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Gedanken Gedicht

Eistropfen

Warum lächelst Du mich so verschmitzt an, wenn Du zu mir kommst um unser Kind abzuholen? Warum fragst Du mich dann, was ich denke?
Das kann ich Dir nicht sagen (weil ich Dich dann wieder nerve oder/und mir selbst weh tue).
Du hast mir in den letzten Monaten (vielleicht auch Jahren) nie wirklich erzählt, was Du denkst. Warum willst Du es jetzt von mir wissen? Warum willst Du noch eine Zig. mit mir zusammen rauchen? Ich weiß, warum ich eine mit Dir rauchen möchte!
Wie kannst du mich nur so einfach als eine gute Freundin behandeln, obwohl wir vor ca. 1 Monat noch leidenschaftlich miteinander umgegangen sind, uns geküsst haben, uns gesagt haben, dass wir uns lieben, Dinge (unser Leben) geplant haben?
Ich kann das nicht, ich will das nicht... Du bist mein Mann und nicht nur mein Freund. Ich will Dich küssen, Dich berühren, mit Dir lachen, mit Dir streiten und dann wieder versöhnen, Dich unterstützen und von Dir unterstützt werden, ich will mein Leben mit Dir verbringen... doch DU WILLST DAS ALLES NICHT!
Ich bin Dir nicht egal, das hast Du mir gesagt, aber ich bin auch nicht mehr wichtig.
Du tust mir unendlich weh!
Als wir uns das erste Mal, nachdem Du mit mir Schluss gemacht haben, wieder gesehen haben, hast Du gesagt: Ich bin doch nicht Dein ein und Alles! Aber das bist Du, Du und unser Kind, unsere kleine Familie - das Wichtigste in meinem Leben.
Und jetzt hast Du mir das Wichtigste genommen, Dich und auch z.T. unser Kind. Ich muss ihn teilen und werde vielleicht nicht bei allen wichtigen und schönen Tagen und Momenten dabei sein...
Du weißt gar nicht, was Du mir antust und wirst es auch nie erfahren, weil es Dich einfach nicht interessiert. Früher wolltest Du mich glücklich machen und jetzt machst Du mich nur noch traurig.
Du hast mir meinen Glauben an die Liebe genommen, mein Vertrauen, mein Selbstwertgefühl.

Dennoch bin ich stark und habe viele liebe Freunde und eine ganz tolle Familie und ich habe mehr Unterstützung, als Du jemals bekommen wirst.
Und ich werde es schaffen... irgendwie, mein Leben zu leben!

06.07.2012 17:56 • #1


Little Drummer .


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Mein Gott, wunderschön geschrieben.

Total herzzerreißend.

Ich finde das solltest du ihm in die Hand drücken!

Litte Drummer Boy

07.07.2012 16:47 • x 1 #2


Det66


Ich finde es auch wunderschön geschrieben.
Mir sind Tränen beim lesen gekommen, weil es mich so sehr an mich selber erinnert.

07.07.2012 17:26 • x 1 #3


Eistropfen


Ich habe für mich jetzt beschlossen, dass ich nun ein letztes Mal über unsere Trennung mit Dir gesprochen habe... ich gebe jetzt auf (zu kämpfen) und resigniere!
Du willst Freundschaft? Die musst Du Dir verdienen! Das Vertrauen wirst Du Dir nur hart erarbeiten können, indem Du Dich bemühst und mir nicht noch mehr wehtust - obwohl das früher oder später der Fall sein wird, weil Du irgendwann mit jemanden das teilen wirst, was Du einmal mit mir geteilt hast.
Ich bemühe mich, die gute Freundin zu mimen, werde keine weiteren (nervenden) Gefühlsausbrüche mehr vorlegen.
Du wirst nur noch die starke Frau - die in mir schlummert - zu sehen bekommen.
Wir müssen ständig in Kontakt bleiben und miteinander klar kommen unserem Kind zuliebe. Und ich werde mich bemühen! Ich kann das. Ich weiß nicht, ob Du es auf die Dauer schaffst.
Ich werde weiterhin an mir arbeiten und irgendwo da draußen gibt es jemanden, der auf mich wartet und der mich zu schätzen weiß. Ich weiß, dass Du es nicht (mehr) bist!
Du hast mich enttäuscht, weil Du es vorgezogen hast, mit jemand anderem über Deine Gefühle zu reden, nur mit mir nicht, Deiner Frau.
Genauso wirst Du es wahrscheinlich auch in Zukunft machen.
Nun bin ich nicht mehr Deine Frau. Ich bin eine Freundin von vielen.
Damit muss ich leben und damit werde ich leben.
Ich habe keine Kraft mehr, um Dich zu kämpfen, ich brauche meine Kraft für mich und unseren Sohn, denn er soll nicht noch mehr leiden!
Deshalb verabschiede ich mich jetzt von Dir als Deine beste Freundin, Deine Geliebte und Dein Halt und versuche mit Blick nach vorn mein Leben zu leben, denn ich bin es MIR wert!

30.07.2012 22:01 • #4


Eistropfen


Ich merke immer mehr wie ich Dir anscheinend auf die Nerven gegangen bin und auch noch gehe.
Du möchtest Deine Ruhe haben - die sollst Du bekommen. Ich werde mich nicht mehr aufdrängen.
Außer unserem Kind gibt es nun wirklich nichts mehr, was uns noch verbindet. Du konntest die letzten Jahre nicht wirklich mit mir reden und tust das auch jetzt nicht. Von daher gehe ich jetzt auch.
Du wirst immer in meiner Erinnerung bleiben, als der Mann der mich jahrelang geliebt und unterstützt hat, bei dem ich mich wohlgefühlt habe und auch glücklich, aber auch als der Mann, der gegangen ist ohne mit mir zu reden.
Mein Bild von der Ehe und der Liebe hat sich geändert. Aber ich hoffe, irgendwann kommt jemand, der mir zeigt, dass es Liebe gibt...
Einen kleinen Platz in meinem Herzen wirst Du immer haben und ich würde mir wünschen, bei Dir ist es auch so, aber ich weiß, dass dem nicht so ist. Das hast Du mir gezeigt und auch gesagt.
Es ist aus und ich möchte Dich auch nicht wieder zurück.
Werde glücklich, ich werde es auch...

12.08.2012 18:43 • #5


Eistropfen


Es tut mir leid.
All die Dinge, die ich falsch gemacht habe, sind mir in den letzten Monaten bewusst geworden. Ich habe es zugelassen, dass wir nebeneinander statt miteinander leben. Ich hatte mich von Dir entfernt.
Und als ich es bemerkt habe und angefangen habe, um Dich zu kämpfen, mich zu bemühen, da war es wahrscheinlich schon zu spät, denn Du hattest Dich ebenfalls von mir entfernt.
Ich wollte Dich nie unglücklich machen, ich wollte immer nur Dein Glück!
Nun bist Du fort und ich lebe mit meinem Schmerz und kämpfe wieder, jeden Tag versuche ich positiv und optimistisch zu sein, doch meine Gedanken kehren immer wieder zu Dir zurück.
Ich habe viel für mich getan, mich geändert - ich wünsche mir, Du würdest das erkennen. Ich wünsche mir, Du würdest mir, uns eine 2. Chance geben, einen Schritt auf mich zugehen. Aber das wirst Du nicht. Wie sollest Du auch, mit jedem neuen Tag entfernst Du Dich immer weiter von mir.
Ich versuche, Dich zu vergessen, aber es gelingt mir nicht, denn ich liebe Dich einfach zu sehr.
Du fehlst mir so!

30.09.2012 14:44 • #6


Bienchen 33


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Hallo Eistropfen
Unsere Geschichten stimmen total überein! Du hast mir aus der Seele geschrieben!
Vielen Dank dafür und ich Wünsche dir vom Herzen das Beste!

30.09.2012 14:49 • x 1 #7


Eistropfen


Alle Fragen, die mir auf der Seele brennen, die ich Dich aber nicht fragen kann, weil ich weiß, dass ich wieder verletzt werde, muss ich mal aufschreiben, um sie einfach nur loszuwerden:

Warum hast Du nie etwas eindeutiges zu mir gesagt, was Dich (an mir) gestört hat zum Beispiel?
Warum hast Du immer zu mir gesagt: Ich liebe Dich, aber ich weiß nicht, ob Du mich noch liebst - wenn Du doch eigentlich der Zweifelnde warst?
Warum konntest Du keinen meiner Wünsche umsetzen, um unsere Beziehung zu retten, während der letzten Monate?
Wie kannst Du 3 1/2 Monate eine andere küssen, wenn Du mich vorher noch leidenschaftlich küssen konntest?
Wie konntest Du mich so schnell ersetzen?
Warum bedeutet Dir unsere Ehe, die letzten 11 Jahre überhaupt nichts und unsere kleine Familie?
Warum hast Du uns nicht eine einzige Chance gegeben?
Warum bin ich es nicht wert, obwohl Du mir sooft gesagt hast, Du würdest mich unendlich lieben?

All das würde ich so gern verstehen, aber ich möchte keine Lügen hören und die Wahrheit würde einfach nur weh tun.

Vielleicht stehe ich irgendwann mal über alledem und es ist mir egal, was Du (mit wem) machst und wie es Dir geht, aber im Moment wünsche ich mir, dass Du erkennst, dass ich Dich wirklich geliebt habe, auch wenn unsere Beziehung nicht perfekt war, dass ich mich für Dich geändert hätte und jetzt für mich verändert habe, dass Du merkst, was Du verloren hast...

10.10.2012 15:06 • #8


Eistropfen


Ich habe viel nachgedacht und mir mittlerweile alle Fragen selbst beantwortet. Die Wahrheit tut weh, aber es ist die Wahrheit!
Deswegen gibt es auch nichts mehr, was Du mir noch sagen könntest. Ich möchte Dich nicht mehr sehen, nicht mehr wissen, was Du fühlst, denkst oder wie glücklich Du in Deinem neuen Leben bist.
Der SMS-Kontakt tut gut, so habe ich wenigstens etwas das Gefühl, dass ich Dir noch ein klein wenig bedeute, wenn Du mal wieder ein Smilie anfügst. Und keine Sorge, es macht mir auch keine Hoffnung mehr - damit habe ich abgeschlossen. Das hast Du mir mehr als deutlich zu verstehen gegeben.
Es schmerzt mich, zu wissen, wieviele Fehler ich gemacht habe, aber dass ich sie verstanden habe, zeigt mir, dass ich es vielleicht das nächste Mal besser machen werde (dafür kommen wahrscheinlich neue hinzu, aber Menschen machen Fehler).
Ich wünsche Dir nichts mehr, weder Glück noch Unglück, da es nun mal aus und vorbei ist.

13.10.2012 18:10 • #9


Lost_in_love


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Mein liebevolles x.!

Du, du liebst mich nicht mehr, ich spürs so lange schon und log mich selber oft an
die Sanftheit deiner Worte und das Streicheln deiner Augen fehlen mir so
sehr
oft denke ich, wie gern, mit wieviel Zärtlichkeit ich dich in meine Arme
nahm
ich frag mich tausendmal in meiner Seele, warum denn, ist es plötzlich nur
so schwer.

Du, du schaust so kalt an mir vorbei, als brächte dir mein Blick unendlich
Qual
und ich erwische mich doch immer wieder auf der Suche nach dem Lachen
deiner Augen
weißt du denn gar nicht mehr, wie oft ich doch in deinen Augen am
ertrinken war
komm sag mir schnell, du liebst mich, komm belüg mich, ich möchte es so
gerne glauben.

Ich geh nun langsam unaufhaltsam meinen Weg zu Ende, komm zeig mir bitte,
welches Ziel
will endlich sorgen dafür, daß es in mir wieder heller wird, will Frieden
und das Meer
die Sucht in mir erwacht, die Suche nach ein bisschen Wärme und ein wenig
mehr Gefühl
ich frag mich tausendmal in meiner Seele, warum denn ist es plötzlich nur
so schwer.

Doch bin ich einer, nur einer von so vielen Wanderseelen auf der Suche
nach Geborgenheit
und ich frage dich, wo deine Heimat ist so fern und weit von Träumen der
vergangenen Jahre
ich mag nicht mehr das Leben leben, das erfüllt von Kälte ist und Bitterkeit
meine Reise bringt mich bald fort von dir, komm frag mich bitte doch,
wohin ich fahre.

Wie ich dich vermissen werde, weiss ich zu genau und will es gar nicht
wissen
doch wenn ich erstmal fort bin, dann vielleicht fängst du an, mich ein
wenig zu verstehen
sag nur ein Wort, ein zarter Blick von dir, und ich kehr um und werde
sanft dich küssen
doch wenn du durch mich hindurchschaust, ist das für mich der Blick, zu
gehen.

Lass mich dir noch winken und noch tausendmal mich umschaun, ob du gar mit
mir fährst
ich lauf den langen Weg und finde keinen alten Koffer und kein Haar wie
deines
nun wird mir klar, ich bin allein und weiß, daß du die Rückkehr mir nicht
mehr gewährst
leb wohl, du grosse Liebe, leb wohl mein Sonnenschein, mein liebevolles
Xx!

x.

08.12.2012 13:15 • #10




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