E
Else
Gast
Ich habe ne Frage: nach 10 Jahren Beziehung war die Trennung und die Infos meines Ex-Freundes, dass er ca. 5 Mon. späer ne neue Frau hat und mit ihr ein Kind bekommt und zusammenziehen will, ein ziemlicher Schock für mich. Seit ca. 9 Wochen bin ich arbeitsunfähig bzw- eingeschränkt, esse kaum und weine viel. Da die Reaktion so krass ist, bin ich in Therapie bzw. Beratung gegangen (ein Kassentherapieplatz dauert ca. 1/2 Jahr, bis man den bekommt...).
In einer verrückten Aktion bin ich Nachts nochmal zu meinem Exfreund gefahren, da ich irgendwie nach einem sehr unklaren Ende auch nochmal einen letzten Versuch starten wollte, ihm zu sagen, wie sehr ich ihn liebe und wie sehr ich meinen Anteil am Scheitern der Beziehung bereue und wie viel er mir noch bedeutet. Ich wollte auch von ihm nochmal ein Statement oder eine Reaktion, denn die Trennung war eher schwammig und die Nachricht über den neuen Beziehungsstatus eine Ein-Satz-Mail.
In diesem sehr emotionalen Gespräch bei Nacht und nebel hat er sich sehr widersprüchlich verhalten. Auf der einen Seite hat er ganz klar gemacht, dass er die neue Frau nicht verlassen will und sich auf das gemeinsame Kind freut. Und das sie nicht will, dass er Kontakt mit mir hat. Auf der anderen Seite konnte er auch kaum sprechen, hat gesagt, wie schlecht es ihm mit der Situation geht und angeboten, mit mir zum Therapueten zu gehen, wenn mir das hilft. Ich verdächtige ihn ja eines schlechten Gewissens, deshalb dieses Angebot. Und eigentlich will ich das nicht, denn das ist MEIN geschützter Raum da. Jede Begegnung mit ihm macht mich fertig. Aber vielleicht geht da ja doch noch was? Warum handelt er gegen den Wunsch seiner Neuen? Vielleicht merkt er ja, dass so eine Schnellschuss-Nummer doch nicht das Wahre ist? Aber ich fürchte, es ist nur Mitleid bzw. der Versuch, sich selbst besser zu fühlen. Aber ist es für mich eine Hilfe, die Situation zu verarbeiten und zu akzeptieren? Ich habe keine Ahnung, was das Richtige ist. Mich zu schützen, oder?
In einer verrückten Aktion bin ich Nachts nochmal zu meinem Exfreund gefahren, da ich irgendwie nach einem sehr unklaren Ende auch nochmal einen letzten Versuch starten wollte, ihm zu sagen, wie sehr ich ihn liebe und wie sehr ich meinen Anteil am Scheitern der Beziehung bereue und wie viel er mir noch bedeutet. Ich wollte auch von ihm nochmal ein Statement oder eine Reaktion, denn die Trennung war eher schwammig und die Nachricht über den neuen Beziehungsstatus eine Ein-Satz-Mail.
In diesem sehr emotionalen Gespräch bei Nacht und nebel hat er sich sehr widersprüchlich verhalten. Auf der einen Seite hat er ganz klar gemacht, dass er die neue Frau nicht verlassen will und sich auf das gemeinsame Kind freut. Und das sie nicht will, dass er Kontakt mit mir hat. Auf der anderen Seite konnte er auch kaum sprechen, hat gesagt, wie schlecht es ihm mit der Situation geht und angeboten, mit mir zum Therapueten zu gehen, wenn mir das hilft. Ich verdächtige ihn ja eines schlechten Gewissens, deshalb dieses Angebot. Und eigentlich will ich das nicht, denn das ist MEIN geschützter Raum da. Jede Begegnung mit ihm macht mich fertig. Aber vielleicht geht da ja doch noch was? Warum handelt er gegen den Wunsch seiner Neuen? Vielleicht merkt er ja, dass so eine Schnellschuss-Nummer doch nicht das Wahre ist? Aber ich fürchte, es ist nur Mitleid bzw. der Versuch, sich selbst besser zu fühlen. Aber ist es für mich eine Hilfe, die Situation zu verarbeiten und zu akzeptieren? Ich habe keine Ahnung, was das Richtige ist. Mich zu schützen, oder?