Zitat von Wurstmopped: Geht am besten ohne Kids, Frage mich immer warum das bei vielen ein Must ist?
Ja, das halte ich wirklich für eine gute Frage.
Tatsache ist ja, dass unsere Geburtenrate nicht so der brüller ist, und viele der Jugendlichen, mit denen ich zu tun habe, schließen Kinder überhaupt kathegorisch aus. Klar, muss nix heißen, aber kommt mir anders vor, als in unserer Generation.
Zitat von Ayaka:Kernanliegen meines Feminismus ist immer noch die Emanzipation der Frau raus aus der ihr zugewiesenen Rolle in der Partriachalischen Gesellschaft wo sie auf ein Dasein als Mutter und Fürsorger reduziert wird. Dazu gehören, Bildung, Unabhängigkeit (finanziell und auch mental), eigene Lebensinhalte und Ziele abseits der Familie.
Danke für die Erklärung.
Darf ich fragen, wie du das in deinem Leben umsetzt, und ob und auf welche Hindernisse du stößt oder gestoßen bist?
Dass sich Frauen nicht vom Patriarchat ihren Plaz zuweisen lassen sollen, das finde ich gut und sinnvoll. Bei der heutigen Lebensspanne denke ich auch, dass die Zeit der Kinderaufzucht unterm Strich ohnehin prozentual weniger ist, als noch vor einem Jahrhundert, also macht es absolut Sinn, Lebensinhalte außerhalb der Familie zu haben.
Worauf ich allerdings hinweisen möchte ist, dass es ja auch eine "Erfindung" des Patriarchats, bzw. auch des Kapitalismus, die mE zusammen gedacht werden sollten, ist, dass Muttersein, Fürsorge, Carearbeit so viel weniger anerkennenswert und bezahlenswert ist, wie Erwerbsarbeit. Deshalb mein schon genannter Schwerpunkt, und der Wunsch, nach einer echten Wahlfreiheit. Dazu gehört für mich z.B. auch, dass die Bedingungen in "Frauenberufen" z.B. der Pflege, deutlich verbessert werden sollten. Frauen sollten auch keine Nachteile dafür zu tragen haben, dass sie diese höchst wichtige und qualifizierte Arbeit verrichten, und sich nicht ins MINT stürzen.