Zitat von nalea: Dauerhafte, verlässliche Verbindungen zwischen Menschen, seien es langjärige Freundschaften, Clubzugehörigkeiten oder ein sichers Arbeitsverhältnis entstressen in der Regel.
Auf der anderen Seite kann es ganz schön stressen, wenn eine Verbindung nicht ohne weiteres aufgelöst werden kann. Das kann, glaube ich, jeder bestätigen, der sich trennen will, aber erstmal das Prozedere einer Scheidung durchlaufen muss. Oder einen Partner/-in hat, der sich einer einvernehmlichen Scheidung in den Weg stellt.
Zitat von nalea: Wenn durch ein Ritual bestätigt wird, dass er /sie/' nicht mehr zu haben ist, dann ist es auch für andere klarer und es werden Konflikte in der Gesellschaft vermieden.
Gerade durch diese offizielle Botschaft des nicht mehr zu haben seins entsteht doch erst das Problem. Und zwar dann, wenn er/ sie doch zu haben ist, außerhalb der Ehe. Dass Konflikte nicht vermieden werden, ist doch klar ersichtlich, wenn man sich die Welt ansieht.
Zitat von SchlittenEngel: Wir sind ein säkularer Staat und kirchliche Eheschließungen sind nicht notwendig und finden nur in unter 20% der Fälle überhaupt noch statt.
Immerhin 20%. 20% der Heiratswilligen haben kein Problem mit der Kirche. Der Institution, die früher Hexen verbrannt hat.
Zitat von SchlittenEngel: Und diese Kirche unterdrückt auch die Männer? Oder worin besteht diese denn nun? Also die Unterdrückung der Männer?
Indem sie ihnen zum Beispiel den Gedanken ins Hirn pflanzt, Sex wäre eine Sünde, wenn es nicht der Zeugung von Kindern dient und die Frau wäre Schuld am Sündenfall.
Zitat von SchlittenEngel: Und hast Du denn eigentlich die Zahlen noch gefunden? Diese 90%, die ihre Meinung ändern?
Noch nicht.