Zitat von Anlachen: Mit zwei Brüdern bist Du aber auch gefordert.
meine vita in diesem Themenkreis lautet, sehr Stichwortartig
1. Vater
2. "Vater geheiratet" 2x
3. diverse Beziehungen dieser Art, auch wenn immer wieder anders
4. Chefs dieser Art (und wenn bewußt gewechselt, ging der gute Chef nach kurzer Zeit und wurde ersetzt durch? Genau! diesen Typ)
5. Freundinnen, viele dieser Art
6. In freiwilliger sozialer Arbeit - immer wieder diese Typen
7. weitere Verwandtschaft, nicht alle, Schwägerinnen, Cousinen
8. jetzt, nach knapp 60 Jahren erst kapieren müssen, daß auch meine Brüder so drauf sind - hatten ja bisher gemeinsames 'Feindbild' im Vater gehabt
Deswegen habe ich hier oft argumentiert, daß es für mich keinen Sinn macht, mich von meinem Vater zu distanzieren (kümmerte mich lange um ihn), weil diese Typen an allen Ecken vorhanden sind.
Für mich war und ist es wesentlich wichtiger zu verstehen, wie ich gebogen und eingepasst bin, damit ich damals als Kind überleben konnte. Und was das für mich als Erwachsene bedeutet.
Je mehr ich von deren eingebleuten Glaubenssätzen erkenne und aussortieren kann, desto weniger Einfluß haben sie auf mich. Aber durch die sehr frühe Prägung konnte ich das lange nicht differenzieren. Das war halt so. Jetzt ist so einiges klar. Noch nicht alles, aber schon recht viel.
Was mich, ja, erst vor einer Woche, faszinierte war das konkrete 'fühlen', wie sie in mir drinnen an meine ungeheuer große Hilfsbereitschaft anzudocken versuchen. Und es war eine große persönliche Freude dies zu erkennen, zu spüren und nicht zulassen zu müssen. Ich blieb bei mir und das war gut so, für mich. Bis dahin ging es über den Verstand und den bewussten Änderungen.
Von daher weiß ich schon, wovon ich schreibe. Habe ein irres Repertoire an eigenen erlebten Beispielen der vielen Bereiche.
Bei allen ist identisch, wie sehr sie die verachten, mit denen sie ihre Spiele spielen können.
Respektieren tun sie eigentlich niemanden. Jagen tun sie die Starken, die sie dann verändern wollen Richtung Unterwerfung. Das ist deren Spiel.
Und Energie gesaugt wird, was das Zeug hält. Ausgesaugt / Ausgenutzt, nicht mehr brauchbar, weg mit einem. Soo oft erlebt. Sehr Variantenreich. Aber unterm Strich immer wieder dasselbe gewesen. Seit früher Kindheit an.
Sie hören nicht auf. In keinem einzigen Fall.
Man muß selber raus. Oder sich anders positionieren. Dann wird man uninteressant.