Zitat von E-Claire: Ernsthafte Frage, was sind denn so Männerangelegenheiten?
Prostatakrebs, Erektionsstörungen, depressive Symptome und zahlreiche weitere Beschwerden durch Testosteronmangel mit steigendem Alter (männliche Wechseljahre).
Ich respektiere ja auch, dass es einige Dinge gibt aufgrund der weiblichen Biologie und Evolution, die ich als Mann einfach von Außen nicht mitfühlen kann und mich auch nicht einmischen muss oder sollte
🤷♂ Zitat von Talia_: In Deutschland verdienten Frauen im Jahr 2024 im Durchschnitt 16 Prozent weniger als Männer, trotz gleicher Qualifikation, Berufserfahrung und vergleichbarer Positionen bleibt ein unerklärter verbleibender Unterschied bestehen
Ja, wenn du nicht Mal den bereinigten Gender Pay Gap anführst, dann ist es auch kein Wunder.
Und schon schrumpft das Ganze auf einen einstelligen Prozentbereich.
Und da geht es dann um Verhandlungsgeschick.
Ich arbeite in einer Branche, in der Gehälter in aller Regel frei verhandelt werden.
Es gibt ohne Zweifel richtige gute Verhandlerinnen die für die gleiche Position mehr Gehalt rausholen als ich.
Und gleichzeitig gibt es viele Männer die weitaus weniger für die gleiche Position im Team ausverhandeln als ich mit meiner großen Klappe.
Einerseits dürfte die Sozialisierung eine Rolle spielen, dass Frauen sich in Verhandlungen mehr zurücknehmen.
Aber Frauen sind in der Gesamtheit auch risikobewusster und vorsichtiger - das kann man doch sehen im Straßenverkehr, was gefährliche Jobs angeht, was Unfälle allgemein angeht durch übertriebenes Risikoverhalten.
Das lässt sich durch Evolution und Testosteron beim Mann schon gut erklären, dass die Tendenz definitiv da ist etwas risikofreudiger zu sein.
Ausnahmen bestätigen ganz klar die Regel, das ist klar.
Zitat von Talia_: Repräsentation in Führungspositionen: Frauen stark unterrepräsentiert
Komisch hierbei: bei Betriebsgründungen und entsprechend auch Betriebsinsolvenzen sind Frauen auch enorm unterrepräsentiert.
Könnte das dann doch mit dem Risikoverhalten zusammenhängen?
Zumal hast du auf Vorstandsebene und gehobenem Management in aller Regel 12h+ Tage und bist meist unterwegs - dass viele Frauen wenn sie Familie haben möchten oder auch Allgemein dann lieber sich so einen extremen Hamsterrad-Kram nicht antun wollen spricht für mich eher absolut für Frauen.
Zumal es da um ein paar hunderte Menschen geht auf diesem Level in Deutschland, wenn man an Konzernvorstände denkt.
Da sind viele Männer auch raus und kommen genauso wenig jemals zur Chance in so eine Position zu kommen.
Und dass jetzt Frauen bei der "Drecksarbeit" wie Baustelle, Kanalreinigung oder auch extrem harten Jobs auf Ölplattformen, Windrädern o.ä. eine Quote fordern hört man komischerweise nicht....
Zitat von Talia_: Nur 10,8 Prozent der Vorstandspositionen in den 185 größten börsennotierten Unternehmen in Deutschland werden von Frauen besetzt.
Wie gesagt: auch die meisten Männer kommen (und wollen) da auch gar nicht hin.
Und die Zahl sagt ja nichts darüber aus, wie viele Frauen dass denn überhaupt wollen.
Ich gehe sogar soweit das als Beweis für eine höhere emotionale Intelligenz und weniger Profilierungssucht von Frauen im Durchschnitt anzusehen, wenn sich viele dafür entscheiden solche Positionen nicht anzustreben.
Auch als Mann muss ich sagen: wer will sich diesen Wahnsinn den antun?