Warsdas
Gast
NM, der die Trennung ins Rollen gebracht hat, hat ja nun eine Wohnung und richtet sich sein Leben neu ein, ich wohne mit unseren Teenager-Jungs derzeit weiterhin im Haus. Das stand irgendwie gar nie zur Diskussion. Aber geklärt ist noch nichts.
Wir haben das Haus vor 16 Jahren gekauft. Es gehört zu 2/3 mir, 1/3 NM. Es sollte mir finanziell möglich sein, NM auszubezahlen, falls wir uns diesbezüglich einig werden und er das auch will.
Mir geht es aber um die Erinnerung. Das Haus symbolisiert so sehr unsere gemeinsame Vergangenheit, dass ich manchmal nicht sicher bin, ob es für mich und die Jungs wirklich gut ist, weiterhin hier zu wohnen. Jeder Baum und jeder Stein hat seine Geschichte, die mit NM verbunden ist. Ich fühle mich hier eigentlich sehr wohl, die Jungs auch. Und trotzdem erinnert alles so sehr an NM. Vor allem der Garten war sein Bereich und seine Leidenschaft. Vor 2 Jahren hat er noch einen kleinen Weinberg angelegt - und wenn ich jetzt die Trauben ernte, tut das deftig weh.
Hat jemand von euch Erfahrung? Wurde es irgendwann "euer" Haus oder habt ihr die vielen gemeinsamen Erinnerungen nicht ausgehalten und seid weitergezogen?
. Bezieh die Kinder mit ein, das führt raus aus der lähmenden Trauer.