Schnably
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Das was du schreibst, kann ich schon verstehen.
Mir hat mein Vater auch gefehlt. Allerdings sage ich mir heute, dass es besser war, keinen Kontakt zu haben, da mein Vater sein Leben in keinster Weise im Griff hat.
Und da liegt der Unterschied. Dein Vater scheint dich geliebt zu haben. Der Vater meiner Kleinen liebt sein Kind nicht. Er macht in ihrem Beisein Versprechungen, die er in keinster Weise hält. Das sie bei ihm schlafen kann, weil es ihr Wunsch war, zB. Und das einfach nur, um seiner Neuen zu zeigen, was er für ein "toller Vater" ist. Und um mich bei Laune zu halten.
Wenn er sich dann monatelang gar nicht mehr zuckt, ist das sehr verletzend.
Damit schadet er seinem Kind und behandelt sie genau wie mich all die Jahre. Mit Zuckerbrot und Peitsche. "Komm her.....geh weg".
@Aufgewacht
Schlimme Geschichte deiner Freundin. Habe mich in vielem wiedererkannt.
Psychischer Schaden, Wunden....Narben. Und dennoch redet man liebevoll mit dem Kind und nicht böse über den Vater. Bringt alle Kraft auf, um das Kind zu trösten und Erklärungen zu finden.
Damit ist aber von meiner Seite Schluss.
Den Kontakt verbiete ich weiterhin nicht. Denn sie soll selbst sehen wie er ist und dann für sich entscheiden.
Vorwürfe möchte ich später nicht von ihr bekommen.
Aber ich werde nichts mehr sagen, was ihn betrifft. Sollte er zukünftig weiterhin absagen, werde ich meiner Tochter sagen, dass sie ihn beim nächsten Treffen selbst fragen soll, warum er wieder nicht kam.
Natürlich wird er sie dann belügen. Aber dafür belügen ich sie nicht mehr.
Ich werde für seine Tatenlosigkeit nicht mehr gerade stehen.
Das er schlecht über mich redet, glaub ich nicht. Zumindest nicht vor ihr.
Wo ich mir aber absolut sicher bin ist, dass er vor anderen über mich schlecht redet. Bei seinen Leuten, mit denen ich nichts zutun habe. Er wird behaupten, dass ich Absage und den Kontakt unterbinde. Das ich ihn psychisch fertig mache und krank und gestört bin.
Aber das kümmert mich, da ich mit diesen Menschen nichts zutun habe.