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Geschlechterdebatten ohne Schlagabtausch Inhalte statt

ElGatoRojo
Zitat von nalea:
Es gibt die s. Selbstbestimmung per Gesetz. Und das schließt Trans. s. nun mal mit ein

Es geht ja offensichtlich um die Risiken und Nebenwirkungen des Gesetzes. Eben das Erscheinungsbild von Trans-Männern in einer Frauengruppe. Wen soll das Gesetz mehr schützen? Den Trans-Mann oder die Frauengruppe.

Zitat von nalea:
Wen's stört, darf mit den Pfeilköchlern und anderen Moralisten gerne dagegen demonstrieren, Petitionen schreiben oder die NWIDZ

Merkst du nicht , dass genau diese deine Reaktion iodeologisch spaltend ist, reines Lagerdenken? Offensichtlich ist dieses Gesetz in seinen Auswirkungen nicht so richtig durchdacht. Trotzdem - die Kritiker der guten Sache müssen ja böse sein - oder wie ist der Gedanke?

So wie in der Leichtatlethik, wo Herr Coe jetzt mit viel Mühe den Gentest durchgesetzt hat, um Frauen vor unlauterem Wettbewerb zu schützen. Auch da mosert Frau Mihambo, obwohl sie doch offensichtlich garnicht betroffen ist. Dann gibt es eben Menschen, die sind dann nicht Champs im Frauensport aufgrund ihrer Biologie. Geht den meisten Menschen so, dass ihre Biologie sie hindert, dies oder das zu erreichen - Männer, Frauen, Diverse.

x 3 #2791


Zylinderella
Zitat von whynot60:
Zu Deiner zweiten Frage (die mir gerade uabsichtlich anstelleder der ersten gerutscht ist:
Nein, ich galube nicht, dass es die generell nicht gibt. Sie ist mir halt nur nur nie begegnet. Du musst wissen, ich miege stark der Kunst zu, und das bedeutet ein gewiss Verständnis dafür; dann sind mir Koventionen fremd; dann habe ich eine Voeliebe für Romantik, für tiefsinnige Gespräche am Kaminofen bei einem Glas Wein, auch über Dinge, die über das bloß Irdische hinausgehen; dann auch noch für aufeinander, einfühlrmfrm S. ... ja, und wenn das eine glückt, alles aber andere nicht, kommt man halt sich weit.

Aber gut - zum Glück bin ich aus dem Alter raus, das einen noch nötigt, sich mit solchn Fragen zu beschäftigem. Heute hocke ich unter meinem uraltem Apfelbaum, den ich seit der Kindheit kenne und der schon halb abgebrochen ist, und danke ihm jedesmal, dass er mir nicht auf den Schädel gefallen ist.

Danke für die Erklärung. Hört sich an, als bist du, was Poesie angeht, im falschen Jahrhundert geboren worden.
Ein Lebensausklang unter einem Apfelbaum, oder zumindest ein letztes friedliches Lebensdrittel, kann sicherlich nicht das Verkehrteste sein.

x 1 #2792


A


Geschlechterdebatten ohne Schlagabtausch Inhalte statt

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Z
Zitat von ElGatoRojo:
Trans-Männern

Du meinst Transfrau.

Marla Svenja Liebich darf in die Frauengruppe.

Der Transmann nicht. Selbst wenn er noch keinen P. hat.


Ordnung muss schon sein im freiheitlichen Leben für alle.

#2793


ElGatoRojo
Zitat von Zaungast:
Du meinst Transfrau.

Er war doch vorher ein Mann? Und will jetzt eine Frau sein. Ist er schon Trans-Frau nur durch seine Willenserklärung? Heidewitzka, wie praktisch. Ich dachte, er bliebe erstmal Trans-Mann im Gegensatz zum Cis-Mann.

x 3 #2794


Ema
Zitat von ElGatoRojo:
Er war doch vorher ein Mann? Und will jetzt eine Frau sein. Ist er schon Trans-Frau nur durch seine Willenserklärung?

Jep. Er kann durch bloße Willenserklärung eine Frau werden. Dann ist er laut Gesetz eine Frau und darf nicht mehr Mann genannt werden.
Und er kann diese Erklärung nicht nur einmal abgeben, sondern er kann sie einmal im Jahr ändern. Nächstes Jahr kann er dann wieder ein Mann sein und man muss ihn so nennen. Man darf dann auch nicht sagen, dass er vorher eine Frau war und davor schon einmal ein Mann. Ist nach den neuen Gesetzen verboten.

Er kann sich auch zur Frau erklären, während gerade ein Prozess gegen ihn läuft, den er absehbar verliert. Dann darf er in ein Frauengefängnis. So ist ja gerade der Stand der Dinge.

Es ist dermaßen hanebüchen und absurd, dass deine Worte
Zitat von ElGatoRojo:
nicht so richtig durchdacht

noch die reinste Schmeichelei für diesen abgrundtiefen Blödsinn sind.

x 9 #2795


Z
Zitat von ElGatoRojo:
Ich dachte, er bliebe erstmal Trans-Mann im Gegensatz zum Cis-Mann.

Nein, der Begriff Transmann ist für die Frauen reserviert, welche ein Mann werden wollen.
Gestern Frau, morgen Transmann.

x 2 #2796


ElGatoRojo
Zitat von Zaungast:
Transmann ist für die Frauen reserviert, welche ein Mann werden wollen.

Aha -- wäre andersherum logischer? Aber wenn es denn so sein soll ...................

#2797


Ema
Zitat von ElGatoRojo:
Aha -- wäre andersherum logischer? Aber wenn es denn so sein soll ...................

Ja, ich hab das auch lange nicht kapiert.
Aber er erklärt sich ja zur Frau. Also Trans-Frau.
Wobei ich nicht sicher bin, ob man ihn überhaupt Transfrau nennen darf, oder ob man einfach nur Frau sagen muss.
Denn in Trans-Frau steckt ja schon die Information, dass er vorher ein Mann war und das darf man ja nicht mehr sagen.

Es ist so absurd, das kann man sich nicht ausdenken. Oder halt, doch. Sie haben es sich ja ausgedacht.

x 6 #2798


L
Zitat von ElGatoRojo:
Aha -- wäre andersherum logischer

Findest du?
Du bist biologisch ein Mann und möchtest Frau sein. Da du nie eine biologische Frau sein kannst aus genetische Gründen, wirst du eine Transfrau.
Das Wort Mann muss ja irgendwie aus deiner Beschreibung raus, denn du möchtest ja als Frau leben. Also Transfrau.

x 6 #2799


ElGatoRojo
Zitat von Ema:
Er kann durch bloße Willenserklärung eine Frau werden. Dann ist er laut Gesetz eine Frau und darf nicht mehr Mann genannt werden.

Jedes Gesetz hat eine Begründung für den parlamentarischen Zustimmungsprozess. Soweit ich es erinnere sollten den Menschen, die sich im falschen Körper wähnen, demütigende Befragungen und Untersuchungen erspart bleiben. Soweit so gut - aber die Umsetzung mal wieder handwerklich misslungen. Und diese Schwachstellen hat eben Herr oder Frau X gnadenlos für seine Propagandazwecke ausgenutzt. In seinen Kreisen johlen die doch darüber und der demokratisch gesinnte Bürger fragt sich ein weiteres Mal, was für Pfeifen da oben sitzen.

#2800


Zylinderella
Bündins 90/Die Grünen hat das Gesetz eingebracht, damit keine Prüfung von Extern mehr erfolgen muss/soll.
Auch keine vorgeschriebene Beratung bei einer Geschlechtsangleichung. So habe ich es zumindest verstanden.

Ich habe das heute von der Seite von Bündnis90/Die Grünen entnommen.
aktuell zum 21.08.25

Bislang galt das sogenannte Transsexuellengesetz. Das hat Personen, bei denen das ihnen bei der Geburt zugeschriebenen Geschlecht nicht dem tatsächlichen Geschlecht entspricht, also trans* oder nicht-binär sind, diskriminiert. Sie mussten für eine Änderung ihres Geschlechtseintrags oder ihres Vornamens langwierige und kostspielige Gerichtsverfahren durchlaufen. Zusätzlich mussten sie sich auf eigene Kosten von zwei Gutachter*innen als psychisch krank diagnostizieren lassen, bevor sie ihren Geschlechtseintrag korrigieren oder ihren Vornamen ändern durften. In dem Prozess dieser psychologischen Gutachten wurden oft entwürdigende Fragen gestellt, beispielweise nach der Art der getragenen Unterwäsche oder auch nach Sb. Auch der Ausgang des Verfahrens blieb ungewiss: Letztendlich entschied ein Gericht darüber, ob Geschlechtseintrag und Vorname geändert werden durften oder nicht.
Das neue Selbstbestimmungsgesetz ist nicht nur eine Verbesserung im Leben einer Bevölkerungsgruppe, es ist vielmehr eine Werteentscheidung: Das Versprechen unseres Grundgesetzes gilt für alle. Nur so werden wir unserem Anspruch gerecht, eine offene Gesellschaft zu sein. Denn Rechte von trans*geschlechtlichen, intergeschlechtlichen und nichtbinären Menschen sind Menschenrechte.
Diese stärken wir nun mit dem Selbstbestimmungsgesetz. Der Umgang mit LGBTIQ* ist ein Gradmesser für Demokratie, Rechtsstaat und Freiheit. LGBTIQ* ist die international gebräuchliche Abkürzung für Lesben, gleichgeschlechtlich, bi., Trans* und Inter*, Queer (gleichgeschlechtlich, gleichgeschlechtlich, bi., Trans*, Inter*, Queer).

Insofern kann, wenn eine Regierung ein Gesetz in einem Rechtsstaat erlässt, nur der Gleichbehandlungsgrundsatz gelten.
Man kann dann nicht sagen, ja bei dem oder der Person, jetzt aber nicht.
Das geht nach meinem Rechtsverständnis nicht.

x 4 #2801


Z
Zitat von ElGatoRojo:
Aha -- wäre andersherum logischer?

Nee, das wäre diskriminierend. Da Anrede in falscher Person. Soweit ich das verstanden habe.

Aber wenn das Gesetz jetzt schon mal da ist.

Wir schaffen das.

x 3 #2802


Fenjal
@Lizzzy was ich aufzuzeigen versuche, ist, dass so mancher Frau, wenn sie Mutter wird, Feminismus nicht mehr wichtig ist.
Plötzlich kommt man nicht mehr zum Stammtisch, hat ständig Ausreden an der nächsten Demo mitzuarbeiten.. sorry, wenn mir eine Sache wichtig ist, bleibe ich dran und komme nicht mit, muss Windeln kaufen, oder der Galan und ich müssen dann, wenn Stamntisch ist, gemeinsam wickeln....
Genau sowas zeigt mir, och lalala Feminismus, den brauch ich jetzt nicht mehr, ich bin Mutter.
Geschenkt, denn solche Prios bringen uns nicht weiter.

#2803


Ema
Zitat von ElGatoRojo:
Soweit ich es erinnere sollten den Menschen, die sich im falschen Körper wähnen, demütigende Befragungen und Untersuchungen erspart bleiben. Soweit so gut

Das ist ja auch soweit in Ordnung.
Aber doch bitte nicht random und nach Belieben einmal pro Jahr!
Zitat von ElGatoRojo:
aber die Umsetzung mal wieder handwerklich misslungen. Und diese Schwachstellen hat eben Herr oder Frau X gnadenlos für seine Propagandazwecke ausgenutzt.

Diese Schwachstelle und dass das nach Belieben missbraucht werden kann, war absolut vorhersehbar.
Für jeden, der weiter denken kann als von der Wand bis zur Tapete zumindest.

Und jetzt wird es natürlich missbraucht und alle wundern sich.

x 5 #2804


ElGatoRojo
Zitat von Zylinderella:
Das hat Personen, bei denen das ihnen bei der Geburt zugeschriebenen Geschlecht nicht dem tatsächlichen Geschlecht entspricht, also trans* oder nicht-binär sind, diskriminiert.

O.k. - es geht nicht um Menschen in unbestimmten Zonen der sechsuellen Zuschreibung oder Identitätsgefühl. Klar hätte man gegenüber dem bisherigen Zustand Reformen und Verbesserungen im Verfahren machen können. Etwas mehr als NUR eine Willenserlätung sollte es aber nach wie vor schon sein.

Es ist aber ein Witz des demnach jetzt geltenden bürgerlichen Rechts, dass z.B. ein Mann Jahrzehnte unbekümmert als Mann lebt, verurteilt wird, sich als Frau deklariert obwohl er nach wie vor ein Mann ist, im Frauengefängnis herumstrolcht, irgendwann entlassen wird und - voila- vermutlich wieder der Mann wird, der er immer war. Vermutlich denken schon massenhaft Kleinkriminelle über Identitätsverschleierung nach

#2805


A


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