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Werde immer verlassen - schon zum dritten mal verlassen worden

Laurens

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Alles ist so sinnlos, so unfair, so gemein. Zum 3. Mal innerhalb relativ kurzer Zeit bin ich wieder von einer Beziehung so tief enttäuscht und gedemütigt worden. Ich habe mich immer wieder aufgerappelt, versucht all meine Kraft zu mobilisieren um weiter zu leben. Um das zu geben, was ich selbst am wenigsten bekam aber fähig war zu geben. Ich stellte meine eigenen Bedürfnisse und mein Ich ganz ans Ende. Gab immer das, was andere brauchten und suchten. Und selbst? Ich dachte, ja, ich war so sicher, endlich das gefunden zu haben, nach was auch ich mich sehnte, was mein Herz und meine Seele brauchte. Wärme, Geborgenheit, Nähe, eine Schulter zum anlehnen, einen Menschen der mir zuhört und mich versteht, Liebe. Ich war so sicher, die Frau gefunden zu haben, die mit mir durch dick und dünn geht, mit mir zusammen gute wie auch schlechte Zeiten erlebt. Die für mich genauso da ist, wenn ich sie brauche, wie ich für sie da bin, wenn sie mich braucht. Ich liebte meine Freundin über alles und sie mich angeblich auch. Doch Ende Oktober brach sie unsere junge Beziehung, die nicht mal 1 Jahr alt war, sang und klanglos ab. Eine Aussprache war nicht möglich. Bis zuletzt suggestierte sie ihre innige Liebe zu mir, dann, als sie ging sagte sie nur knapp zu mir, daß sie mich schon über Wochen hinweg nicht mehr liebe und alles in ihr erloschen ist.
Was war passiert? Was habe ich falsch gemacht? Sie sprach von weiterer guten Freundschaft, doch bin ich für sie nur noch ein Fremder auf der Straße, den sie wenn überhaupt nur knapp grüßt. Es besteht kein Kontakt mehr zw. uns. Sie schottet sich regelrecht ab. Was ist geschehen?
Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, daß sie mit meinen Gefühlen gespielt hat und ihr das wohl bewußt war. Ich war geprägt von üblen Erfahrungen aus der 2. Beziehung und sie wollte mich nicht ebenso hintergehen und meine Gefühle als Spielball benutzen. Doch sie tat genau das Gegenteil. Über Wochen hinweg. Und so, daß ich es nicht merkte. Wie blind war ich?
Ich habe soviel für sie getan, soviel gegeben. Habe sie aus einer tiefen Krise heraus geholt in der ich sie kennenlernte. Habe ihr eine neue Zukunft gegeben. Und ich lernte sie im laufe dieser Zeit kennen und lieben. Wir liebten uns beide sehr.
Wir freuten uns aufeinander und wir träumten von uns, waren glücklich. Machten Pläne für das nächste Jahr, bauten gemeinsam für die Zukunft auf. Und jetzt?
Nichts ist geblieben. Aus einem schönen Traum wurde für mich ein Alptraum, der ins unermeßliche geht. Geblieben ist ein riesiger Scherbenhaufen und eine kaputte und kranke Seele in mir, die dabei war zu heilen und sich zu erholen. Ich liege am Boden und komme nicht mehr hoch. Meine Kräfte sind am Ende. Mein Körper rebelliert und ich könnte nur noch schreien. Doch es würde mich wahrscheinlich wieder einmal keiner hören und verstehen. Meiner Ex läßt das völlig kalt. Ich existiere für sie so quasi plötzlich nicht mehr. Wie kann das sein, wenn man jemanden angeblich so geliebt hat? Wie sehr kann man eine Leibe vortäuschen?
Bin ich es nicht Wert geliebt zu werden? Habe auch ich nicht etwas Wärme und Nähe verdient? Ist man nur auf dieser Welt, um selbst alles zu geben aber nichts zu bekommen? Um sich immer und immer wieder kaputt machen zu lassen, in dem man ehrlich, offen und liebevoll zu einem Menchen ist? Ich weiß es nicht mehr. Ich befürchte, ich habe den Glauben an eine liebevolle und ehrliche Frau und an die Liebe allgemein verloren. Ich weiß nicht, ob ich noch vertrauen und lieben kann oder es noch möchte. Mein Verstand sagt Nein, mein Herz sagt Ja. Doch wie kann man eine neue Beziehung eingehen, wenn man immer mit der Angst leben muß, daß man wieder von einer Frau ausgenutzt und hintergangen wird?
Ich habe immer auf mein Herz gehört, doch der Preis dafür war meine Seele, die mehr und mehr kaputt geht.
Und ich liebe diese Frau immer noch. Die götter mögen mir verzeihen. Ich sollte und möchte diese Frau vergessen. Doch ich schaffe es nicht.
Vielleicht gibt es jemand, der mich verstehen kann und mir helfen möchte. Jemand der mit mir spricht, mir zuhört, der auch mal für mich da ist und mir seine Schulter zum anlehnen gibt. Der mir die Hand reicht und mich wieder aufrichtet. Bei dem Mann auch mal nicht "stark" sein braucht und seinen Tränen freien Lauf lassen kann.
Ich möchte nicht hier am Boden liegen und von meinem Schmerz dermaßen gepeinigt werden. Lieber sterbe ich, als daß ich diese Hölle ein drittes Mal allein durchschreiten muß.
Ich fühle mich so dermaßen mies, so zerstört, obwohl ich eigentlich ein lebenslustiger Mensch bin. Doch ich weiß einfach nicht mehr weiter. :'( :'(

10.12.2002 19:33 • #1


Ehemaliger User


Lieber Laurens ...

das, was du schreibst geht mir sehr nahe. ich kann dir sehr gut nachempfinden, ich kenne diese gefühle des absoluten nichts. man muß kein misanthrop sein, um alles so zu negieren wie du es gerade tust und es viele vor dir schon getan haben.
du liegst am boden. wieder einmal am boden.
diese häufung von enttäuschungen nachdem man alles gegeben hat, kenne ich nicht. jedoch kenne ich die verzweiflung die einen heimsucht, wenn man eine sehr lange beziehung beendet bekommt, die ich selbst nicht beendet haben wollte.
sie war für mich auch die frau, mit der ich mein leben teilen wollte. auch ich musste mitansehen und -fühlen, wie sie diesen wunsch nicht mehr mit mir teilte.
auch ich war - und bin es teilweise immer noch, nach nun 7 monaten trennung - am boden. wollte und konnte nicht mehr weiter. die schulter, das ohr, der arm, die stimme, die liebe fehlt plötzlich - wo sie doch einen solchen raum in meinem leben, in meinem herzen eingeräumt bekommen hatte!
sie wollte diesen platz nicht mehr.

DU hast nichts falsch gemacht! du hast dich und mehr gegeben. was kann man einem menschen mehr gutes tun?
sie wollte es nicht, hat es nur so lange genommen, wie sie es benutzen konnte, sich vervollständigen konnte. mir scheint es, dass heute viele partnerschaften genau dieses verfolgen: man benötigt sich so lange, wie man den anderen braucht - bis man sich weiter entwickelt hat (wie ich es hasse, diesen Euphemismus!)
ich habe wirklich keine ahnung, wie du, ich, wir, dieses verhindern können. wie man verhindert, so gebraucht zu werden.
niemand kann hinter des anderen stirn schauen und sehen, was sich dort tut.

dennoch möchte ich dir mut machen - mut, den ich bisweilen selbst  nicht mehr habe, die sinnlosigkeit sich einnistet in meinen gedanken und gefühlen. mut, um dich erneut auszuliefern, zu sein, wer du bist - zumindest annähernd und anderen zu geben, soweit es in deinen möglichkeiten steht.

ich weiß nicht, wie ich einmal aus diesem allerschwärzestem tief heraus gekommen bin. es war die zeit, endlose gespräche in der tausendsten wiederholung, die zigfache - unvernünftige und ergebnislose analyse, der chat und das forum hier, briefe, die nie abgeschickt worden sind, gedanken an das eigene ende, schöne und aufregende momente, mal ein sonniger tag, mal ein gutes musikstück .... alles das hat die wunde ganz langsam zuwachsen lassen. und dennoch reißt sie immer wieder auf ... ein sich aufbäumendes, gähnendes schwarzes loch in mir, welches mich überwältigen will, mich zu boden reißen will - der endlose, ins nichts führende gedankenstrom.
es geht so vielem menschen so. auch der gedanke an die auflösung des ichs, die negation des lebens: immer wieder präsent und verlockend.
ich bekomme es von freunden uns bekannten erzählt - manchmal auch nur flüchtig bekannten- die gleiches spüren oder spürten.

niemand kann dir wirklich helfen! nur die zeit.

... und reden, reden reden. alles immer wieder jemandem erzählen. jemand, der für dich da ist. selbstlos. dich auch mal in den arm nehmen kann, bei dem du klein sein darfst ohne dein gesicht zu verlieren.

ganz liebe grüsse


10.12.2002 20:18 • x 1 #2


Ehemaliger User


Hallo Laurens,

als wenn ich das geschrieben hätte, was Du momentn fühlst.
Sag mir, was ist es, dieser wunde Punkt in uns sich durch
jemand anderen so .....von außen betrachtet......verkannt fühlen zu müssen, wie ........emotionaler Abschaum, der
wie lästige Quirle...weiche?
Als wäre dieses Gefühl in uns so etwas wie "Alienfangarme" für den anderen, hihihihihi.

Die Welt hat einen Schaden. Nicht Du und nicht ich.
Halte durch, glaub mir es ist wie Tauchen.Wenn Du wieder nach oben kommst dann bitte langsam, sonst macht das Deine Seele nicht mehr mit. Und Du platzt vor Wut und Frust
anstatt das Du Dich freust wieder die Liebe in Deinem Leben zu spüren.

Lieben Guß
wilde Flocke

10.12.2002 20:39 • #3


Ehemaliger User


Sorry Laurens für obigen Beitrag. Mannomann Flocke, was machst Du hier :-[...
Mir geht es heite auch nicht so gut.

Momentan versuche ich gerade tot zu spielen.
Dabei komm ich mir soo doof vor, daß ich mich halb totlachen muß über mein Selbstmitleid.
Ist es wirklich nur das? Oder die Traurigkeit darüber nur einmal zu leben und es nicht so wird wie Du dachtest mit der Liebe?

Schlimm ist es nur wenn Freunde sich z.B. wie Weltuntergang
in ihrer Stimmung über einen abgebrochenen Nagel ärgern,
sich in den Finger schneiden, und aufführen wie wenn sie ein Kind auf die Welt bringen.
Dann denk ich mir oftmals...."oh schei. ich krieg einen Lachkrampf"....das ist dann immer sehr verletzend für den Betroffenen, aber ich find das immer dann irgendwie so lustig.
Weil wenn mir was weh tut krieg ich irgendwann einen Lachkrampf, weil es so wehtut.

Mist, genauso wie Du schreibst, das hätte von mir stammen können. Ist doch wahr?!

Laurens - denk Dir einfach wir gehören zu einer aussterbenden
Rasse, ok?!
Du paß gut schön  auf, daß Du wieder zu Dir selbst findest und Dir denkst: wenigstens  einmal Glück zu haben al nie.
Wenn Du drüber nachdenkst merkst Du bestimmt, daß das die Wahrheit ist, richtig? Du wurdest mit Sicherheit auch  
nicht nur enttäuscht.
Es ist nicht so, daß die Damen gesehen haben, wer Du bist.
Sollen sie weiterziehen.
Sollen sie weiterziehen, damit Platz ist für die, die Dich wirklich liebt. Komm ja nicht auf die Idee, Dir durch die bösen
Erfahrungen selbst einzureden, es nicht wert gewesen zu sein.
Sie sind halt leere ausgelutsche Hüllen gewesen, da war wohl irgend so ein "Alien" drin, eine Blinde.

Lieben Gruß
wilde Flocke  

10.12.2002 21:01 • #4


Kathi


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Hallo Laurens,

na Du hörst Dich ja echt traurig an  :-[.

Mich würde interessieren, was denn die beiden anderen Male  passiert ist. Bist Du immer auf die gleiche Art und Weise gedemütigt worden?

> Um das zu geben, was ich selbst am wenigsten bekam aber fähig war zu geben. Ich stellte meine eigenen Bedürfnisse und mein Ich ganz ans Ende. Gab immer das, was andere brauchten und suchten. Und selbst? Ich dachte, ja, ich war so sicher, endlich das gefunden zu haben, nach was auch ich mich sehnte, was mein Herz und meine Seele brauchte. Wärme, Geborgenheit, Nähe, eine Schulter zum anlehnen, einen Menschen der mir zuhört und mich versteht, Liebe. Ich war so sicher, die Frau gefunden zu haben, die mit mir durch dick und dünn geht, mit mir zusammen gute wie auch schlechte Zeiten erlebt. Die für mich genauso da ist, wenn ich sie brauche, wie ich für sie da bin, wenn sie mich braucht.

Hast Du Deine Bedürfnisse hinten angestellt, hast Du in der Beziehung nie bekommen was Du brauchtest, und hast Du Dich dadurch geborgen gefühlt  ??? (gibts ja auch), oder hast Du Dich dennoch geborgen gefühlt, oder hast Du doch was zurückbekommen und nicht nur gegeben?? (Das soll jetzt kein Angriff sein, ich möchte nur der Sache nachgehen, denn dreimal hintereinander Enttäuschungen zu erleben schaut für mich nicht nach Zufall aus).

Welche Gründe hat sie denn angegeben, dass sie sich nicht einmal mehr aussprechen will? Hat sie Dir irgendwas vorgeworfen? Ist was vorgefallen, dass sie sich so zurückgezogen hat (von ihrer Sicht aus)?

Was war ihre tiefe Krise, aus der Du sie geholt hast?

>Die für mich genauso da ist, wenn ich sie brauche, wie ich für sie da bin, wenn sie mich braucht.

Hattest Du jetzt eine Krise, bevor Ihr Euch getrennt habt?


<Ich weiß nicht, ob ich noch vertrauen und lieben kann oder es noch möchte. Mein Verstand sagt Nein, mein Herz sagt Ja.

Das ist witzig. Bei mir würde eher der Verstand sagen, dass das Leben weitergeht und die tröstende Rolle spielen. Macht ja Deiner auch, indem er ihre Liebe als Lüge bezeichnet. Und das Herz würde sich weigern noch jemals Liebe auch nur in Erwägung zu ziehen.

Es tut mir leid, dass ich Dir nicht eine mitfühlendere Antwort gegeben habe. Ich tu mir schwer damit und geh lieber die Lösung der Probleme an. Gleichzeitig interessiert es mich, wie es gekommen ist, dass Dir gehäuft solche Dinge passieren. Aber für die mitfühlenden Antworten sind ja auch noch andere da, die das ganz ausgezeichnet machen.

Liebe Grüsse

Kathi




11.12.2002 09:15 • #5


lexl


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>Ich stellte meine eigenen Bedürfnisse und mein Ich ganz ans Ende<

es kann doch niemals sinn und zweck einer erfüllten beziehung sein, wenn wenn du deine persönlichkeit und deine bedürfnisse verleugnest. das klingt mir so nach dem motto: "ich mach alles was du willts, wenn du auch bei mir bleibst".

tut mir natürlich sehr leid für dich und ich wünsch dir, daß es bald wieder bergauf geht.
mir kommt aber vor, als macht du durch diese erfahrung eine wichtig phase durch. einfach dich selbst mal analysieren zu müssen und dich zu fragen, warum passiert mir das immer wieder.
sicherlich liegt es auch am partner, einen großteil wie die beziehung abläuft und vor allem wie es einem in der beziehung geht, liegt an einem selbst.
dein posting wirkt auf mich irgendwie als hättest du quasi ein recht auf liebe, wenn du nur selbst genügend gefühle schenkst.
außerdem kann ich mir nicht vorstellen, daß du wirklich nix gemerkt hast und alles so plötzlich kam.
wenn es wirklcih so war, ist es natürlich eine schlimme erfahrung.
schau jetzt einfach was zu dieser situaton geführt hat und was du in zukunft an dir ändern kannst, daß dir sowas in zukunft vielleicht nicht nochmal passiert.
alles liebe
lexl

11.12.2002 10:15 • #6


Laurens


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hallo kathi,

danke für dein interesse aber habe bitte dafür verständnis, das ich absolut jetzt nicht auch noch die letzten jahre neu aufrollen möchte. vergangenes ist vergangen und das hier und jetzt zählt für mich dezeit mehr, als das was all die jahre zuvor schon mies lief. zudem würde das den rahmen hier sprengen und ich könnte darüber ein eigenes forum eröffnen.
sowas kann man nicht alles niederschreiben. das sind ding die man persönlich über mehrere male erzählen muß und welches zeit braucht. zeit haben wir heutzutage aber kaum noch - am wenigsten jetzt in der vorweihnachtszeit.
abgesehen davon möchte ich nicht meine ganze biographie im forum veröffentlichen. 1. geht das keinem was an und 2. tue ich mir jetzt schon schwer genug damit meine gefühle zu verarbeiten. bitte fühle dich nicht angegriffen. ich hasse es nur, romane tippen zu müssen, die dann eh kaum eine versteht. wenn es jemand verstehen möchte um zu helfen, dann schreibe ich sowas lieber in einer persönlichen mail oder spreche mit dem menschen am telefon. das ist eh besser und effektiver wie dieses hinundher getippse.

liebe grüße

laurens

11.12.2002 12:01 • #7


Kathi


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Hallo,

wahrscheinlich hab ich mich schlecht ausgedrückt. Ich wollte auch nicht, dass Du Deine Biographie im Detail ins Netz stellst, sondern versuchen zu erahnen worum es eigentlich WIRKLICH gehen könnte. Denn das geht für mich aus Deinem Posting noch nicht hervor. Bzw. geht viel Selbstmitleid und nichts Greifbares (Vorwürfe, Streitereien, Meinungsverschiedenheiten, Betrug, Unehrlichkeit, unterschiedliche Vorstellungen, Druck, Erpressungen, Ideen was passiert ist...) hervor.

Irgendwie hatte ich im Prinzip den gleichen Eindruck wie lexl, wollte aber gern wissen, ob sich dieser erhärtet, wenn Du mehr von dieser Sache (hauptsächlich) und Parallelen zu den anderen Dingen erzählst.

Ich fühle mich natürlich auch nicht angegriffen wenn DU DEINE Geschichte nicht erzählen willst.  :D

Liebe Grüsse

Kathi



11.12.2002 12:29 • #8


DIRC68


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Lieber Laurens,

ich habe deinen Beitrag auf mich wirken lassen und mich oft getragt, was dahintersteckt.

Ich weiß, was du von uns hören möchtest - jeder weiß, was eine verletzte Seele in solchen Momenten braucht. Dennoch möchte ich niemand sein, der einfach mit dir von der Brücke springt. Ich möchte niemand sein, der dir jetzt das gibt, was du scheinbar brauchst.

Wirklich Freunde oder Menschen, die gut zuhören können, stellen dich auch mal in Frage - ohne das das zum erhobenen Zeigefinger wird. Es geht darum, dir zu helfen.

Und eine Sache muß ich dir wirklich sagen:

SCHREIB ALLES AUF !

Ich weiß, bereits jetzt wächst der Widerstand in dir und du denkst: »Was wollen die von mir ? Ich habe doch geschrieben, das ich hier nicht mein ganzes Leben ausbreiten werde.«

Glaub mir, laß dich überraschen. Fang einfach an. Schreib alles auf, Reihenfolge egal. Nehmen wir an, du wärst jetzt bei jemandem, der dir professionell hilft.

Dieser jemand würde dir das Schreiben früher oder später empfehlen.

Du brauchst/sollst das nicht im Forum veröffentlichen. Schreib es für DICH auf.

Vergangenes ist nicht vergangen, insofern, das die ganzen Informationen aus dieser Zeit deiner Persönlichkeitsentwicklung zugute kommen.

Irgendwer (ich glaube Barot) sagte: »Die menschliche Existenz besteht aus drei Zuständen: 1. So, wie wir uns selbst sehen oder wie wir selbst gerne wären. 2. So, wie andere uns sehen 3. So, wie wir wirklich sind.«

Bei den meisten von uns sind diese drei Bilder nicht deckungsgleich, sondern verschieden. Und da eröffnet sich ein großes Feld für deine Entwicklung.

Ich wünsche dir alles, alles Gute und das du Kraft für dich findest.

DIRC

11.12.2002 12:52 • #9


Gast Nr 5


Frauen sind verantwortungslos und berechnent, Sie richten es sich wie sie es brauchen.
Diese Lektion gilt es zu lernen, man kann sich als Mann nur auf sich selbst, seine Familie (Brüder) und Gute Freunde verlassen, niemals jedoch auf eine Frau.
Lebe mit der Prämisse - *beep" sie unverbindlich solange es geht, oder häng Ihr Kinder an.
Ersters wäre ne Affaire, Zweiteres Familie die sowieso irgendwann in die Brüche geht - alles andere ist Illusion und du belügst dich, bzw. sie dich nur nur selbst.

08.02.2016 15:20 • #10


Urmel_

Urmel_


6250
8636
2002...

08.02.2016 15:33 • x 1 #11


zweitausendzwo


Zitat:
Männer sind verantwortungslos und berechnent, Sie richten es sich wie sie es brauchen.
Diese Lektion gilt es zu lernen, man kann sich als Frau nur auf sich selbst, seine Familie (Brüder) und Gute Freunde verlassen, niemals jedoch auf einen Mann.
Lebe mit der Prämisse - f. ihn unverbindlich solange es geht, oder häng Ihm Kinder an.
Ersters wäre ne Affaire, Zweiteres Familie die sowieso irgendwann in die Brüche geht - alles andere ist Illusion und du belügst dich, bzw. er dich nur nur selbst.


Genau und vor dem "Irgendwann" entsteht trotzdem manchmal Liebe. Die einen können damit umgehen, dass eine Liebe auch wieder endet, die anderen denken wie oben beschrieben (egal, ob Mann oder Frau) und schreiben es dem bösen anderen Geschlecht zu und wagen es nie wieder Gefühl in eine Beziehung zu investieren. Angsthasen sind unattraktiv.

09.02.2016 00:43 • #12


Inoue

Inoue


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Es ist nie ein guter Anfang eine Beziehung mit einer Person zu beginnen,die gerade eine Lebenskrise durchmacht,denn diese Person ist in dem Augenblick genau so verzweifelt auf der Suche nach jemanden der ihr Halt gibt,wie ihr es jetzt tut.Man betrachtet die Dinge immer aus eigener Position heraus.Klar ist das alles zutiefst verletzend und ja ich habe auch über Jahre mit mir spielen lassen.Aber dazu gehören immer ZWEI.Kein Partner sollte die Erwartungshaltung haben das man sich voll und ganz nur mit ihm beschäftigt und schon gar nicht sollte man dies selbst tun,um es hinterher als Vorwurf zu nutzen.Man macht sich meist mit seinen alles geben,alles kaputt!Nur ein Mensch der auch an sich denkt und auf sich Rücksicht nimmt ist glücklich!Oder wollt ihr mir erzählen,dass ihr nur davon lebt das jemand anderes glücklich ist ohne selbst Glück zu empfinden.Wenn man selbst alles gibt,und nichts mehr für einen selbst bleibt,kann man nicht glücklich sein.Denn man hat sich inmitten seiner selbst Hoffnungslos verloren.Ich habe mich auch verloren inmitten meiner selbst,ich bin bisher auch nur teilweise aufgewacht,aber mit jedem Tag seh ich klarer....

19.04.2016 17:16 • #13


Ex_Mitglied


Zitat von Inoue:
Es ist nie ein guter Anfang eine Beziehung mit einer Person zu beginnen,die gerade eine Lebenskrise durchmacht,denn diese Person ist in dem Augenblick genau so verzweifelt auf der Suche nach jemanden der ihr Halt gibt,wie ihr es jetzt tut.Man betrachtet die Dinge immer aus eigener Position heraus.Klar ist das alles zutiefst verletzend und ja ich habe auch über Jahre mit mir spielen lassen.Aber dazu gehören immer ZWEI.Kein Partner sollte die Erwartungshaltung haben das man sich voll und ganz nur mit ihm beschäftigt und schon gar nicht sollte man dies selbst tun,um es hinterher als Vorwurf zu nutzen.Man macht sich meist mit seinen alles geben,alles kaputt!Nur ein Mensch der auch an sich denkt und auf sich Rücksicht nimmt ist glücklich!Oder wollt ihr mir erzählen,dass ihr nur davon lebt das jemand anderes glücklich ist ohne selbst Glück zu empfinden.Wenn man selbst alles gibt,und nichts mehr für einen selbst bleibt,kann man nicht glücklich sein.Denn man hat sich inmitten seiner selbst Hoffnungslos verloren.Ich habe mich auch verloren inmitten meiner selbst,ich bin bisher auch nur teilweise aufgewacht,aber mit jedem Tag seh ich klarer....


Der Thread ist zwar vom Jahr 2002, aber auch okay .. trotzdem fuhle ich mit , konnte auch von mir sein ein wenig von diesem Thread . Man sieht man ist nicht allein , mit diesen Gefuhlen .

19.04.2016 17:25 • #14


Inoue

Inoue


223
3
138
Haha,da habe ich gar nicht drauf geachtet....

19.04.2016 19:01 • x 1 #15




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