). Geht noch mehr zum Sport - er war schon immer ein sportfanatiker.
Ich bin mir sicher, dass keine andere Frau im Spiel ist. Über die aktuelle Lage beginne immer ich das Gespräch, er mag darüber nicht reden. Er ist dabei sehr allgemein, pauschal. Was es für mich noch schwieriger macht. Die einzigen Aussagen, die ich hervor locken konnte sind, dass er un zufrieden sei und das Gefühl habe, er würde mich nicht mehr lieben, sondern unsere Beziehung sei "nur" noch tiefe Freundschaft. Er weiß nicht, ob er mich verlassen möchte. Er weiß gar nicht, was er will.
Was tun? Ich bin am Boden zerstört, für mich ist eine Welt zusammen gebrochen. Darf ich hoffen, kann die liebe wieder neu entflammt werden, zurückkommen? Ist eine Phase emotionaler Distanz überbrückbar? Oder soll ich mich schon auf das schlimmste einstellen. Kann so etwas nur eine Phase sein? Hat jemand von euch schon Erfahrung damit? Wie soll ich mich verhalten? Vom Bauch heraus, könnte ich den ganzen Tag nur heulen, ich komme mir so hilflos vor.
1000 dank fürs lesen und guten Rat.
Coco
Ich bin verzweifelt. Mein Mann hat mir vor 3 Wochen auf Nachfrage mitgeteilt, dass er allgemein unzufrieden ist, mit dem Leben, aber auch mit unserer Beziehung.
Ich versuche mich so kurz wie möglich zu fassen:
Wir sind seit 18 Jahren zusammen und seit 3 Jahren verheiratet. Er arbeitet in einer anderen Stadt, so dass wir uns i.d.R. Immer nur von Donnerstag bis Montag sehen. Aber wir haben jedenfalls viel Kontakt, schreiben und telefonieren mehrmals täglich. Er ist klassisch Mann, redet nicht gern über seine gefühle, aber hat mir durch liebevolle Aufmerksamkeiten, Geschenke etc. immer sehr deutlich gemacht dass er mich liebt. Für uns war immer klar: wir werden zusammen alt. Sex haben wir seit Jahren nicht mehr, damit haben wir uns arrangiert. Aber kuscheln, küssen, händchen halten all das gab es bis vor kurzem noch. Kinder haben wir keine, dafür einen Hund und zwei Katzen.
Wir haben oft Streit wegen Kleinigkeiten, der meist von mir ausging, nichts aufräumen, immer zu spät sein. Wirkliche Lappalien - wie ich nun finde. Ich fürchte, ich war sehr nörgelig und fordernd. Aber dennoch gab es immer ein tiefes Band, eine absolute Vertrautheit und gemeinsamkeit zwischen uns.
Er ist nun Mitte 40, im Dezember ist sein geliebter Vater verstorben und genau zu dem Zeitpunkt haben sich offenbar auch seine gefühle zu mir verändert. Zufall? Fast gleichzeitig hat sich beruflich ein karriereschritt, den er sich sehr erhofft hatte nicht erfüllt. Jetzt hadert er mit dem Leben, dem älter werden und eben uns. Er meint, er habe einfach nicht mehr soviel Spaß bei gemeinsamen Unternehmungen wie früher. Auch freue er sich nicht mehr wir früher am Donnerstag Abend wieder nach Hause zu kommen. Er arbeitet noch mehr als üblich (auch von zu Hause). Geht noch mehr zum Sport - er war schon immer ein sportfanatiker.
Ich bin mir sicher, dass keine andere Frau im Spiel ist. Über die aktuelle Lage beginne immer ich das Gespräch, er mag darüber nicht reden. Er ist dabei sehr allgemein, pauschal. Was es für mich noch schwieriger macht. Die einzigen Aussagen, die ich hervor locken konnte sind, dass er un zufrieden sei und das Gefühl habe, er würde mich nicht mehr lieben, sondern unsere Beziehung sei "nur" noch tiefe Freundschaft. Er weiß nicht, ob er mich verlassen möchte. Er weiß gar nicht, was er will.
Was tun? Ich bin am Boden zerstört, für mich ist eine Welt zusammen gebrochen. Darf ich hoffen, kann die liebe wieder neu entflammt werden, zurückkommen? Ist eine Phase emotionaler Distanz überbrückbar? Oder soll ich mich schon auf das schlimmste einstellen. Kann so etwas nur eine Phase sein? Hat jemand von euch schon Erfahrung damit? Wie soll ich mich verhalten? Vom Bauch heraus, könnte ich den ganzen Tag nur heulen, ich komme mir so hilflos vor.
1000 dank fürs lesen und guten Rat.
Coco
