3

Werde immer verlassen - schon zum dritten mal verlassen worden

Laurens

3
2
Alles ist so sinnlos, so unfair, so gemein. Zum 3. Mal innerhalb relativ kurzer Zeit bin ich wieder von einer Beziehung so tief entt├Ąuscht und gedem├╝tigt worden. Ich habe mich immer wieder aufgerappelt, versucht all meine Kraft zu mobilisieren um weiter zu leben. Um das zu geben, was ich selbst am wenigsten bekam aber f├Ąhig war zu geben. Ich stellte meine eigenen Bed├╝rfnisse und mein Ich ganz ans Ende. Gab immer das, was andere brauchten und suchten. Und selbst? Ich dachte, ja, ich war so sicher, endlich das gefunden zu haben, nach was auch ich mich sehnte, was mein Herz und meine Seele brauchte. W├Ąrme, Geborgenheit, N├Ąhe, eine Schulter zum anlehnen, einen Menschen der mir zuh├Ârt und mich versteht, Liebe. Ich war so sicher, die Frau gefunden zu haben, die mit mir durch dick und d├╝nn geht, mit mir zusammen gute wie auch schlechte Zeiten erlebt. Die f├╝r mich genauso da ist, wenn ich sie brauche, wie ich f├╝r sie da bin, wenn sie mich braucht. Ich liebte meine Freundin ├╝ber alles und sie mich angeblich auch. Doch Ende Oktober brach sie unsere junge Beziehung, die nicht mal 1 Jahr alt war, sang und klanglos ab. Eine Aussprache war nicht m├Âglich. Bis zuletzt suggestierte sie ihre innige Liebe zu mir, dann, als sie ging sagte sie nur knapp zu mir, da├č sie mich schon ├╝ber Wochen hinweg nicht mehr liebe und alles in ihr erloschen ist.
Was war passiert? Was habe ich falsch gemacht? Sie sprach von weiterer guten Freundschaft, doch bin ich f├╝r sie nur noch ein Fremder auf der Stra├če, den sie wenn ├╝berhaupt nur knapp gr├╝├čt. Es besteht kein Kontakt mehr zw. uns. Sie schottet sich regelrecht ab. Was ist geschehen?
Ich wei├č es nicht. Ich wei├č nur, da├č sie mit meinen Gef├╝hlen gespielt hat und ihr das wohl bewu├čt war. Ich war gepr├Ągt von ├╝blen Erfahrungen aus der 2. Beziehung und sie wollte mich nicht ebenso hintergehen und meine Gef├╝hle als Spielball benutzen. Doch sie tat genau das Gegenteil. ├ťber Wochen hinweg. Und so, da├č ich es nicht merkte. Wie blind war ich?
Ich habe soviel f├╝r sie getan, soviel gegeben. Habe sie aus einer tiefen Krise heraus geholt in der ich sie kennenlernte. Habe ihr eine neue Zukunft gegeben. Und ich lernte sie im laufe dieser Zeit kennen und lieben. Wir liebten uns beide sehr.
Wir freuten uns aufeinander und wir tr├Ąumten von uns, waren gl├╝cklich. Machten Pl├Ąne f├╝r das n├Ąchste Jahr, bauten gemeinsam f├╝r die Zukunft auf. Und jetzt?
Nichts ist geblieben. Aus einem sch├Ânen Traum wurde f├╝r mich ein Alptraum, der ins unerme├čliche geht. Geblieben ist ein riesiger Scherbenhaufen und eine kaputte und kranke Seele in mir, die dabei war zu heilen und sich zu erholen. Ich liege am Boden und komme nicht mehr hoch. Meine Kr├Ąfte sind am Ende. Mein K├Ârper rebelliert und ich k├Ânnte nur noch schreien. Doch es w├╝rde mich wahrscheinlich wieder einmal keiner h├Âren und verstehen. Meiner Ex l├Ą├čt das v├Âllig kalt. Ich existiere f├╝r sie so quasi pl├Âtzlich nicht mehr. Wie kann das sein, wenn man jemanden angeblich so geliebt hat? Wie sehr kann man eine Leibe vort├Ąuschen?
Bin ich es nicht Wert geliebt zu werden? Habe auch ich nicht etwas W├Ąrme und N├Ąhe verdient? Ist man nur auf dieser Welt, um selbst alles zu geben aber nichts zu bekommen? Um sich immer und immer wieder kaputt machen zu lassen, in dem man ehrlich, offen und liebevoll zu einem Menchen ist? Ich wei├č es nicht mehr. Ich bef├╝rchte, ich habe den Glauben an eine liebevolle und ehrliche Frau und an die Liebe allgemein verloren. Ich wei├č nicht, ob ich noch vertrauen und lieben kann oder es noch m├Âchte. Mein Verstand sagt Nein, mein Herz sagt Ja. Doch wie kann man eine neue Beziehung eingehen, wenn man immer mit der Angst leben mu├č, da├č man wieder von einer Frau ausgenutzt und hintergangen wird?
Ich habe immer auf mein Herz geh├Ârt, doch der Preis daf├╝r war meine Seele, die mehr und mehr kaputt geht.
Und ich liebe diese Frau immer noch. Die g├Âtter m├Âgen mir verzeihen. Ich sollte und m├Âchte diese Frau vergessen. Doch ich schaffe es nicht.
Vielleicht gibt es jemand, der mich verstehen kann und mir helfen m├Âchte. Jemand der mit mir spricht, mir zuh├Ârt, der auch mal f├╝r mich da ist und mir seine Schulter zum anlehnen gibt. Der mir die Hand reicht und mich wieder aufrichtet. Bei dem Mann auch mal nicht "stark" sein braucht und seinen Tr├Ąnen freien Lauf lassen kann.
Ich m├Âchte nicht hier am Boden liegen und von meinem Schmerz derma├čen gepeinigt werden. Lieber sterbe ich, als da├č ich diese H├Âlle ein drittes Mal allein durchschreiten mu├č.
Ich f├╝hle mich so derma├čen mies, so zerst├Ârt, obwohl ich eigentlich ein lebenslustiger Mensch bin. Doch ich wei├č einfach nicht mehr weiter. :'( :'(

10.12.2002 20:33 • #1


Ehemaliger User


Lieber Laurens ...

das, was du schreibst geht mir sehr nahe. ich kann dir sehr gut nachempfinden, ich kenne diese gef├╝hle des absoluten nichts. man mu├č kein misanthrop sein, um alles so zu negieren wie du es gerade tust und es viele vor dir schon getan haben.
du liegst am boden. wieder einmal am boden.
diese h├Ąufung von entt├Ąuschungen nachdem man alles gegeben hat, kenne ich nicht. jedoch kenne ich die verzweiflung die einen heimsucht, wenn man eine sehr lange beziehung beendet bekommt, die ich selbst nicht beendet haben wollte.
sie war f├╝r mich auch die frau, mit der ich mein leben teilen wollte. auch ich musste mitansehen und -f├╝hlen, wie sie diesen wunsch nicht mehr mit mir teilte.
auch ich war - und bin es teilweise immer noch, nach nun 7 monaten trennung - am boden. wollte und konnte nicht mehr weiter. die schulter, das ohr, der arm, die stimme, die liebe fehlt pl├Âtzlich - wo sie doch einen solchen raum in meinem leben, in meinem herzen einger├Ąumt bekommen hatte!
sie wollte diesen platz nicht mehr.

DU hast nichts falsch gemacht! du hast dich und mehr gegeben. was kann man einem menschen mehr gutes tun?
sie wollte es nicht, hat es nur so lange genommen, wie sie es benutzen konnte, sich vervollst├Ąndigen konnte. mir scheint es, dass heute viele partnerschaften genau dieses verfolgen: man ben├Âtigt sich so lange, wie man den anderen braucht - bis man sich weiter entwickelt hat (wie ich es hasse, diesen Euphemismus!)
ich habe wirklich keine ahnung, wie du, ich, wir, dieses verhindern k├Ânnen. wie man verhindert, so gebraucht zu werden.
niemand kann hinter des anderen stirn schauen und sehen, was sich dort tut.

dennoch m├Âchte ich dir mut machen - mut, den ich bisweilen selbst  nicht mehr habe, die sinnlosigkeit sich einnistet in meinen gedanken und gef├╝hlen. mut, um dich erneut auszuliefern, zu sein, wer du bist - zumindest ann├Ąhernd und anderen zu geben, soweit es in deinen m├Âglichkeiten steht.

ich wei├č nicht, wie ich einmal aus diesem allerschw├Ąrzestem tief heraus gekommen bin. es war die zeit, endlose gespr├Ąche in der tausendsten wiederholung, die zigfache - unvern├╝nftige und ergebnislose analyse, der chat und das forum hier, briefe, die nie abgeschickt worden sind, gedanken an das eigene ende, sch├Âne und aufregende momente, mal ein sonniger tag, mal ein gutes musikst├╝ck .... alles das hat die wunde ganz langsam zuwachsen lassen. und dennoch rei├čt sie immer wieder auf ... ein sich aufb├Ąumendes, g├Ąhnendes schwarzes loch in mir, welches mich ├╝berw├Ąltigen will, mich zu boden rei├čen will - der endlose, ins nichts f├╝hrende gedankenstrom.
es geht so vielem menschen so. auch der gedanke an die aufl├Âsung des ichs, die negation des lebens: immer wieder pr├Ąsent und verlockend.
ich bekomme es von freunden uns bekannten erz├Ąhlt - manchmal auch nur fl├╝chtig bekannten- die gleiches sp├╝ren oder sp├╝rten.

niemand kann dir wirklich helfen! nur die zeit.

... und reden, reden reden. alles immer wieder jemandem erz├Ąhlen. jemand, der f├╝r dich da ist. selbstlos. dich auch mal in den arm nehmen kann, bei dem du klein sein darfst ohne dein gesicht zu verlieren.

ganz liebe gr├╝sse


10.12.2002 21:18 • x 1 #2



Werde immer verlassen - schon zum dritten mal verlassen worden

x 3


Ehemaliger User


Hallo Laurens,

als wenn ich das geschrieben h├Ątte, was Du momentn f├╝hlst.
Sag mir, was ist es, dieser wunde Punkt in uns sich durch
jemand anderen so .....von au├čen betrachtet......verkannt f├╝hlen zu m├╝ssen, wie ........emotionaler Abschaum, der
wie l├Ąstige Quirle...weiche?
Als w├Ąre dieses Gef├╝hl in uns so etwas wie "Alienfangarme" f├╝r den anderen, hihihihihi.

Die Welt hat einen Schaden. Nicht Du und nicht ich.
Halte durch, glaub mir es ist wie Tauchen.Wenn Du wieder nach oben kommst dann bitte langsam, sonst macht das Deine Seele nicht mehr mit. Und Du platzt vor Wut und Frust
anstatt das Du Dich freust wieder die Liebe in Deinem Leben zu sp├╝ren.

Lieben Gu├č
wilde Flocke

10.12.2002 21:39 • #3


Ehemaliger User


Sorry Laurens f├╝r obigen Beitrag. Mannomann Flocke, was machst Du hier :-[...
Mir geht es heite auch nicht so gut.

Momentan versuche ich gerade tot zu spielen.
Dabei komm ich mir soo doof vor, da├č ich mich halb totlachen mu├č ├╝ber mein Selbstmitleid.
Ist es wirklich nur das? Oder die Traurigkeit dar├╝ber nur einmal zu leben und es nicht so wird wie Du dachtest mit der Liebe?

Schlimm ist es nur wenn Freunde sich z.B. wie Weltuntergang
in ihrer Stimmung ├╝ber einen abgebrochenen Nagel ├Ąrgern,
sich in den Finger schneiden, und auff├╝hren wie wenn sie ein Kind auf die Welt bringen.
Dann denk ich mir oftmals...."oh schei. ich krieg einen Lachkrampf"....das ist dann immer sehr verletzend f├╝r den Betroffenen, aber ich find das immer dann irgendwie so lustig.
Weil wenn mir was weh tut krieg ich irgendwann einen Lachkrampf, weil es so wehtut.

Mist, genauso wie Du schreibst, das h├Ątte von mir stammen k├Ânnen. Ist doch wahr?!

Laurens - denk Dir einfach wir geh├Âren zu einer aussterbenden
Rasse, ok?!
Du pa├č gut sch├Ân  auf, da├č Du wieder zu Dir selbst findest und Dir denkst: wenigstens  einmal Gl├╝ck zu haben al nie.
Wenn Du dr├╝ber nachdenkst merkst Du bestimmt, da├č das die Wahrheit ist, richtig? Du wurdest mit Sicherheit auch  
nicht nur entt├Ąuscht.
Es ist nicht so, da├č die Damen gesehen haben, wer Du bist.
Sollen sie weiterziehen.
Sollen sie weiterziehen, damit Platz ist f├╝r die, die Dich wirklich liebt. Komm ja nicht auf die Idee, Dir durch die b├Âsen
Erfahrungen selbst einzureden, es nicht wert gewesen zu sein.
Sie sind halt leere ausgelutsche H├╝llen gewesen, da war wohl irgend so ein "Alien" drin, eine Blinde.

Lieben Gru├č
wilde Flocke  

10.12.2002 22:01 • #4


Kathi


90
1
1
Hallo Laurens,

na Du h├Ârst Dich ja echt traurig an  :-[.

Mich w├╝rde interessieren, was denn die beiden anderen Male  passiert ist. Bist Du immer auf die gleiche Art und Weise gedem├╝tigt worden?

> Um das zu geben, was ich selbst am wenigsten bekam aber f├Ąhig war zu geben. Ich stellte meine eigenen Bed├╝rfnisse und mein Ich ganz ans Ende. Gab immer das, was andere brauchten und suchten. Und selbst? Ich dachte, ja, ich war so sicher, endlich das gefunden zu haben, nach was auch ich mich sehnte, was mein Herz und meine Seele brauchte. W├Ąrme, Geborgenheit, N├Ąhe, eine Schulter zum anlehnen, einen Menschen der mir zuh├Ârt und mich versteht, Liebe. Ich war so sicher, die Frau gefunden zu haben, die mit mir durch dick und d├╝nn geht, mit mir zusammen gute wie auch schlechte Zeiten erlebt. Die f├╝r mich genauso da ist, wenn ich sie brauche, wie ich f├╝r sie da bin, wenn sie mich braucht.

Hast Du Deine Bed├╝rfnisse hinten angestellt, hast Du in der Beziehung nie bekommen was Du brauchtest, und hast Du Dich dadurch geborgen gef├╝hlt  ??? (gibts ja auch), oder hast Du Dich dennoch geborgen gef├╝hlt, oder hast Du doch was zur├╝ckbekommen und nicht nur gegeben?? (Das soll jetzt kein Angriff sein, ich m├Âchte nur der Sache nachgehen, denn dreimal hintereinander Entt├Ąuschungen zu erleben schaut f├╝r mich nicht nach Zufall aus).

Welche Gr├╝nde hat sie denn angegeben, dass sie sich nicht einmal mehr aussprechen will? Hat sie Dir irgendwas vorgeworfen? Ist was vorgefallen, dass sie sich so zur├╝ckgezogen hat (von ihrer Sicht aus)?

Was war ihre tiefe Krise, aus der Du sie geholt hast?

>Die f├╝r mich genauso da ist, wenn ich sie brauche, wie ich f├╝r sie da bin, wenn sie mich braucht.

Hattest Du jetzt eine Krise, bevor Ihr Euch getrennt habt?


<Ich wei├č nicht, ob ich noch vertrauen und lieben kann oder es noch m├Âchte. Mein Verstand sagt Nein, mein Herz sagt Ja.

Das ist witzig. Bei mir w├╝rde eher der Verstand sagen, dass das Leben weitergeht und die tr├Âstende Rolle spielen. Macht ja Deiner auch, indem er ihre Liebe als L├╝ge bezeichnet. Und das Herz w├╝rde sich weigern noch jemals Liebe auch nur in Erw├Ągung zu ziehen.

Es tut mir leid, dass ich Dir nicht eine mitf├╝hlendere Antwort gegeben habe. Ich tu mir schwer damit und geh lieber die L├Âsung der Probleme an. Gleichzeitig interessiert es mich, wie es gekommen ist, dass Dir geh├Ąuft solche Dinge passieren. Aber f├╝r die mitf├╝hlenden Antworten sind ja auch noch andere da, die das ganz ausgezeichnet machen.

Liebe Gr├╝sse

Kathi




11.12.2002 10:15 • #5


lexl


48
1
>Ich stellte meine eigenen Bed├╝rfnisse und mein Ich ganz ans Ende<

es kann doch niemals sinn und zweck einer erf├╝llten beziehung sein, wenn wenn du deine pers├Ânlichkeit und deine bed├╝rfnisse verleugnest. das klingt mir so nach dem motto: "ich mach alles was du willts, wenn du auch bei mir bleibst".

tut mir nat├╝rlich sehr leid f├╝r dich und ich w├╝nsch dir, da├č es bald wieder bergauf geht.
mir kommt aber vor, als macht du durch diese erfahrung eine wichtig phase durch. einfach dich selbst mal analysieren zu m├╝ssen und dich zu fragen, warum passiert mir das immer wieder.
sicherlich liegt es auch am partner, einen gro├čteil wie die beziehung abl├Ąuft und vor allem wie es einem in der beziehung geht, liegt an einem selbst.
dein posting wirkt auf mich irgendwie als h├Ąttest du quasi ein recht auf liebe, wenn du nur selbst gen├╝gend gef├╝hle schenkst.
au├čerdem kann ich mir nicht vorstellen, da├č du wirklich nix gemerkt hast und alles so pl├Âtzlich kam.
wenn es wirklcih so war, ist es nat├╝rlich eine schlimme erfahrung.
schau jetzt einfach was zu dieser situaton gef├╝hrt hat und was du in zukunft an dir ├Ąndern kannst, da├č dir sowas in zukunft vielleicht nicht nochmal passiert.
alles liebe
lexl

11.12.2002 11:15 • #6


Laurens


3
2
hallo kathi,

danke f├╝r dein interesse aber habe bitte daf├╝r verst├Ąndnis, das ich absolut jetzt nicht auch noch die letzten jahre neu aufrollen m├Âchte. vergangenes ist vergangen und das hier und jetzt z├Ąhlt f├╝r mich dezeit mehr, als das was all die jahre zuvor schon mies lief. zudem w├╝rde das den rahmen hier sprengen und ich k├Ânnte dar├╝ber ein eigenes forum er├Âffnen.
sowas kann man nicht alles niederschreiben. das sind ding die man pers├Ânlich ├╝ber mehrere male erz├Ąhlen mu├č und welches zeit braucht. zeit haben wir heutzutage aber kaum noch - am wenigsten jetzt in der vorweihnachtszeit.
abgesehen davon m├Âchte ich nicht meine ganze biographie im forum ver├Âffentlichen. 1. geht das keinem was an und 2. tue ich mir jetzt schon schwer genug damit meine gef├╝hle zu verarbeiten. bitte f├╝hle dich nicht angegriffen. ich hasse es nur, romane tippen zu m├╝ssen, die dann eh kaum eine versteht. wenn es jemand verstehen m├Âchte um zu helfen, dann schreibe ich sowas lieber in einer pers├Ânlichen mail oder spreche mit dem menschen am telefon. das ist eh besser und effektiver wie dieses hinundher getippse.

liebe gr├╝├če

laurens

11.12.2002 13:01 • #7


Kathi


90
1
1
Hallo,

wahrscheinlich hab ich mich schlecht ausgedr├╝ckt. Ich wollte auch nicht, dass Du Deine Biographie im Detail ins Netz stellst, sondern versuchen zu erahnen worum es eigentlich WIRKLICH gehen k├Ânnte. Denn das geht f├╝r mich aus Deinem Posting noch nicht hervor. Bzw. geht viel Selbstmitleid und nichts Greifbares (Vorw├╝rfe, Streitereien, Meinungsverschiedenheiten, Betrug, Unehrlichkeit, unterschiedliche Vorstellungen, Druck, Erpressungen, Ideen was passiert ist...) hervor.

Irgendwie hatte ich im Prinzip den gleichen Eindruck wie lexl, wollte aber gern wissen, ob sich dieser erh├Ąrtet, wenn Du mehr von dieser Sache (haupts├Ąchlich) und Parallelen zu den anderen Dingen erz├Ąhlst.

Ich f├╝hle mich nat├╝rlich auch nicht angegriffen wenn DU DEINE Geschichte nicht erz├Ąhlen willst.  :D

Liebe Gr├╝sse

Kathi



11.12.2002 13:29 • #8


DIRC68


17
1
Lieber Laurens,

ich habe deinen Beitrag auf mich wirken lassen und mich oft getragt, was dahintersteckt.

Ich wei├č, was du von uns h├Âren m├Âchtest - jeder wei├č, was eine verletzte Seele in solchen Momenten braucht. Dennoch m├Âchte ich niemand sein, der einfach mit dir von der Br├╝cke springt. Ich m├Âchte niemand sein, der dir jetzt das gibt, was du scheinbar brauchst.

Wirklich Freunde oder Menschen, die gut zuh├Âren k├Ânnen, stellen dich auch mal in Frage - ohne das das zum erhobenen Zeigefinger wird. Es geht darum, dir zu helfen.

Und eine Sache mu├č ich dir wirklich sagen:

SCHREIB ALLES AUF !

Ich wei├č, bereits jetzt w├Ąchst der Widerstand in dir und du denkst: ┬╗Was wollen die von mir ? Ich habe doch geschrieben, das ich hier nicht mein ganzes Leben ausbreiten werde.┬ź

Glaub mir, la├č dich ├╝berraschen. Fang einfach an. Schreib alles auf, Reihenfolge egal. Nehmen wir an, du w├Ąrst jetzt bei jemandem, der dir professionell hilft.

Dieser jemand w├╝rde dir das Schreiben fr├╝her oder sp├Ąter empfehlen.

Du brauchst/sollst das nicht im Forum ver├Âffentlichen. Schreib es f├╝r DICH auf.

Vergangenes ist nicht vergangen, insofern, das die ganzen Informationen aus dieser Zeit deiner Pers├Ânlichkeitsentwicklung zugute kommen.

Irgendwer (ich glaube Barot) sagte: ┬╗Die menschliche Existenz besteht aus drei Zust├Ąnden: 1. So, wie wir uns selbst sehen oder wie wir selbst gerne w├Ąren. 2. So, wie andere uns sehen 3. So, wie wir wirklich sind.┬ź

Bei den meisten von uns sind diese drei Bilder nicht deckungsgleich, sondern verschieden. Und da er├Âffnet sich ein gro├čes Feld f├╝r deine Entwicklung.

Ich w├╝nsche dir alles, alles Gute und das du Kraft f├╝r dich findest.

DIRC

11.12.2002 13:52 • #9


Gast Nr 5


Frauen sind verantwortungslos und berechnent, Sie richten es sich wie sie es brauchen.
Diese Lektion gilt es zu lernen, man kann sich als Mann nur auf sich selbst, seine Familie (Br├╝der) und Gute Freunde verlassen, niemals jedoch auf eine Frau.
Lebe mit der Pr├Ąmisse - *beep" sie unverbindlich solange es geht, oder h├Ąng Ihr Kinder an.
Ersters w├Ąre ne Affaire, Zweiteres Familie die sowieso irgendwann in die Br├╝che geht - alles andere ist Illusion und du bel├╝gst dich, bzw. sie dich nur nur selbst.

08.02.2016 16:20 • #10


Urmel_

Urmel_


8636
12668
2002...

08.02.2016 16:33 • x 1 #11


zweitausendzwo


Zitat:
M├Ąnner sind verantwortungslos und berechnent, Sie richten es sich wie sie es brauchen.
Diese Lektion gilt es zu lernen, man kann sich als Frau nur auf sich selbst, seine Familie (Br├╝der) und Gute Freunde verlassen, niemals jedoch auf einen Mann.
Lebe mit der Pr├Ąmisse - f. ihn unverbindlich solange es geht, oder h├Ąng Ihm Kinder an.
Ersters w├Ąre ne Affaire, Zweiteres Familie die sowieso irgendwann in die Br├╝che geht - alles andere ist Illusion und du bel├╝gst dich, bzw. er dich nur nur selbst.


Genau und vor dem "Irgendwann" entsteht trotzdem manchmal Liebe. Die einen k├Ânnen damit umgehen, dass eine Liebe auch wieder endet, die anderen denken wie oben beschrieben (egal, ob Mann oder Frau) und schreiben es dem b├Âsen anderen Geschlecht zu und wagen es nie wieder Gef├╝hl in eine Beziehung zu investieren. Angsthasen sind unattraktiv.

09.02.2016 01:43 • #12


Inoue

Inoue


223
3
138
Es ist nie ein guter Anfang eine Beziehung mit einer Person zu beginnen,die gerade eine Lebenskrise durchmacht,denn diese Person ist in dem Augenblick genau so verzweifelt auf der Suche nach jemanden der ihr Halt gibt,wie ihr es jetzt tut.Man betrachtet die Dinge immer aus eigener Position heraus.Klar ist das alles zutiefst verletzend und ja ich habe auch ├╝ber Jahre mit mir spielen lassen.Aber dazu geh├Âren immer ZWEI.Kein Partner sollte die Erwartungshaltung haben das man sich voll und ganz nur mit ihm besch├Ąftigt und schon gar nicht sollte man dies selbst tun,um es hinterher als Vorwurf zu nutzen.Man macht sich meist mit seinen alles geben,alles kaputt!Nur ein Mensch der auch an sich denkt und auf sich R├╝cksicht nimmt ist gl├╝cklich!Oder wollt ihr mir erz├Ąhlen,dass ihr nur davon lebt das jemand anderes gl├╝cklich ist ohne selbst Gl├╝ck zu empfinden.Wenn man selbst alles gibt,und nichts mehr f├╝r einen selbst bleibt,kann man nicht gl├╝cklich sein.Denn man hat sich inmitten seiner selbst Hoffnungslos verloren.Ich habe mich auch verloren inmitten meiner selbst,ich bin bisher auch nur teilweise aufgewacht,aber mit jedem Tag seh ich klarer....

19.04.2016 18:16 • #13


Ex_Mitglied


Zitat von Inoue:
Es ist nie ein guter Anfang eine Beziehung mit einer Person zu beginnen,die gerade eine Lebenskrise durchmacht,denn diese Person ist in dem Augenblick genau so verzweifelt auf der Suche nach jemanden der ihr Halt gibt,wie ihr es jetzt tut.Man betrachtet die Dinge immer aus eigener Position heraus.Klar ist das alles zutiefst verletzend und ja ich habe auch ├╝ber Jahre mit mir spielen lassen.Aber dazu geh├Âren immer ZWEI.Kein Partner sollte die Erwartungshaltung haben das man sich voll und ganz nur mit ihm besch├Ąftigt und schon gar nicht sollte man dies selbst tun,um es hinterher als Vorwurf zu nutzen.Man macht sich meist mit seinen alles geben,alles kaputt!Nur ein Mensch der auch an sich denkt und auf sich R├╝cksicht nimmt ist gl├╝cklich!Oder wollt ihr mir erz├Ąhlen,dass ihr nur davon lebt das jemand anderes gl├╝cklich ist ohne selbst Gl├╝ck zu empfinden.Wenn man selbst alles gibt,und nichts mehr f├╝r einen selbst bleibt,kann man nicht gl├╝cklich sein.Denn man hat sich inmitten seiner selbst Hoffnungslos verloren.Ich habe mich auch verloren inmitten meiner selbst,ich bin bisher auch nur teilweise aufgewacht,aber mit jedem Tag seh ich klarer....


Der Thread ist zwar vom Jahr 2002, aber auch okay .. trotzdem fuhle ich mit , konnte auch von mir sein ein wenig von diesem Thread . Man sieht man ist nicht allein , mit diesen Gefuhlen .

19.04.2016 18:25 • #14


Inoue

Inoue


223
3
138
Haha,da habe ich gar nicht drauf geachtet....

19.04.2016 20:01 • x 1 #15



x 4




Ähnliche Themen

Hits

Antworten

Letzter Beitrag